Veltheimia kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Veltheimia capensis ist in den trockeneren Gebieten der Kapprovinz und der Karoo bis Namaqualand heimisch.
Lebensraum und Ökologie: Diese Art kommt auf kiesigen Ebenen und Felshängen in Karroidvegetation, Fynbos und Strandveld vor, oft im Schutz von Sträuchern.

Beschreibung: Veltheimia capensis ist eine aufrechte, zwiebelartige, mehrjährige Pflanze, 20-50 cm hoch, verwandt mit der bekannten frühlingsblühenden Hyazinthe. Sie hat matte gräuliche oder bläuliche, gewellte oder gekräuselte Blätter, aber im Gegensatz zur knolligen Haemanthus albiflos, die in vielen Sammlungen zu finden ist, verliert sie im Sommer ihre Blätter und hat ihre Wachstumsperiode im Winter. Sie trägt eine dichte Traube aus nickenden, röhrenförmigen, 20-35 mm langen Blüten, deren Farbe von weiß mit roten Flecken bis zu rosa mit grünen oder roten Markierungen variiert.
Ableitung des spezifischen Namens: Veltheimia wurde von Johann Gottlieb Gleditsch (1714-1786) nach Graf August Ferdinand von Veltheim (1741-1801), einem deutschen Mäzen der Botanik, benannt.
Zwiebel: Faustgroß und rötlich gefärbt, teilweise an der Bodenoberfläche exponiert. Die äußeren Zwiebeltuniken sind papierartig.
Die Blätter: In einer Grundrosette, riemenförmig, dick, bis 30 cm lang und ziemlich groß (bis 5 cm Durchmesser), aufrecht oder ausgebreitet, spitz zulaufend, unbehaart, glänzend grün, ar graugrün, mit einer grauen, wachsartigen Blüte, und darunter blaugrün. Der Rand ist mehr oder weniger wellig oder scharfkantig. Die neuen Blätter werden im Winter produziert und behalten ihre Farbe während des gesamten Frühjahrs und trocknen im Sommer und Herbst (sind aber in der Kultur oft immergrün).
Blüten: In einer dichten Traube am Ende eines kräftigen, aufrechten Stängels, die grün, mit violetten Schattierungen gemischt und gefleckt ist. Die Blüten sind hängend, zylinderförmig, 25-35 mm lang, in verschiedenen Schattierungen von gesprenkeltem Rosa, mit grüner Spitze. Die Staubgefäße sind in kurzer Entfernung von der Öffnung der Röhre abgesetzt. Die Pflanze blüht im Allgemeinen im Spätherbst bis in den Winter oder im frühen Frühjahr.
Frucht (Kapsel): Groß, häutig, mit drei Flügeln.
Samen: Schwarz, birnenförmig.
Ähnliche Arten: Veltheimia capensis ist ähnlich wie Veltheimia bracteata (hauptsächlich Ostkap), aber letztere ist immergrün und bevorzugt schattige Bedingungen. Außerdem befindet sich ihre Zwiebel vollständig unter der Erde.

Anbau und Vermehrung: Veltheimia capensis erfreut sich an eher feuchten Wachstumsbedingungen und eignet sich für den Anbau im Schatten unter Bäumen und Sträuchern sowie unter Glas. Ihre Wachstumsperiode hat sie im Winter. Im Sommer sollte sie recht trocken gehalten und gut gebacken werden. Im November gibt sie Anzeichen von Wachstum und die Bewässerung sollte beginnen. Etwas Wasser muss den ganzen Winter über gegeben werden. Veltheimien sind gute Zimmerpflanzen und blühen in den Wintermonaten. Die Zwiebeln sollten zu mindestens einem Drittel oberirdisch gepflanzt werden.
Wasserbedarf: Veltheimia capensis, die aus der mediterranen Klimazone stammt. Sie benötigt etwas Wasser im Winter und trockene Bedingungen im Sommer, wenn sie in der Ruhephase ist. Die verwandte Veltheimia bracteata wächst in feuchteren Gebieten der Kapprovinz und sollte das ganze Jahr über bewässert werden.
Boden: Sie benötigt einen gut dränierten, reichen Boden, wobei die Zwiebeln auf die Bodenoberfläche gepflanzt und viele Jahre lang ungestört bleiben sollten. Er gedeiht am besten in saurem bis neutralem, humusreichem, lehmigem Boden.
Düngung: Während der Wachstumssaison kann ein allgemeiner, langsam freigesetzter, körniger Dünger und/oder ein aus Algen gewonnener Flüssigdünger verwendet werden.
Exposition: Die Waldlilie ist leicht zu kultivieren und wächst gut im Halbschatten oder im Schatten.
Anforderungen an die Temperatur. Sie verträgt keinen strengen Frost, wird aber von leichtem Frost nicht geschädigt, wenn sie vor der Morgensonne geschützt wird, z.B. durch überhängende Zweige.
Vermehrung: Sie sollten alle 2-3 Jahre umgetopft werden, wenn die jungen Zwiebeln entfernt und eingetopft werden können. Der Versatz sollte im Sommer, wenn das Laub abgestorben ist, entfernt und sofort 30-40 mm tief umgepflanzt werden. Wenn die Zwiebeln in einem Topf angebaut werden, können sie alle zwei bis drei Jahre hochgehoben werden, um die Versätze von der Mutterzwiebel zu entfernen. Diese neuen Zwiebeln sollten nach einer Saison blühen. Wie andere Zwiebelpflanzen können sie aus Samen gezogen werden, aber es dauert 3-4 Jahre, bis sie blühen. . Die Keimung dauert zwei bis drei Wochen, und die Sämlinge sollten alle zwei Wochen nach der Keimung mit verdünntem Flüssigdünger gefüttert werden. Die Sämlinge brauchen in der Regel drei bis vier Jahre, um zu blühen, und können zu Beginn der dritten Jahreszeit in den Garten gesetzt werden, in der einige zum ersten Mal blühen können. Die Vermehrung kann auch durch Blattstecklinge erfolgen. Das Blatt einer gut eingeführten Pflanze kann entfernt und in eine sandige Bodenmischung gepflanzt werden, und es bilden sich Knollen an der Blattbasis.