Epiphyllum kaufen? Ein kletterndes Blütenmeer

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Epiphyllum – Allgemeine Informationen

Die Pflanzengattung Epiphyllum, früher Phyllocactus genannt, ist eine sehr beliebte und pflegeleichte Zimmerpflanze. Manchmal ist sie auch unter dem Namen Epikaktus zu finden. Sie sind durch den meist hängenden Wuchs, die stachellosen, stark eingekerbten flachen langen schmalen Triebe gut zu erkennen. Diese Triebe werden fälschlicherweise oft für Blätter gehalten. Epiphyllum gehört wie Schlumbergera und Hatiora zu den Blattkakteen und stammt aus Mittel- und Südamerika. Dort wachsen sie epiphytisch wie Farne oder Bormelien im tropischen Regenwald. Auf Grund der tropischen Herkunft benötigen Epiphyllum eine völlig andere Pflege als die meisten Kakteen und Sukkulenten. Sie danken dies aber mit einem Blütentraum. Die Blüten der Epiphyllum gehören zu den Schönsten im Reich der Kakteen. Die vielen bis zu 30 cm messenden Blüten erscheinen tagsüber in den Farben rot, rosa, violett, gelb und weiß von Frühjahr bis zum Sommer. Inzwischen gibt es auch mehrfarbig blühende, an Orchideen erinnernde Epiphyllum-Hybriden zu kaufen. Neben der schönen Optik verzaubern die Epiphyllum Blüten mit einem tollen Duft. Die ausgewachsenen Kakteen sehen als Hängeampel wundervoll aus. Jedoch können sie auch aufrecht wachsen, wenn die Triebe hochgebunden werden. Bei der richtigen Pflege werden sie garantiert auch Dich begeistern!

Epiphyllum- Die richtige Pflege

Epiphyllum sind wie die meisten Blattkakteen sehr pflegeleicht und erfreuen Dich mit kräftigem Wuchs und tollen Blüten. Jedoch solltest Du bei der Pflege einige Punkte beachten, wenn Du lange Freude an Deinen Epiphyllum haben möchtest.

Standort

Als Regenwaldbewohner sollten Epiphyllum vor direkter Sonne geschützt werden, sonst drohen unschöne Verbrennungen. Jedoch benötigen sie einen ausreichend hellen und warmen Standort. Einige Sonnenstunden am Morgen oder Abend sind absolut unproblematisch. Wenn Du kein geeignetes West- oder Ostfenster hast, kannst Du an Deinem Südfenster z.B. Wachspapier oder hellen Baumwollstoff anbringen. Dies absorbiert die starken Sonnenstrahlen. Außerdem mögen Epiphyllum eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dies kann durch tägliches Besprühen oder einem mit Wasser befüllten Behälter auf der Heizung erreicht werden. Im Sommer, ab Mitte Mai, ist ein Standort im Freien ideal. Hier gelten die gleichen Bedingungen wie in der Wohnung: keine direkte Mittagssonne, jedoch hell und regengeschützt. Der Vorteil vom Aufenthalt im Freien ist die für das Wachstum notwendige UV Strahlung. Gut geeignet ist z.B. ein halbschattiger Standort unter einem Baum. Du musst die Epiphyllum zwingend vor dem ersten Frost in das Winterquartier bringen, denn sie ist nicht frosthart. Am Besten holst Du sie in die Wohnung, sobald die Temperatur unter 10°C sinkt.

Gießen

Der zweite große Unterschied zur Pflege von anderen Kakteen liegt im Wasserbedarf. Während Wüstenkakteen längere Trockenperioden gut überstehen, so kann Ballentrockenheit zum Absterben der Blattkakteen führen. Epiphyllum benötigen in der Wachstumsperiode ein stets feuchtes Substrat. Außerdem solltest Du sie mit lauwarmem Wasser besprühen, sofern sie keinen Sonnenstrahlen ausgesetzt sind. Nicht auf die Blüten spühen, denn diese können fleckig werden. Nach der Winterruhe wird mäßig gegossen, um die Wassermenge anschließend langsam zu steigern. Wenn die Knospen ca. 2 cm groß sind kann reichlich gegossen werden. Nach der Blüte folgt eine 4-6 wöchige Ruhephase, in der nur sehr sparsam gegossen wird. Der Erdballen darf auch hier nie austrocknen. Im Idealfall verwendest Du Regenwasser für deine Epiphyllum. Du kannst auch Leitungswasser nutzen, wenn dies nicht kalkhaltig ist. Andernfalls solltest du das Leitungswasser vorher entkalken. Wie bei Wüstenkakteen ist auch bei Blattkakteen Staunässe ungesund und kann zur Wurzelfäule führen.

