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Herkunft und Lebensraum: Uncarina grandidieri ist in den Trockenwäldern Madagaskars heimisch. Sie ruht während des Winters.

Beschreibung: Uncarina grandidieri ist ein vielverzweigter Strauch oder kleiner dicklicher Baum, der letztendlich eine Höhe von 3-5 Metern und einen Umfang von 80 cm erreichen kann. Die Blüte ähnelt in ihrer Form einer großen Petunie und ist leuchtend gelb mit einem dunklen Schlund, wie bei der “Black Eyed Susan Vine” (Thunbergia alata), und weicht grünen Früchten, die mit überirdischen Stacheln bedeckt sind. Die Stiele sind kräftig und werden mit dem Alter dicker. Die Blätter ähneln denen der Baumwollpflanze (Gattung Gossypium), sind wollig und klebrig und geben beim Reiben einen muffigen Geruch ab. Die Blätter sind während der Winterruhezeit sommergrün.
Ableitung des spezifischen Namens: Die Art wird zu Ehren von Alfred Grandidier (1836-1921), einem unerschrockenen Forscher und Sammler in Madagaskar, benannt.
Stämme: Die Stämme sind kräftig und verdicken sich mit zunehmendem Alter.
Die Blätter: Langstielig, drei- bis fünflappig, mehr oder weniger klebrig behaart, mit Blättern von variablem Umriss, bis zu 12,5 cm lang und 15 cm breit. Diejenigen am blühenden Trieb sind kleiner als die anderen.
Die Blüten: In Büscheln an jungen Trieben haben die Blüten einen Kelch mit 5 Kelchblättern und eine 6 cm lange Blumenkrone mit einer schmalen Röhre und einer schrägen Fläche von 5 weit ausladenden, etwas ungleichmäßigen, etwa 2,5 cm langen, runden, leuchtend gelben Lappen (Blütenblätter). Die Kehle der Blüte ist purpurrot gefärbt. Es handelt sich um vier fruchtbare Staubblätter, ein rudimentäres Staubgefäß (steriles Staubblatt) und einen Stil.
Früchte (Kapseln): Flache, spitze (daher der gebräuchliche Name, Einhornbaum), die mit kleinen, nach innen gerichteten Stacheln bedeckt sind, die auf 18 mm langen Stielen sitzen. Jeder Stachel hat einen kleinen Haken am Ende; wenn die Frucht trocknet, wird die verbleibende Samenschale zu einer echten Gefahr.
Anmerkungen: Uncarina grandidieri ist ähnlich wie Uncarina decaryi, aber mit größeren Blüten und nicht tief gelappten Blättern.

Kultivierung und Vermehrung: Uncarinias sind leicht zu kultivieren und hitzebeständige Pflanzen, die besser als der Durchschnitt wachsen. Ihre Attraktivität wird weiter erhöht, weil sie in jeder pseudo-tropischen Umgebung sehr leicht gedeiht. Sie können Vernachlässigung tolerieren, und sobald man ihnen ein wenig Aufmerksamkeit schenkt (wie Umtopfen oder Düngen) erholen sie sich und setzen reichlich neues Wachstum frei. Sie vertragen intensive Hitze und Sonne, wenn sie mit ausreichend Wasser versorgt werden, müssen aber vor Frost geschützt werden. Uncarinas machen schöne Bonsai, und ihre Wurzeln können erhöht werden.
Wachstumsrate: Diese Pflanzen können recht schnell wachsen, wenn sie mit ausreichend Wasser, Wärme und Wurzelverlauf versorgt werden.
Boden: Sie braucht ein reichhaltiges, sehr gut entwässertes Topfsubstrat (Bimsstein, Vulkanit und Perlit hinzufügen.
Gießen: Sie sollte im Sommer reichlich gegossen und im Winter trockener gehalten werden. Diese Art ist wie alle Uncarinias empfindlich gegen übermäßige Feuchtigkeit und sollte auf der trockenen Seite gehalten werden. Sie verfault leicht und mag kein Wasser, wenn sie keine Blätter hat.
Die Düngung: Verwenden Sie bei jungen Pflanzen verdünnten Dünger, um das Wachstum zu beschleunigen.
Belichtung: Sie gedeihen am besten, wenn sie im Halbschatten bis zur vollen Sonne wachsen. G
Zähigkeit: Aufgrund ihres madagassischen Ursprungs halten sie sich im Winter warm, die sichere Mindest-Mitteltemperatur beträgt 10°C, obwohl sie für kurze Zeiträume auch tiefer gehen können (sie können Temperaturen unter 2° C nicht ertragen). Wenn sie im Freien angebaut werden, wachsen sie wahrscheinlich von den Wurzeln zurück, wenn sie gefroren sind. Sie sind recht hitzebeständig und überleben im Sommer problemlos Temperaturen über 45° C, ohne dass die Blätter abfallen.
Bonsai/Kaukasus-Kultur: Durch regelmäßiges Anheben des verdickten Wurzelsystems entsteht ein kühles, knorriges Bonsai-Aussehen.
Warnung: Die Samenkapseln sind mit Widerhaken versehen. Fassen Sie diese Frucht nicht an, es sei denn, Sie möchten sie einige Zeit lang von Ihren Fingern entfernen. Entfernen Sie die Schoten, wenn sie noch grün und geschmeidig sind (wenn sie trocken sind, verwenden Sie eine langstielige Schere oder eine Hämostase) und entsorgen Sie sie vorsichtig.
Vermehrung: Samen, und sie können auch durch Stecklinge vermehrt werden.