x Tavarorbea kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: x Tavarorbea ist eine intergenerische Kreuzung zwischen Tavaresia Welwitsch und Orbea Haworth. Dieser Name ist ein Amalgam aus den beiden elterlichen Gattungsnamen und wurde geprägt, weil der Samen der einen bekannten Kreuzung auf einer Pflanze von Tavaresia produziert wurde. Die Sorte “Red Leopard” (Walker, 2004) wurde aus Samen einer Tavaresia barklyi-Pflanze aus Coromandel Cacti, Neuseeland, im Jahr 1992 gezüchtet. Die einzige andere blühende Stapeliade im Gewächshaus war damals Orbea variegata, so dass die mutmaßlichen Eltern Tavaresia barklyi (Dyer) N.E. Brown × Orbea variegata (L.) Haworth sind.

Beschreibung: x Tavarorbea cv. Red Leopard ist eine schöne Hybride mit farbenfrohen Blüten von etwa 5 cm Durchmesser mit zurückgefalteten Kronlappen. Beim ersten Öffnen, bevor sich die Lappen nach hinten krümmen, ist die Blüte etwa 8 cm breit. Charakteristisch für diese Hybride ist die flache, glockenförmige Röhre, die stärker hervorsteht als die Blütenröhre von Orbea variegata, aber breiter und flacher als die lange, schmale Röhre der Blüte von Tavaresia barklyi ist.
Ableitung des Sortennamens: Der Name ‘Roter Leopard’ wurde von Martin Walker vorgeschlagen und beschreibt treffend das violett-rot gefleckte Aussehen der Blüten.
Wuchsform: Kleine büschelbildende Sukkulente.
Stängel: Bis 15 cm lang, 1 cm im Durchmesser, aufrecht bis liegend, vom Grund her frei verzweigt, grün gesprenkelt, purpurbraun mit Vorsprüngen (Warzen) entlang der Grate. Knollen vorstehend bis 1,5 cm lang, sich ausbreitend, in 6 (oder mehr) winkelförmigen Rippen angeordnet, an der Spitze mit hervorstehenden, spitzen Knollen, die jeweils mit einer zentralen Zahnung (marceszierendes Blatt) enden, mit 2 kürzeren Nebenstacheln von weniger als 1 mm Länge. Saft klar.
Blüten: Von der Stängelbasis aus erzeugt, bei der Bildung innerhalb des Büschels nach oben gerichtet, aber nach außen, wenn sie am Kolonie-Rand gebildet werden, denn sie finden am Boden Halt. Blumenkrone bis 8 cm Durchmesser, flach glockenförmig (glockenförmig) mit leicht erhabenem, rundlich-fünfeckigem Ring, im Durchmesser etwa gleich der Korona, Rugulose, dunkelviolett; Röhre hellgrün mit purpurroten Flecken und Flecken, oberflächlich leicht angeraut (Rugulose), in die Röhre hinein nachdunkelnd; 5 Lappen 3 × 3 cm, breit am Grund, spitz an der Spitze, zurückgebogen. Kronlappen gesprenkelt; äußere Lappen spreizend und tief bifid; innere Lappen aufgerichtet.
Hybride und Eltern verglichen: X Die Tavarorbea ‘Red Leopard’ ist eindeutig zwischen ihren Eltern, obwohl es scheint, dass die Merkmale der Orbea-Eltern stärker ausgeprägt oder dominant sind, d.h. die Hybride ist strukturell näher an Orbea als an Tavaresia. Der Stamm ist niedrigwüchsig und frei büschelbildend, gut verzweigt. Insgesamt sind die Stängel ähnlich wie bei der Orbea, aber die Tuberkel sind an der Spitze mit kleinen, steifen Stacheln versehen, die bei der Orbea fehlen, aber deutlich kleiner als bei der Tavaresia sind, so dass die hervorstehenden, stachelspitzenförmigen Rippen der Tavaresia bei der × Tavarorbea weit weniger auffällig sind. Die Blüte ist auch näher an der von Orbea. Die lange, tiefe, schmale Blumenkronenröhre der Tavaresia wird durch eine flache, schalenförmige Röhre ersetzt, und die braun-violetten Flecken von O. variegata sind deutlicher violett-braune Flecken geworden. Die charakteristischen tropfenförmigen äußeren Korona-Lappen von Tavaresia fehlen ebenfalls.

Kultivierung und Vermehrung: x Tavarorbea cv. Red Leopard wächst robust und ist weit weniger temperamentvoll als Tavaresia in der Kultivierung und ähnelt daher eher Orbea variegata, die zu den widerstandsfähigsten Stapelien in Gefangenschaft gehört. Der ‘Rote Leopard’ ist eine würdige Ergänzung des Anbaus und verdient es, in großem Umfang angebaut und geschätzt zu werden, da er eine ideale Hängetopfpflanze ist, bei der die Blüten über den Topfrand baumeln.
Boden: Sie wachsen gut in leichtem, kiesigem Boden mit einer sehr großzügigen Drainage.
Bewässerung: Sie sollten immer sparsam gegossen werden (am besten Regenwasser mit gelegentlichem Dünger), im Winter benötigen sie kaum Wasser.
Die Temperatur: Sie benötigen eine Freilandkultur oder ein warmes, nahe gelegenes Gewächshaus, während sie im Frühsommer wachsen und danach möglicherweise reifen und in einem Gewächshaus gehalten werden; da sie aber im Herbst chiefly blühen, ist Wärme wünschenswert, damit sie ihre flowers erweitern können. Eine minimale Wintertemperatur von 5-10°C ist akzeptabel, vorausgesetzt, dass die Pflanzen absolut trocken gehalten werden.
Belichtung: Sie bevorzugen eher hellen Schatten als volle Sonne, obwohl sich die Stängel unter schattigen Bedingungen möglicherweise nicht verfärben.
Schädlinge und Krankheiten: Halten Sie ihre Wurzeln frei von mehligen Wanzen, da der Pilzbefall oft als Folge der Beschädigung der Stängel durch Insekten auftritt. Eine Streuschicht auf der Oberfläche des Komposts verhindert die Ansammlung von Feuchtigkeit um die Basis der Stängel und minimiert die Chance eines Pilzbefalls der Wurzeln.
Die Vermehrung: Die Pflanzen werden durch Stecklinge vermehrt, die, da sie sehr sukkulent sind, eine Woche nach der Entnahme trocknen sollten, wenn sie sofort einzeln in Töpfe gesetzt werden können.