Düngen

Du solltest deine Epiphyllum von März bis August etwa alle 2 Wochen düngen. Im Winter wird nicht gedüngt. Ein guter Zeitpunkt zum Starten ist die Knospenbildung im zeitigen Frühjahr. Achte bitte auf den richtigen Dünger. Epiphyllum benötigen einen anderen Dünger als andere Kakteen und Sukkulenten. Der Dünger darf nur wenig Stickstoff enthalten, also verwende bitte handelsüblichen keinen Kakteendünger und keinen Voll- oder Blaukorndünger. Optimal ist dagegen ein spezieller Epiphyllum Dünger oder auch ein herkömmlicher Zimmerpflanzendünger in hälftiger Dosierung.

Substrat

Das Substrat ist für ein kräftiges Wachstum der Epiphyllum einer der wichtigsten Faktoren und gleichzeitig der größte Unterschied zu den Wüstenkakteen. Daher solltest Du auf handelsübliche Kakteenerde verzichten! Pflanze deine Epiphyllum in humoses, lockeres und vor allem luftdurchlässiges Substrat. Optimal ist fertig gemischtes Substrat für Blattkakteen/Orchideen.

Tipp: Sorge durch einige Kiesel im Topf für eine gute Drainage.

Umtopfen

Die Häufigkeit des Umtopfens lässt sich nicht pauschal beantworten. Hier kommt es vielmehr auf das Alter und das Wachstum der Epiphyllum an. Jungpflanzen solltest Du jährlich im Frühjahr umtopfen, da diese ein stärkeres Wachstum haben und das Substrat dementsprechend schneller verwurzelt. Das Gefäß sollte nur leicht größer sein. Ältere Pflanzen können sich alle paar Jahre mit einem neuen Gefäß anfreunden, jedoch sollte hier zumindest das Substrat alle 1-2 Jahre gewechselt werden. Für eine bessere Belüftung kannst Du im Gefäß für eine Drainage aus z.B. Kiesel sorgen. Verwende beim Umtopfen bitte Handschuhe, denn manche Arten und Hybriden haben ganz kleine Stacheln, die Du nur schwer aus der Haut bekommst. Wenn Du die Epiphyllum nicht als Ampelpflanze pflegst, sollte sie ab einer höhe von etwa 20 cm abgestützt werden.

Urlaubstipp: Damit Deine Epiphyllum immer die richtige Wassermenge bekommt, kannst Du ein Bewässerungssystem nutzen. Die Kakteen holen sich das Wasser über die Wurzeln, wenn sie es brauchen.

Überwintern

Epiphyllum sind nicht winterhart, jedoch benötigen sie im Winter einen kühlen Standort. Diese Winterruhe ist notwendig, da das jährliche Wachstum die Pflanze schwächt. Außerdem regt diese Ruhephase die Knospenbildung an. Optimal ist ein unbeheizter Wintergarten oder Zimmer bei ca. 10-15°C. Auch während der Winterruhe ist auf ausreichend Licht zu achten. Bei einem zu dunklen Standort kann mit einem Pflanzenlicht ausgeholfen werden. Das Düngen wird ab Ende September komplett eingestellt. Auch solltest du das Gießen massiv reduzieren und die Epiphyllum nicht mehr besprühen. Im Winter genügt ihr soviel Wasser, dass der Ballen nicht vollständig austrocknet.

Krankheiten und Schädlinge

Grundsätzlich haben Deine Epiphyllum keine Krankheiten zu befürchten. Sie sind sehr robust, unempfindlich und werden selten krank. Die meisten gesundheitlichen Probleme sind die Folge falscher Pflege. Häufig sind das dünne vergeilte Triebe bei Lichtmangel, stockendes Wachstum bei zu kalkhaltigem Wasser, Staunässe bei falschem Gefäß und Substrat oder Spinnmilben durch viel zu trockene Luft. Die unangenehmen Wollläuse/Schmierläuse sollten ähnlich wie Schildläuse vorher mit einem Zahnstocher entfernt werden. Anschließend die Pflanze mit einem in Alkohol getränktem Tuch abwischen. Dieser Vorgang sollte regelmäßig und so oft wiederholt werden, bis alle Schädlinge vollständig entfernt sind. In Notfällen kann auf Insektizide zurückgegriffen werden. Wir nutzen dazu Compo Bi 58 mit sehr gutem Erfolg.

