Vanheerdea kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Uitenhage, Ostkap, Südafrika.
Lebensraum: Vanheerdea wird in einem rauen Klima, heiß und kalt, gefunden, wo Winter- und Sommerregen auftreten.

Beschreibung: Vanheerdea roodiae ist eine zwergenhafte, kompakte, bodendeckende, mehrjährige Sukkulente mit zweilappigen, hellgrünen Körpern. Sie ist nicht oder nur teilweise eingesunken und wächst in engen Matten oder Büscheln von 20-40 Zweigen. Die ähnliche Vanheerdea divergens hat noch größere violettfarbene Körper mit mehreren feinen scharfen Zähnen.
Stängel: Internodien sehr kurz.
Körper (gepaarte Blätter): Gedrängt, eiförmig, 4-6 cm lang, 2,5-3 cm breit, Blätter an der Basis mehr oder weniger halbkugelförmig, dann 3-winklig und oben abgeflacht, unter zwei Drittel ihrer Länge zusammengefügt, hellgrün oder graugrün, oft rot gefärbt, ungetüpfelt und nicht gefenstert; Kiel und Winkel gesägt (mit mehreren feinen Zähnen). Die Körper werden im Sommer umhüllt, wobei im Herbst neue Blätter entstehen, die sich im späten Winter voll entwickeln. Im frühen Frühjahr tragen sie ein bis drei Blüten pro Körper und beginnen dann ihren jährlichen Rückzug.
Blüten: 2-4 cm im Durchmesser, Blütenblätter in drei Reihen, stumpfgelb. Staminoden fehlen.
Blütezeit: Früher Frühling.
Frucht: Kapseln 8-12 ortsgebunden.
Samen: Viele, sehr kleine, braune, kugelförmige und spitze Samen.

Anbau und Vermehrung: Vanheerdea roodiae ist ein “Winter”-Züchter, der vom frühen Winter bis zum Frühjahr am aktivsten ist und auf die Sommerruhe zusteuert, aber unter günstigen Wachstumsbedingungen auch über den Sommer hinweg weiter wächst und keine besondere Pflege benötigt. Sie ist relativ leicht anzubauen.
Der Boden: Benötigt eine gute Drainage, da er zu Wurzelfäule neigt. Sie kann im Freien in sonnigen, trockenen Felsspalten wachsen (Schutz vor Nässe im Winter ist erforderlich). Sie kann auch im alpinen Haus, in armen, entwässerten Böden angebaut werden.
Düngung: Füttern Sie sie einmal während der Wachstumssaison mit einem speziell für Kaktus-Sukkulenten (stickstoffarm) formulierten Dünger, der alle Mikronährstoffe und Spurenelemente in der auf dem Etikett empfohlenen Stärke auf ½ verdünnt enthält. Sie gedeiht auf schlechten Böden und benötigt einen begrenzten Vorrat an Dünger, um zu verhindern, dass die Pflanzen eine übermäßige Vegetation entwickeln, die leicht von Pilzkrankheiten befallen werden kann.
Gießen: Gießen Sie im Sommer nur minimal, im Herbst und im Frühjahr reichlich, wenn sie wachsen. Benötigt nur wenig Wasser, da sonst die Epidermis bricht (was zu unschönen Narben führt).
Licht: Sie braucht im Winter eine helle, sonnige oder leicht schattige Belichtung, aber im Sommer kühl und schattig bleiben. Allerdings entfaltet sie ihre Schönheit nur bei gutem Licht.
Widerstandsfähigkeit: Sie bevorzugt eine sehr helle Lage und verträgt etwas Frost (winterhart bis -12°C), wenn sie in trockenem Boden steht. USDA-Zonen 8 – 11.
Verwendung: Container, Steingarten.
Schädlinge und Krankheiten: Stomatium suaveolens kann für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, insbesondere wenn sie in einer mineralischen Topfmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Dennoch gibt es mehrere Schädlinge, auf die man achten muss:
– Rote Spinnen: Sie können durch tägliches Beschlagen der empfindlichen Pflanzen wirksam aufgerieben werden.
– Mehlige Wanzen: Gelegentlich entwickeln sie sich aus der Luft zu den neuen Blättern und Blüten mit entstellenden Ergebnissen, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Sciara-Fliegen: Sie sind eines der Hauptprobleme für Sämlinge. Es ist eine gute Praxis, die Sämlinge mit einer Schicht von Kies zu mulchen, was die Fliegen stark abschreckt.
– Schildläuse, Thripse und Blattläuse: Sie stellen selten ein Problem dar.
Es ist ratsam, Ihre gesamte Sammlung zweimal im Jahr, im Frühjahr und im Herbst, mit einem systemischen Insektizid zu behandeln.
– Fäulnis: Bei Mesemben ist es nur ein kleines Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Ist dies nicht der Fall, helfen Fungizide nicht so viel.
Die Vermehrung: Es ist sehr schnell und einfach, mit Saatgut oder (selten) mit Stecklingen zu beginnen. Die Samen keimen im Frühjahr bei 21°C in 7-14 Tagen. Um einen Schnitt zu machen, drehen Sie einen Zweig mit zumindest einem Teil der Wurzeln ab und lassen Sie ihn einige Tage austrocknen, legen Sie ihn auf den Boden und stecken Sie das Stielende teilweise in den Boden. Versuchen Sie, den Schnitt etwas aufrecht zu halten, damit die Wurzeln nach unten wachsen können. Vanheerdea roodiae kann mit Titanopsis schwantesii gekreuzt werden.