Consolea kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Consolea moniliformis kommt in Kuba, der Dominikanischen Republik, Haiti und in Puerto Rico auf der Insel Mona, Culebra und Desecheo vor.
Höhenunterschied: Sie kommt in Höhenlagen von Meereshöhe bis etwa 50 Meter vor.
Lebensraum und Ökologie: In Kuba kommt sie in trockenen Küstenwäldern vor. Sie kommt auch auf Kalkstein vor. In Puerto Rico kommt sie in offenen Trockenwäldern vor und ist nur spärlich verbreitet. In Santiago de Cuba wird sie in Gärten angebaut. Sie ist dort, wo sie vorkommt, reichlich vorhanden. Seine Population ist im gesamten Verbreitungsgebiet männlich geprägt. Es ist nicht bekannt, ob es in der freien Natur eine Keimlingsrekrutierung gibt.

Beschreibung: Consolea moniliformis (auch bekannt als Opuntia moniliformis) ist eine baumähnliche Kaktusart bis 4(-7) m Höhe, die sich in den Kronen frei verzweigt. Bei dieser Art, wie auch bei einigen anderen Opuntien, sind die Früchte recht üppig, oft in langen Ketten von 2-5 (oder mehr) Individuen oder in zusammengesetzten Büscheln. Sie bleiben mehrere Jahre lang hängen und bleiben gewöhnlich grün. Sie lassen sich jedoch leicht ablösen, und wenn sie auf den Boden fallen, können sie leicht Wurzeln schlagen und neue Kolonien bilden.
Stängel: Der Stamm ist aufrecht, gut definiert, oben etwas abgeflacht, nicht gegliedert, 3-4 m hoch, an der Spitze verzweigt und dicht mit Dornen bewaffnet; die Äste sind weit ausgebreitet; die Gelenke sind flach, schräg linear-länglich, sichelförmig oder verkehrt eiförmig, 10-30 cm lang, 7-13 cm breit, etwa 1 cm dick, stumpf, deutlich areolat-netzartig.
Areolen: Etwas erhaben, 1 bis 1,5 cm voneinander entfernt, mit braunen Glochideen
Stacheln: Gelblich oder grau, nadelförmig und scharf, manchmal fehlend. Die Stacheln im Stamm sind zahlreich, manchmal bis 12 cm lang (gewöhnlich viel kürzer), ihre Basis ist mit gelblich-weißer Wolle von 1 bis 2 cm Länge bedeckt; die der jungen Gelenke 3 bis 6 in der Nähe der Areolen, 1 bis 2,5 cm lang; die an den Seiten der jungen Gelenke sind oft stachellos oder mit 1 bis 3 gelblichen Stacheln und mit kleinen Büscheln aus gräulicher Wolle; ältere Gelenke tragen überhaupt Areolen mit 5 bis 8 gelblichen Stacheln, die denen des Stammes ähneln, und braune Glochideen von 6 oder 8 mm Länge. Einige der Gelenke und vielleicht auch ganze Pflanzen dieser Art sind fast oder ganz ohne Dornen.
Blüten: Gelb bis orange bis 5 cm lang und 2,5 cm im Durchmesser, weit geöffnet, mit zurückgebogenen Perianthenteilen; Kelchblätter so breit wie lang oder breiter, spitz zulaufend; Blütenblätter gelb bis orange, eiförmig, spitz zulaufend, spreizend; Staubblätter viel kürzer als die Blütenblätter; Perikarpel zylindrisch bis obovoid-zylindrisch, bleistiftförmig oder fast so, 4 bis 5 cm lang, seine deutlich erhöhten Areolen dicht beieinander, nur 5 oder 6 mm voneinander entfernt, mit braunen Glochideen von 2 mm Länge, aber ohne Stacheln.
Frucht: Oblong-obovoid bis eiförmig, bis zu 6 cm lang.

Pflege und Vermehrung: Consolea moniliformis ist ein sehr dekorativer, baumartiger Kaktus, der in der Kultur nur selten zu finden ist. Es handelt sich um eine tropische Sommerpflanzensorte, die keine Kultivierungsschwierigkeiten bietet. Dieser Kaktus kann als Strauch oder Baum angebaut werden und kann so attraktiv aussehen. Seine grünen Gelenke und gelb-orangenen Blüten setzen einen auffälligen Akzent für einen ansonsten ruhenden Kaktusgarten.
Boden: Er wächst in jeder Art von drainierter Erde und ist resistent gegen Dürre, bevorzugt aber regelmäßige Bewässerung. In der Topfkultur sollte ein entwässerndes Substrat verwendet werden, da sie bei Feuchtigkeit und niedrigen Temperaturen empfindlich auf Fäulnis reagiert und die Erde zwischen den Bewässerungen austrocknen lässt.
Umtopfen: Umtopfen Sie im Frühjahr, wenn die Wurzeln verkrampft sind. Im Allgemeinen sollten sie alle zwei Jahre umgetopft werden, um frische Erde zu erhalten. Nach dem Umtopfen sollten sie eine Woche oder länger nicht gegossen werden.
Gießen: Im Sommer, während der Vegetationsperiode, muss regelmäßig gegossen werden, aber lassen Sie das Substrat vollständig austrocknen, bevor Sie es wieder bewässern (aber nicht überwässern); im Winter muss es trocken gehalten werden. Vorzugsweise nicht an bewölkten Tagen, feuchten Tagen oder kalten Wintertagen bewässern.
Widerstandsfähigkeit: Es ist kein frostbeständiger Kaktus, winterhart bis -2° C oder weniger, wenn er sehr trocken ist. In der Kultur ist es jedoch besser, ihn nicht Temperaturen unter -5° C auszusetzen, auch nicht an einem belüfteten und geschützten Ort, um die Bildung von antiästhetischen Flecken auf der Epidermis zu vermeiden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit sollte man jeglichen Frost vermeiden, da sie besonders empfindlich gegen Wurzelfäule ist. Sie kann im Sommer extrem hohe Temperaturen vertragen.
Exposition: Draußen volle Sonne oder Nachmittagsschatten (aber auch an Schatten anpassen), drinnen braucht er helles Licht und etwas direkte Sonne.
Verwendung: Sie eignet sich für “Wüsten”-Gärten, in Verbindung mit anderen Xerophyten. Wo die Freilandkultur aufgrund des Klimas nicht möglich ist, soll sie im Topf angebaut werden, um sie im Winter zu schützen.
Warnung: Einige Klone sind mit tückischen Stacheln bewaffnet, die extrem scharf sind. Behandeln Sie sie mit äußerster Vorsicht und halten Sie sie von Gängen und von Gebieten fern, die von Kindern und Tieren frequentiert werden. Die Stacheln müssen sorgfältig mit einer Pinzette entfernt werden.
Vermehrung: Kann durch Stecklinge vermehrt werden. Kaktusfeigenkissen wurzeln leicht und wachsen schnell, wenn sie in lockere, gut dränierende Erde gesetzt werden.