Schneiden

Wenn Deine Epiphyllum zu groß und buschig wird, kannst Du sie schneiden. Notwendig ist der Schnitt aber nicht. Du solltest verwelkte Blüten direkt unter dem Blütenkopf abschneiden, damit keine Samenkapseln gebildet werden. Dies kostet die Kakteen viel Kraft und verhindert ggfs. eine zweite Blüte in dem Jahr. Außerdem solltest Du tote, kranke und beschädigte Triebe mit einem möglichst sauberen/sterilen Messer abschneiden. Die abgeschnittenen Triebe kannst Du problemlos zur Vermehrung nutzen.

Epiphyllum Vermehrung

Die Vermehrung von Epiphyllum ist durch Aussaat oder Stecklinge möglich. Wir emfpfehlen ganz klar die Stecklingsvermehrung, da diese sehr einfach ist und außerdem die identischen Blüten von der Mutterpflanze hervorbringt. Die Blüte ist bei der Vermehrung durch Aussaat häufig unklar und zudem durch eine lange Keimzeit sehr schwierig.

Sukkulenten Blattstecklinge mit Wurzeln und Baby Pflanzen

Zusammenfassung:

  • Trieb sauber abschneiden.
  • Schnittfläche 2-3 Tage trocknen lassen.
  • hochkant einpflanzen
  • mineralisches Substrat verwenden.
  • jederzeit möglich – optimal im Frühjahr

Vermehrung durch Stecklinge

Die 10-15 cm langen Stecklinge sollten im Frühjahr oder Sommer von gesunden Trieben aus dem Vorjahr abgeschnitten werden. Nach dem Abschneiden müssen die Schnittflächen 1-3 Tage trocknen, bevor Du sie einpflanzen kannst. Am Besten pflanzt Du sie in kleinen Gruppen etwa 3-4 cm tief in das fertig gemischte Substrat. Alternativ kann auch Sand zur Bewurzelung der Stecklinge genutzt werden. Wenn Du optimale Ergebnisse möchtest, empfehlen wir die Stecklinge vorher mit einem Bewurzelungspulver zu behandeln. Nun hältst Du die Stecklinge etwa 3-4 Wochen warm und feucht. Wenn sich die Wurzeln gebildet haben, kannst Du sie wie eine Mutterpflanze weiter pflegen.

Vermehrung durch Samen

Solltest Du dich für die schwierige Vermehrung mit Samen entscheiden, dann tu dies am Besten im Herbst. Das ist deswegen vorteilhaft, weil die Epiphyllum kurz nach dem Keimen bereits ihre erste Winterruhe halten und somit ein Jahr früher blühfähig sind. Die Aussaat erfolgt auf Kokosquelltabletten, Kokohum oder auch ungedüngter Kokoserde. Blattkakteen sind, wie andere Kakteen und Sukkulenten auch, reine Lichtkeimer. Du darfst die Samen also nicht bedecken. Das Substrat sollte immer leicht feucht, aber nicht nass gehalten werden. Außerdem sollten die Samen regelmäßig besprüht werden. Um diese äußeren Bedingungen zu erfüllen, ist ein kleines Zimmergewächshaus optimal.

Warum blüht meine Epiphyllum nicht?

Verliere bitte nicht sofort die Geduld, wenn Dein Epiphyllum nicht blühen will. Es kann mehrere Jahre bis zur ersten Blüte dauern. 5 Jahre sind hier keine Seltenheit. Manchmal dauert es auch noch länger. Eine andere Ursache wäre z.B. eine zu warme Überwinterung. Die Pflanze konnte sich dann nicht ordentlich erholen und hat nun keine Energie für die Blütenbildung mehr. Weiterhin kann zu viel Feuchtigkeit während der Überwinterung schuld sein. Wenn Du die hier beschriebene Pflege berücksichtigst, wird auch Deine Epiphyllum sehr bald blühen!

Beliebte Epiphyllum Arten und Hybriden im Detail

Epiphyllum-Hybriden

Durch Kreuzung von Epiphyllum-Arten, oft mit anderen meist epiphytischen Kakteen, entstanden Tausende von Hybriden: größere, langlebigere und mit breiterer Farbpalette. Die Blüten sind durchschnittlich 13-20 cm groß, die größten 38 cm; bei vielen ist die Färbung von Licht und Temperatur abhängig. Großblütige Hybriden müssen schon eine gewisse Höhe erreicht haben, bevor sie maximale Blüten hervorbringen. Die Kulturansprüche der Hybriden sind denen der Arten ähnlich, sie brauchen für eine ausgedehntere Vegetationszeit und volle Blütenentfaltung jedoch mehr Wärme. Im Frühjahr genommene Ableger von 15-20 cm blühen meist nach 1-2 Jahren.

