Veyretella ist so selten, dass belastbare Kulturberichte kaum verfügbar sind. Vorsichtige Rückschlüsse aus Habitat und Verwandtschaft sprechen für eine warme, schattige und humose Kultur mit gleichmäßiger Feuchte. Staunässe dürfte wie bei vielen terrestrischen Tropenorchideen problematisch sein. Wer sich überhaupt an die Kultur wagt, sollte äußerst zurückhaltend vorgehen und auf Stabilität statt auf Experimente setzen.
Veyretella – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Allgemeine Infos über Veyretella
- Botanischer Name: Veyretella
- Gattung: Veyretella
- Familie: Orchidaceae
- Ordnung: Asparagales
- Herkunft: Gabun in Zentralafrika. Die Gattung wächst terrestrisch in humosen, schattigen bis halbschattigen Tropenhabitaten.
- Verwendungszwecke:
- Arten: 2
- Preis: Nicht im regulären Handel erhältlich.
- Seltenheitsgrad: Nicht erhältlich
- Giftig: Nein
Wie sehen Veyretella aus?
- Blüte: Die Blüten sind eher klein bis mittelgroß und botanisch fein gebaut. Je nach Art dominieren helle, cremefarbene bis grünlichbraune Töne.
- Blütenfarben: Weiß, Creme, Grün, Braun
- Blütezeit: September, Oktober, November
- Wuchsform: Knollengewächs
- Höhe: 20 cm – Die blühenden Triebe erreichen meist ungefähr 10 bis 20 cm Höhe.
- Durchmesser: 10 cm – Die Pflanzen bleiben kompakt und werden oft nur 6 bis 10 cm breit.
Die Veyretella-Pflege in Kurzform
Veyretella warm, schattig und in humosem, lockerem Substrat kultivieren. Während des Wachstums gleichmäßig leicht feucht halten, aber nicht vernässen. Hohe Luftfeuchte und konstante Bedingungen sind wahrscheinlich entscheidend. Die Gattung ist extrem selten und für normale Hobbykultur kaum erschlossen.
Die Veyretella-Pflege im Detail
Veyretella sollte wie eine empfindliche terrestrische Tropenorchidee behandelt werden. Das bedeutet humoses, luftiges Substrat, schattige bis hell indirekte Lage und eine gleichmäßige, mäßige Feuchte. Dauerhaft nasse Erde ist kritisch, ebenso trockene, heiße Luft. Gedüngt wird nur sehr schwach. Da praktische Kulturinformationen fast fehlen, ist eine vorsichtige, konservative Pflege deutlich sinnvoller als starke Eingriffe, häufiges Umtopfen oder aggressive Düngung.
Vermehrung von Veyretella
Über die Vermehrung in Kultur ist kaum etwas bekannt. Theoretisch kommen bei kräftigen Pflanzen vorsichtige Teilungen oder die Aussaat infrage. In der Praxis dürfte die generative Vermehrung unter kontrollierten Laborbedingungen der einzige realistische Weg sein. Für Sammler ist die Gattung daher eher eine botanische Ausnahme als eine aktiv vermehrte Kulturpflanze.
Saison-Kalender
– = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv
| Monat | Gießen | Düngen | Umtopfen | Sonne | Blüte | Winter | Hinweise |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jan | Mäßig | Sehr schwach | Nicht ideal | Schattig bis hell indirekt | Nein | Warm | Konstant warm |
| Feb | Mäßig | Sehr schwach | Nicht ideal | Schattig bis hell indirekt | Nein | Warm | Nicht austrocknen |
| Mär | Mäßig | Sehr schwach | Möglich | Schattig bis hell indirekt | Nein | Warm | Humoses Substrat |
| Apr | Mäßig | Sehr schwach | Gut möglich | Schattig bis hell indirekt | Nein | Warm | Luftig halten |
| Mai | Mäßig | Schwach | Möglich | Hell indirekt | Nein | Warm | Keine direkte Sonne |
| Jun | Steigern | Schwach | Nicht ideal | Hell indirekt | Möglich | Warm | Feuchtigkeit erhöhen |
| Jul | Steigern | Schwach | Nicht ideal | Hell indirekt | Möglich | Warm | Auf Austrieb achten |
| Aug | Gleichmäßig leicht feucht | Schwach | Nicht während Blüte | Hell indirekt | Möglich | Warm | Stabil kultivieren |
| Sep | Gleichmäßig leicht feucht | Schwach | Nicht während Blüte | Hell indirekt | Hauptblüte | Warm | Blüte schonen |
| Okt | Gleichmäßig leicht feucht | Sehr schwach | Nicht während Blüte | Hell indirekt | Hauptblüte | Warm | Düngung senken |
| Nov | Mäßig | Sehr schwach | Nicht ideal | Schattig bis hell indirekt | Ausklang | Mild bis warm | Wasser etwas reduzieren |
| Dez | Mäßig | Sehr schwach | Nicht ideal | Schattig bis hell indirekt | Nein | Mild bis warm | Nicht kalt stellen |
Meine Erfahrungen mit Veyretella
Beliebte Arten von Veyretella
Veyretella flabellata
Ist eine der beiden anerkannten Arten aus Gabun und nur botanisch bekannt.
Veyretella hetaerioides
Ist ebenfalls extrem selten und außerhalb wissenschaftlicher Kontexte kaum präsent.
Häufige Probleme & Lösungen
| Symptom | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Triebbasis fault | Zu nasses, schlecht belüftetes Substrat | Luftiger kultivieren und Wassergaben reduzieren Blätter werden gelblich |
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Wird ähnlich gepflegt wie Veyretella
Häufige Fragen
Ist Veyretella im Handel erhältlich?
Nein, die Gattung ist praktisch nicht im regulären Handel zu finden.
Woher stammt Veyretella?
Die Gattung ist aus Gabun bekannt.
Ist Veyretella eine terrestrische Orchidee?
Ja, sie wächst terrestrisch.
Braucht Veyretella viel Licht?
Nein, eher schattige bis hell indirekte Bedingungen sind plausibel.
Warum ist die Kultur so unsicher?
Weil die Gattung extrem selten ist und kaum belastbare Kulturerfahrungen vorliegen.





