Xanthorrhoea kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Xanthorrhora glauca kommt in großer Zahl auf felsigen Gebirgsketten im Südosten Australiens vor.
Habitat und Ökologie: Sie kommt gelegentlich in großen Gemeinschaften in Waldgebieten an steilen Rändern und Seiten von Schluchten vor, vor allem in flachen, reichhaltigen Basaltböden und an einigen Stellen in Serpentin- oder Sandsteinböden. Man findet ihn auch in tiefem Küstensand und in Grasland mit sehr spärlichem Strauchwerk. Die Pflanzen sind sehr feuerbeständig und gehören zu den ersten, die nach einem Waldbrand wieder austreiben, da das lebende Wachstum in den alten toten Blattgrund eingegraben ist. Die nektarreichen Blüten ziehen viele Insekten an. Es gibt einige Überschneidungen der Merkmale zwischen den Unterarten, wo sich ihre Verbreitungsgebiete berühren. Die Populationen auf den Küstendünen hybridisieren mit Xanthorrhora fulcra und Xanthorrhora latzfolia in ausgeprägten kurzreichweitigen Hybridschwärmen.

Beschreibung: Der Grasbaum, Xanthorrhora glauca, ist eine immergrüne Schwertblattpflanze, die bis zu 8 m hoch ist und Hunderte von sehr schmalen, hart strukturierten, bläulich-glaugrünen Blättern hat, die von der Spitze jedes Zweiges ausstrahlen. Sie ist eine der höchsten Arten der Gattung, die an den oberirdischen Stämmen kräftig wachsen. Diese Pflanze hat eine einzigartige Struktur mit einem echten Stamm aus faserigem, leitendem Gewebe, der von einer Hülle aus dicht gepackten, alten Blattgrundlagen getragen wird, die mit einem rötlichen, kristallinen Harz verklebt sind. Hohe, stäbchenförmige Blütenstiele wachsen über den Blättern, dann gehen zahlreiche winzige, weiße Blüten aus dicht gepackten, braunen Hochblättern hervor. Die Blütenstacheln verbrauchen einen Großteil des pflanzlichen Energiespeichers und können mehrere Jahre lang nicht wieder erscheinen. Xanthorrhoea glauca ist eine Pflanze, die im Herzen vieler Australier einen besonderen Platz einnimmt. Diese ungewöhnliche und ikonische Pflanze ist ein Teil der Geschichte der Aborigines, ein Kunstwerk der Kolonialzeit und eine moderne Inspiration für Landschaftsarchitekten. Zwei Unterarten sind anerkannt: die Unterarten Angustifolia und Glauca.
Stamm; 1-5 m hoch, verzweigt oder einfach; Kronen 1-viele, fast kugelförmig.
Blätter: Spiralig, quadratisch-rhombisch bis schmal quer-rhombisch im Querschnitt, 1,3-5,0 mm breit (meist 3-4 mm breit bei var. glauca und 1,3-2,8 mm breit bei var. angustifolia), 0,9-2,6 mm dick, blaugrün, glaukos (var. glauca) bis gräulich (angustifolia).
Infloreszenz: Dicht, ährenartig an verholzten Blättern. Stengel 0,5-1 m lang, 1,8-4,6 cm Durchmesser; Ähre 1,5-4 mal so lang wie der Stengel, selten gleich dem Stengel, 1-2 m lang, selten bis 2,5 m, 3,5-7,7 cm Durchmesser (weniger als 1,6 m hoch, 4-5 cm Durchmesser bei var. angustifolia); über den größten Teil der Ährenlänge hervorstehende Trauben, ± schmal-dreieckig, subglabrös; Deckblätter spitz oder dreieckig, subglabrös, selten kahl.
Blüten: Actinomorph, mit freien Tepalen. Äußere Tepalen spitz bis schmal-dreieckig, schnabelförmig, ohne Rüssel, kahl, außer Behaarung am Schnabel. Innere Tepalen aufrecht bis leicht zurückgebogen, mit Rüssel, kahl mit Ausnahme der Behaarung an der Schnabelspitze. Schnabel bis 1,5 mm lang (0,5 mm lang bei der Var. angustifolia)
Blütezeit (im Lebensraum): Blütezeit Juni-Oktober.
Früchte : Lokulikidische Kapseln.