Länge und Breite: unbegrenzt
Temperatur: mind. 7°C

Epiphyllum anguliger (Sägeblattkaktus)

Der Artname rührt von den tiefgesägten Trieben her, die asymmetrische Einkerbungen haben; alle Formen der Spezies weisen dieses Merkmal auf. Die süß duftenden weißen oder cremefarbenen Blüten haben bis 8 cm Durchmesser und gebogene Röhren; sie erscheinen im Sommer und Herbst, gefolgt von grünen Früchten.

Länge und Breite: unbegrenzt
Temperatur: mind. 7°C

Epiphyllum crenatum

Als Ampelpflanze ist dieser buschige Blattkaktus recht kompakt, im Topf aber hoch und breit. Die merkwürdig asymmetrischen, eingedrückten flachen Trieben sind zunächst aufrecht, bilden dann überhängend Kolonien. Große, süß duftende Blüten im Frühjahr und Sommer.

Länge und Breite: unbegrenzt
Temperatur: mind. 5°C

Epiphyllum ackermannii

Als einzige Epiphyllum-Art mit lebhaft gefärbten und nicht weißen oder cremefarbenen Blüten war die Gattungszuordnung (Epiphyllum oder Disocactus) dieser in Costa Rica heimischen Pflanzen lange Zeit strittig; sie wird zudem mit einer frühen, rotblumigen Hybride desselben Namens verwechselt. Die Kletterpflanze erobert sich rasch Stämme und Mauern, bildet aber auch breite Gruppen mit hängenden Trieben. Wo Feuchtigkeit ist, bilden sich Luftwurzeln. Trompetenförmige Blüten im Frühjahr und Sommer, gefolgt von grünen Früchten.

Länge und Breite: unbegrenzt
Temperatur: mind. 5°C

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8 weitere Epiphyllum Arten & Synonyme

Epiphyllum crenatum

Herkunft und Lebensraum: El Salvador, Guatemala, Honduras, Belize, Panama, Nicaragua, Costa Rica und Mexiko in den Bundesstaaten Chiapas, Oaxaca und Veracruz.
Höhe: 1.330 bis 2.500 Meter über dem Meeresspiegel.
Habitat und Ökologie: Diese Art kommt in tropischen Feuchtwäldern, Nebelwäldern und Eichenwäldern (Quercus) vor. Die Art kann epiphytisch (wächst auf einer anderen Pflanze) oder epilithisch (wächst auf Felsen) sein. Diese Art ist durch lokale Abholzung für die kleinbäuerliche Landwirtschaft und Viehzucht bedroht.

