Arthrocereus kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Arthrocereus rondonianus ist im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais (im Serro do Cobral und auf der Westseite der Serra de Espinhaco und Serra de Minas, in der Region Diamantina) und im südhemischen Bahia verbreitet.
Höhe: Etwa 900-1100 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum: Er bildet Gruppen von Stämmen an felsigen Stellen, manchmal unter Bäumen, oft mit großen Pflanzen von Discocactus placentiformis. In einigen Populationen kriecht er wie eine Schlange über den Boden, oft unter Ansammlungen von trockener Einstreu. Sie ist durch den Verlust ihres Lebensraums bedroht.

Beschreibung: Arthrocereus rondonianus ist ein kleiner Cereoid-Kaktus mit farbenfrohen, duftenden, nachtaktiven Blüten. Unter den Nachtblühern ist er wegen seiner rosa Blüten ungewöhnlich.
Wuchsform: Pflanzen etwas aufrecht, halbaufrecht oder niederliegend mit schlanken, von unten verzweigenden Stängeln.
Stängel: Zylindrisch, hellgrün, etwa 2,5 cm Durchmesser, 25-70 cm lang.
Rippen: 14-18 niedrig und abgerundet.
Radiale Stacheln: 40-50 fein, nadelförmig, borstig, dicht büschelig, grünlich-gelb, goldgelb oder rotbraun, bis 5 mm lang mit einigen bis 2 cm Länge.
Mitteldornen: 1-2 bis 7,5 cm lang, aber meist kürzer, ragen spärlich durch die zahlreichen dünnen, kurzen Radialdornen hindurch.
Blüten: Groß, meist in der Nähe der Spitzen an den Seiten der Endfugen, purpurrosa, bis zu 8 cm lang und angenehm duftend, ein Charakter, der mit der Mottenbestäubung assoziiert wird. Röhren lang, dünn, mit wolliger Wolle und haarähnlichen Stacheln.
Früchte: Grün, schuppig und rund.

Kultivierung und Vermehrung: Arthrocereus rondonianus ist nicht die am einfachsten zu haltende Pflanze, sie wächst am besten veredelt, aber Stecklinge von Stengeln lassen sich leicht bewurzeln. Unter Glas ist sie nicht schwierig, aber sie schätzt mildere Wintertemperaturen und großzügigere Bewässerung im Sommer als die meisten anderen Kakteengattungen. Sie wächst schnell und produziert eindrucksvolle Blüten mit einem exotischen Aussehen, das keine anderen Kakteen teilen, und sie zieht im Allgemeinen viel Aufmerksamkeit auf sich. Trotzdem ist sie in Sammlungen ziemlich selten.
Boden: Sie mag sehr poröse Standard-Kakteenmischungserde. Bevorzugen Sie einen Kompost mit niedrigem pH-Wert, vermeiden Sie kalkhaltige Substrate, da sonst das Wachstum ganz zum Stillstand kommt.
Umtopfen: Topf mit guter Drainage verwenden.
Düngung: Füttern Sie im Sommer mit einem kaliumreichen Dünger.
Exposition: Die Pflanze verträgt helle Situationen, genießt aber gefiltertes Sonnenlicht oder Nachmittagsschatten, im Inneren braucht sie helles Licht und etwas direkte Sonne. Neigt bei starkem Licht zu Bronze, was die Blüte und die Produktion von schweren Stacheln fördert.
**Gießungen: Arthrocereus rondonianus ist fäulnisanfällig, wenn sie an ihren eigenen Wurzeln gehalten wird, und obwohl sie nicht lange Strecken völliger Trockenheit ertragen kann, wird sie bei zu viel Wasser mit kühlem Wasser verfaulen, da ihre schwachen Wurzelsysteme dazu neigen, Wasser aus feuchter Erde nicht effizient aufzunehmen.
Widerstandsfähigkeit: Sie ist ziemlich schwierig zu züchten und frostzart, sie verträgt keine oder nur relativ kühle Temperaturen und sollte bei über 10° C gehalten werden, wenn sie auf ihren eigenen Wurzeln angebaut wird (5° C, wenn sie veredelt wird).
Verwendung: Sie ist eine ausgezeichnete Pflanze für den Containeranbau. Die hübschen rosa Blüten sind wirklich schön und es lohnt sich sicherlich, die Glasschläuche nachts zu besuchen, um sie zu sehen. Ihre goldenen Stacheln machen sie zu einer attraktiven Pflanze, auch wenn sie nicht blüht.
Schädlinge und Krankheiten: Sie kann für eine Vielzahl von Schädlingen oder Krankheiten attraktiv sein:
– Rote Spinnen: Rote Spinnen können durch das Gießen der Pflanzen von oben effektiv aufgerieben werden.
– Mehlige Wanzen: Mehlige Wanzen entwickeln sich gelegentlich aus der Luft in den neuen Wollwuchs mit entstellenden Ergebnissen, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Schuppen: Schuppen sind selten ein Problem.
– Fäulnis: Fäulnis: Bei Kakteen ist es nur ein geringes Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Wenn dies nicht der Fall ist, werden Fungizide nicht viel helfen.
Vermehrung: Samen, Stecklinge oder Veredelung. Die Samen keimen im Frühling in 7-14 Tagen bei 21-27° C, entfernen Sie allmählich die Glasabdeckung, sobald die Pflanzen gut bewurzelt sind (ca. 1-2 Wochen), und halten Sie die Belüftung aufrecht, keine volle Sonne für junge Pflanzen! Junge Sämlinge werden oft auf einen niedrigen Bestand veredelt, um die Pflanze in guter Form zu halten. Um einen Schnitt zu machen, drehen Sie einen Ast ab und lassen Sie ihn einige Wochen austrocknen, legen Sie ihn auf die Erde und stecken Sie das Stielende teilweise in die Erde. Versuchen Sie, den Steckling etwas aufrecht zu halten, damit die Wurzeln nach unten wachsen können.