Kultivierung und Vermehrung: Xanthorrhoea glauca ist eine langsam wachsende, sorglose und langlebige Pflanze, die wegen ihrer kugelförmigen Form und feinen Textur bewundert wird und ein perfektes Gartenexemplar darstellt. Sie gehört zu den Xanthorrhoea-Arten, die mit zunehmendem Alter einen Stamm bilden und von niemandem übergangen werden, der eine Vorliebe für skulpturale Pflanzen hat. Diese Art ist sehr trocken- und hitzebeständig, gedeiht auf gut dränierten, belüfteten Böden, die einen geringen Nährstoffgehalt aufweisen, und ist daher eine leicht in jeden Garten einzubindende Pflanze.
Wachstumsrate: Diese Pflanze wird aufgrund ihres langsamen Wachstums nur selten im Anbau gesehen. In ihrer natürlichen Umgebung wird erwartet, dass X. glauca nur ein bis zwei Zentimeter pro Jahr wachsen wird, obwohl man davon ausgeht, dass die Wachstumsraten bei der Samenzucht stark erhöht werden. Obwohl die langsame Wachstumsrate das Interesse in der Vergangenheit behindert hat, gibt diese Pflanze dem Gärtner seit Jahrzehnten Zufriedenheit.
Boden: Pflanze in sehr schnell entwässernder Erde. Sie ist an eine heiße, trockene Umgebung angepasst, hat aber eine gewisse Toleranz gegenüber Feuchtigkeit und Nässe, wenn sie in einen sehr gut dränierenden Boden gepflanzt wird.
Umpflanzen: Diese Praxis ist riskant, da alle Xanthorrhoea-Arten dafür berüchtigt sind, empfindliche Wurzeln zu haben. Um die Wahrscheinlichkeit des Absterbens zu verringern, sollte ein sonniger Standort gewählt und der Boden gut durchlüftet werden, um beste Ergebnisse zu erzielen. Beim Einpflanzen in einen Topf sollte Sand oder Kies hinzugefügt werden, um die Drainage zu verbessern. Bei der Auspflanzung in den Garten werden die besten Ergebnisse erzielt, wenn man auf einen Hügel pflanzt. Es sollten alle Vorkehrungen getroffen werden, um die Störung der Wurzeln zu reduzieren. Viele Gärtner empfehlen, den Plastiktopf abzuschneiden und langsam wegzuziehen und vorsichtig in ein vorgegrabenes Loch zu stellen, das doppelt so breit und tief wie der Topf ist. Die ersten paar Monate nach dem Pflanzen sind eine kritische Zeit, und das tägliche Gießen sollte während des ersten Monats beibehalten werden, bevor es langsam reduziert wird. Es kann bis zu zwei Jahre dauern, bis ein Grasbaum absterben kann, daher sollten alle Pilzinfektionen behandelt und alle Blütenstacheln entfernt werden, um sicherzustellen, dass die Ressourcen zur Bildung neuer Wurzeln genutzt werden.
Wässerungen: Nach der Etablierung sollte im Winter nur wenig oder gar kein Wasser gegeben werden. Wie eine Sukkulente behandeln. Sie wachsen jedoch schneller, wenn sie gut bewässert werden (die Krone darf nicht gegossen werden, obwohl sie leicht verfaulen). Im Garten sollten sie an einem sonnigen, gut dränierten Ort mit zusätzlichem Sommerwasser bei trockenem Klima aufgestellt werden.
Belichtung: Sie gedeihen am besten in voller Sonne.
Verwendung: Sie eignen sich hervorragend als Solitärpflanzen für Terrassengärten und passen gut in tropische oder trockene Gärten. Kleine Pflanzen sind relativ preiswert, aber größere Pflanzen sind ein Vermögen wert. Sie eignen sich hervorragend als Topfpflanzen, und ihre symmetrische Form bietet einen auffälligen Brennpunkt und zeigt bei Nachtbeleuchtung wunderbare Schatten. In kühleren Klimazonen gedeihen sie gut in Kiesgärten, da sie sich aufgrund der hervorragenden Drainage als recht widerstandsfähig erwiesen haben.
Widerstandsfähigkeit. Am besten dort, wo die Wintertemperaturen über 0° C bleiben, aber bei großer Trockenheit bis etwa -9° C winterhart sind. Pflanzen in Containern können bei längeren Kälteperioden ins Innere verlegt werden.
Schädlinge und Krankheiten: Diese Pflanze ist für viele Schädlingsbefälle nicht anfällig.
Pflege: Die Blattböden können je nach Gärtner zum Freilegen des Stammes beschnitten oder sogar weggebrannt werden. Wenn der Stamm von den älteren, unteren Blättern abgeschnitten wird, bilden die verbleibenden Blattansätze ein schönes, symmetrisches, spiralförmiges Blattgrundmuster.
Vermehrung: Leicht aus Samen zu vermehren (falls verfügbar).