Beschreibung: Epiphyllum crenatum (Lindl.) G. Don ( Crenate Orchid crenatum cactus) ist eine sehr beliebte und bekannte Art mit robusten Stängeln, blattähnlichem Aussehen und mit gekerbten oder bogenförmigen Rändern. Die übergroßen weißen, sehr duftenden Blüten, die sich nachts öffnen, sind in ihrer Gattung für die längere Dauer der Blüte in den folgenden Tagen außergewöhnlich. Sie ist frei blühend und schön.
Zwei Unterarten sind anerkannt, die Nominatform und die Unterart kimnachii (Bravo ex Kimnach) U. Guzmán.
Wuchsform: Kräftig verzweigender, buschiger, mehrjähriger, halbpiphytischer Kaktus. Zuerst aufrecht, dann hängend, etwa 90 cm Durchmesser.
Areolen: Randbegrenzt, stachellos. Areolen an der Basis der Stängel, manchmal behaart oder mit kleinen Borsten.
Stängel: Primärstängel zylindrisch oder dreieckig, verholzt. Sekundäre Stängel unsegmentiert, unbewaffnet, blattähnlich, ziemlich saftig, aufrecht bis aufsteigend, 2- (oder 3-) flügelig, über den größten Teil ihrer Länge abgeflacht, lanzettlich bis lang linealisch, terete, an beiden Enden spitz zulaufend, eine sehr dicke Mittelrippe zeigend, am Grund verholzt, an der Spitze spitz oder stumpf, bis 50(-60) cm lang und 6-10 cm breit (3. 5 cm insgesamt), grün oder graugrün etwas glasig, glatt, ziemlich dick, Ränder mit ziemlich tiefer Schrägzahnung (wellenförmig gezähnt).
Blüten: An den Stängelspitzen stark duftend (18–29 cm lang, 10-20 cm im Durchmesser. Perikarpel (Hypanthium) 5-eckig, 3 cm lang, 1,5-1,7 cm dick, mit spitzen, langstrangigen Podarien, Vorblätter (kleine Hüllblätter) mit 0-2 (-8) bis 7 mm langen Dornen, grün. Blütenboden 10-12 cm lang, in der Mitte ca. 1,5 cm dick, an der Spitze oft grünlich rötlich oder durchgehend rötlich, mit zahlreichen linearen bis länglichen, stumpfen, mehr oder weniger gekielten, 2-3 cm langen, etwas spreizenden Deckblättern. Äußere Tepalen innerhalb von 2 cm von der Gefäßspitze eingesetzt, (7-)10-12 cm lang, breit oblanzolat-linear, grünlichgelb bis gelbbraungelb oder rötlich bernsteinfarben, die äußersten manchmal rot oder gestreift umrandet; innere Tepalen so lang wie die äußeren, spatelförmig bis oblanzolat, spitz bis spitz zulaufend, weiß, cremeweiß oder grünlichgelb. Nektarien ca. 3-4 cm lang. Staubblätter zahlreich, schräg gestellt, kürzer als die Tepalen, in zwei Zonen eingefügt, die untere ca. 4 cm lang, von einem Punkt ca. 4 cm von der Eierstockkammer entfernt, die obere Zone bildet einen Kehlkreis ca. 2 cm darüber, Fäden 5-7 cm lang, hellgelb oder hellgrüngelb; Stil 15-20 cm lang, so lang oder länger als die Staubblätter, 2-3 mm dick, am Grund am breitesten. Narbenlappen weiß, 8-9, papillös.
Blütezeit: Blüht im Spätfrühling oder Frühsommer, bleibt mehrere Tage geöffnet.
Früchte: Länglich bis kugelförmig, die Podarien lang nachlaufend, akut.

Anmerkungen: Epiphyllum crenatum, der Orchideenkaktus, wurde ausgiebig für die Kreuzbestäubung mit Arten anderer Gattungen verwendet, um viele schöne Epiphyllum-Sorten zu entwickeln, deren Farbe von hellgelblich-weiß und rosafarben bis hin zu orange und tief bernsteinfarben reicht. Sie ist einer der wichtigsten Elternteile bei der Schaffung der intergenerischen und interspezifischen Epiphyllum-Hybriden, die auf der ganzen Welt gezüchtet werden. Auf der anderen Seite haben die meisten farbigen Hybriden hauptsächlich Disocactus-Gene und werden vielleicht besser als Disocactus-Hybriden und nicht als Epiphyllum-Hybriden bezeichnet.

Kultivierung und Vermehrung: Epiphyllum crenatum ist leicht zu züchten und verträgt Vernachlässigung. Diese Pflanze (wie alle Epiphyllum-Hybriden) bevorzugt Halbschatten und benötigt im Sommer reichlich Wasser (mehr als andere Kakteen), lässt aber die Erde zwischen den Bewässerungen leicht austrocknen.
Wachstumsrate: Diese Waldkakteen sind schnell wachsend und neigen dazu, langlebig zu sein.
Exposition: Sie wachsen am besten in trockenen, tropischen oder subtropischen Klimazonen, sie brauchen volle Sonne bis Halbschatten. In heißen Klimazonen wird manchmal Schatten geboten. Extra Licht im zeitigen Frühjahr stimuliert den Austrieb.
Boden: Epiphyllum ist normalerweise nicht allzu wählerisch, was den Bodentyp anbelangt, aber wegen ihrer epiphytischen Natur wird empfohlen, sie in einer gut entwässerten Bodenmischung anzubauen, die größtenteils aus organischem Material besteht, wie Torf oder Torfmoos. Dieser Bodentyp würde normalerweise für Orchideen, Bromelien oder andere epiphytische Pflanzen verwendet werden.
Bewässerungen: Während der Vegetationsperiode (März-August) werden die Pflanzen regelmäßig bewässert, wobei darauf geachtet wird, dass sie nie ganz austrocknen. Sie werden in dieser Zeit monatlich mit einem ausgewogenen Dünger gedüngt. Ende August wird bis Januar nur noch etwa einmal wöchentlich gegossen. Die Nachttemperatur sollte zu dieser Zeit etwa 10° C betragen. Im Januar oder Februar wird die Bewässerung für einen Zeitraum von 4 Wochen unterbrochen, um die Blütenbildung zu unterstützen. Im März wird das regelmäßige Gießen wieder aufgenommen, und die Pflanze blüht in 6 bis 8 Wochen.
Anmerkungen: Diese Pflanzen lassen ihre Knospen leicht fallen, wenn sie bewegt werden. Sobald sich die Blütenknospen gebildet haben, darf die Pflanze NICHT mehr bewegt werden, da geringfügige Veränderungen der Umgebung dazu führen können, dass die Knospen abfallen.
Winterhärte: Bevorzugt nächtliche Temperaturen nicht kühler als 12° C, besonders im Winter. Verträgt Temperaturen bis 45° C und kurze Frostperioden, aber anhaltende Kälte schädigt oder tötet die Pflanze.
Schädlinge und Krankheiten: Bleibt in der Regel bemerkenswert frei von Krankheiten.
Vermehrung: Vermehrung: Die Vermehrung von Epiphyllum crenatum erfolgt durch Stengelschnitt oder (selten) durch Samen im Frühjahr. Das Saatgut sollte in gut entwässerten Kompost gesät werden und in 14 bis 28 Tagen bei 18 bis 21° C keimen.

