Austrocylindropuntia kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Wahrscheinlich nur in den Anden von Peru heimisch Austrocylindropuntia subulata ist heute eine der am weitesten verbreiteten Opuntien Südamerikas, insbesondere in Argentinien und Bolivien, und wird als Naturzaun weit verbreitet. Sie wurde in Teilen Südeuropas und anderswo in den Tropen als Zierpflanze eingebürgert.
Typuslokalität: Valparaiso, Chile, aber zweifellos von Kulturpflanzen beschrieben.
Lebensraum und Ökologie: Sie kommt in den Tälern und Matorrales zwischen den Anden vor. Dieser Kaktus ist dort, wo er vorkommt, reichlich vorhanden. Die Populationen sind stabil und es gibt keine Bedrohung für diese Art, da sie weit verbreitet ist, in mehreren Schutzgebieten vorkommt und keiner größeren Bedrohung ausgesetzt ist.

Beschreibung: Austrocylindropuntia subulata ist ein beliebter, bekannter Strauchkaktus mit mehreren Hauptästen von der Basis oder einem kleinen Baum mit einfachem, aufrechtem Stamm und einer großen, fast halbkugelförmigen Spitze, die oft 3 bis 4(-5) Meter hoch ist. Die Blätter sind relativ groß und ausdauernd. Zwei Unterarten sind anerkannt, die Nominat- und die Subspezies exaltata (A.Berger) D.R.Hunt.
Stängel: Stamm 6 bis 10 cm Durchmesser, die alte Rinde glatt und braun, die Areolen tragen Büschel von 8 oder mehr Stacheln, Äste zahlreich, länglich, nicht segmentiert, 30-50 cm lang, 4-7 cm Durchmesser, mehr oder weniger gehäuft, aber nicht gequollen, zunächst fast rechtwinklig zum Hauptstamm, aber bald aufrecht, etwas
zerbrechlich, hellgrün.
Knollen: Groß, eingedrückt, an alten Zweigen verblassend, in wenigen Längs- oder Spirallinien angeordnet, mehr oder weniger rautenförmig, aber an der Spitze zurückgebildet und unten spitz oder abgeschwächt, 2 bis 4 cm lang.
Areolen: Kurz wollig, sitzen in den Retuse-Rillen an den oberen Teilen der Warzen.
Blätter: Mehr als einjährig, grün, sukkulenter als bei anderen Arten, pfriemlich, fast rechtwinklig zum Zweig, oben gerade oder etwas gewölbt, fast terete, spitz zulaufend, 5 bis 12 cm lang, an der Unterseite gerillt.
Dornen: Gewöhnlich 1 oder 2 oder manchmal stachellos (bei älteren Stämmen zahlreicher), schlank, aufrecht, kräftig, gerade, hellgelb bis grauweiß, bis 8 cm lang.
Blüten: Blüten: An den Enden der Zweige rot, nicht weit geöffnet bis 6 cm lang. Perikarpel lang, tuberkulös, pfriemlich, mit aufrechten Schuppen bis 2 cm Länge. Kelchblätter rötlich, winzig, 4 bis 8 mm lang oder weniger. Blütenblätter breiter als die Kelchblätter, orange-rot oder grünlich-gelb. Stil rosa-rot, außer dem weißlichen Grund, einschließlich der Narbenlappen, etwa 3 cm lang, etwa so lang wie die längsten Staubblätter. Narbenlappen 5 oder 6, schmal, orange-gelb.
Früchte: Eiförmig bis länglich bis keulenförmig, mehr oder weniger beharrlich, manchmal stachelig, 6 bis 10 cm lang, blattartig, mit tiefem Nabel, manchmal wuchernd.
Samen: Samen: Wenig, groß, 10 bis 12 mm lang.

Kultivierung und Vermehrung: Austrocylindropuntia subulata ist ein halbharter Kaktus, der in der Kultur leicht zu finden ist. Stellen Sie sicher, dass Ihre A. subulata nicht Temperaturen unter -4°C ausgesetzt wird, sonst kann sie absterben. Trotzdem ist es ein guter Rat, die Nachttemperatur nie unter 5°C fallen zu lassen. Es handelt sich um eine Sommerpflanzensorte, die keine Kultivierungsschwierigkeiten bietet.
Boden: Verwenden Sie ein besonders entwässerndes Substrat, da es bei Feuchtigkeit und niedrigen Temperaturen empfindlich auf Fäulnis reagiert, und lassen Sie den Boden zwischen den Bewässerungen austrocknen, da sein natürlicher Lebensraum in sandigen oder kiesigen, gut entwässernden Böden liegt.
Umtopfen: Umtopfen im Frühjahr, wenn die Wurzeln verkrampft sind. Im Allgemeinen sollten sie alle zwei Jahre umgetopft werden, um frische Erde zu erhalten. Nach dem Umtopfen sollten sie eine Woche oder länger nicht gegossen werden.
Gießen: Im Sommer, während der Vegetationsperiode, muss regelmäßig gegossen werden, aber lassen Sie das Substrat vollständig austrocknen, bevor Sie es wieder bewässern (aber nicht überwässern); im Winter muss es trocken gehalten werden. Vorzugsweise nicht an bewölkten Tagen, feuchten Tagen oder kalten Wintertagen bewässern.
Widerstandsfähigkeit: Der Kaktus ist leicht frostbeständig, bei großer Trockenheit bis -4° C winterhart. In der Kultur ist es jedoch besser, ihn nicht Temperaturen unter -5° C auszusetzen, auch nicht an einem belüfteten und geschützten Standort, um die Bildung von Antiästhesie-Flecken auf der Epidermis zu vermeiden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit sollte man jeglichen Frost vermeiden, da sie empfindlich gegen Wurzelfäule ist. USDA Zone 9-10. Sie kann im Sommer extrem hohe Temperaturen verkraften.
Exposition: Draußen volle Sonne oder nachmittäglicher Schatten, drinnen braucht sie helles Licht und etwas direkte Sonne.
Verwendung: Sie eignet sich für “Wüsten”-Gärten, in Verbindung mit anderen Xerophyten. Wenn die Freilandkultur aufgrund des Klimas nicht möglich ist, sollte sie im Topf kultiviert werden, um sie im Winter zu schützen.
Traditionelle Verwendung: Die Blätter von A. subulata sind essbar und können in Südamerika als Gemüse gekauft werden. Die Stacheln wurden im alten Peru als Nadeln verwendet.
Vermehrung: Teilung der Stängel. Kaktusfeigenkissen wurzeln leicht und wachsen schnell, wenn sie in lockere, gut drainierende Erde gelegt werden.