Cintia kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Chuquisaca, Bolivien (Ausdehnung des Vorkommens 5.000 km2).
Höhe: 3200-4000 Meter über dem Meeresspiegel.
Habitat und Ökologie: Cintia knizei wächst in der Puna-Vegetation. Diese Art hat ein relativ begrenztes Vorkommen, es gibt jedoch keine größeren Bedrohungen, die sie betreffen, ist kryptisch und reichlich vorhanden.

Beschreibung: Es handelt sich um einen einsamen Zwerg, einen flachen bis kugelförmigen Kaktus (in der Natur), der durch Veredelung zylindrisch wird.
Stängel: Kugelförmig bis zu 5 cm Durchmesser; mit großen runden Podarien bedeckt. Die Farbe kann von olivgrün über violett bis braun variieren, je nach der Zeit der Wachstumsperiode und der Menge an Sonne und Wasser, wollige Spitze. Die Basis wird mit dem Alter korkig.
Areolen: Die Areolen sind zwischen den Podarien eingesunken und wollig.
Dornen: 5-6 kurze Stacheln kommen nur an juvenilen Areolen vor; ausgewachsene Pflanzen und Perikarpel sind stachellos.
Wurzeln: Tief, knollenförmig, karottenartig, bis zu 10 cm lang.
Blüte: Tagaktiv, gelb, 3-4 cm Durchmesser an der Stängelspitze, sie ähneln denen einer Copiapoa.
Früchte: Früchte: Länglich, trocken, mit dünner Fruchtwand, die lange Zeit im Stängel eingebaut bleiben.
Samen: Samen: Schwarz, 1,2 mm lang, 0,7 mm groß, die Oberfläche ist konvex und glatt.
Blütezeit: Frühling.

Anmerkungen: Diese Pflanze wurde 1969 von dem bekannten tschechischen Kakteensammler Karel Kniže entdeckt, aber erst 1996 von Jan Řiha formell beschrieben.
Da sich die Pflanze von allen bekannten Arten unterschied, gründeten Dr. Jan Řiha und Karel Kniže eine neue Gattung und nannten sie Cintia, nach der Provinz, in der die Pflanze entdeckt wurde.
Die Gattung Cintia umfasst nur eine Art, die gültig beschrieben ist (Kniže erwähnt drei, aber nur eine wurde beschrieben). Diese Art wurde von Kniže zuerst als Cintia napina n.n. verbreitet, aber als sie schließlich veröffentlicht wurde, erhielt sie den Namen Cintia knizei.
Der andere von Knize verwendete Name war Cintia subterranea, während ein dritter als Cintia species nova bezeichnet wurde. Sie sehen alle gleich aus. Sie produzieren auch die gleiche Art von Blumen und blühen sogar gleichzeitig.
Die kleinen gelben Blüten entwickeln sich extrem schnell. Sie ist eng mit Neowerdermannia verwandt.

Kultivierung und Vermehrung: Diese Pflanzen kommen aus Gebirgsregionen, also wie helles Licht, kühle und trockene Bedingungen im Winter; dies ist wichtig für die Blüten und ihre Gesundheit. Ohne diese kühle Winterperiode (0-10° C) werden sie normalerweise nicht viele Knospen bekommen. Sie haben eine dicke Pfahlwurzel und sind schwierig zu kultivieren und fäulnisanfällig, da sie sehr empfindlich auf übermäßiges Gießen reagieren. Es ist nicht leicht, an ihren eigenen Wurzeln eine große Größe zu erreichen, wirklich eine Herausforderung, um zu einem großen Büschel heranzuwachsen. Sie werden üblicherweise veredelt, um Wurzelprobleme zu vermeiden und den Anbau zu erleichtern.
Sonneneinstrahlung: Geeignet für sonnig-helle Belichtung; kann leichten Schatten vertragen.
Kulturelle Praktiken: Geeignet für luftige Belichtung. Braucht einen tiefen Topf und eine gute Drainage, um die Pfahlwurzel unterzubringen.
Sie ist sehr kältebeständig bis zu -10° C oder weniger für kurze Zeiträume.
Schädlinge und Krankheiten: Cintia ist besonders anfällig für Wurzelfäule, daher Untertöpfe in einem kleineren Behälter mit sehr porösem Kompost.
Auf einem Pfropfreiser sind die Pflanzen leichter zu züchten, aber der Körper spaltet sich, wenn er überwässert wird (besonders im Frühjahr).
Vermehrung: Samen, können auch aus Stecklingen oder Pfropfreisern gezogen werden. Die Samen können im Frühjahr oder Sommer ausgesät werden. Die Sämlinge sollten nicht gestört werden, bis sie gut bewurzelt sind, danach können sie separat in kleine Töpfe gepflanzt werden.

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