Epiphyllum cv. Fruhlingsgold

Herkunft und Lebensraum: Hybride.

Beschreibung: Epiphyllum cv. fruhlingsgold ( auch bekannt als ‚Fruehlingsgold‘, ‚Frühlingsgold‘ oder ‚Fruhlingsgold‘ ) ist eine kleine bis mittelgroße Epiphyllum-Hybride mit trichterförmigen Blüten. Sie hat schmale gelbe Blütenblätter mit dunkelgelben äußeren Blütenblättern und einen mittleren bis intensiven Zitronenduft. Sie ist eine üppig duftende Blüte. Diese Sorte kann ein Dutzend oder mehr Knospen an nur einem Stiel haben. Wenn alle Knospen am Stiel belassen werden, um zu reifen Blüten zu werden, sind sie kleiner im Durchmesser von 5-7,5 cm und möglicherweise heller in der Farbe. Wenn nur ein oder zwei Knospen an einem Stiel verbleiben, können sie im Durchschnitt einen Durchmesser von bis zu 10-18 cm haben.
Wuchsform: Sie hat einen mitteldicken, flachen Wuchs. Stängel unsegmentiert, unbewaffnet, blattähnlich, ziemlich saftig, aufrecht bis aufsteigend, 2-flügelig, über den größten Teil ihrer Länge abgeflacht, lanzettlich bis lang linealisch, terete, an beiden Enden spitz zulaufend, eine sehr dicke Mittelrippe zeigend und am Grund verholzt.
Ableitung des Sortennamens: Der Name bedeutet „Frühlingsgold“ .
Hibridizer: Gezüchtet von Kurt Petersen. Eine Kreuzung von Epiphyllum cv. Belohnung x Disocactus macranthus.
Blütezeit: Es handelt sich um eine üppig duftende Blüte, die im späten Frühling oder frühen Sommer blüht und mehrere Tage geöffnet bleibt.

Anmerkungen: Über Kurt Petersen Der Epikakteen-Hybridisierer; Kurt Petersens Hybridenkreationen beginnen alle mit „Frühling“ oder „Mai“ als erstem Teil der Benennung seiner Hybridenkreationen. Für seine Kreuzungen verwendete er hauptsächlich Disocactus macranthus und Disocactus nelsonii. Viele von ihnen duften auch aufgrund der Verwendung von D. macranthus als eine der Elternkreuzungen.

Kultivierung und Vermehrung: Epiphyllum cv. fruhlingsgold ist leicht zu züchten und verträgt Vernachlässigung. Sie bildet einen schönen hängenden Korb und eignet sich für den Anbau in Containern. Sie ist eine üppig duftende Blüte. Diese Pflanze (wie alle Epiphyllum) bevorzugt Halbschatten und benötigt im Sommer reichlich Wasser (mehr als andere Kakteen), aber lassen Sie die Erde zwischen den Bewässerungen leicht austrocknen.
Wachstumsrate: Sie wächst je nach den Bedingungen mässig bis schnell und hat eine lange Lebensdauer.
Exposition: Sie braucht volle Sonne bis Halbschatten. In heißen Klimazonen wird manchmal Schatten geboten. Extra Licht im zeitigen Frühjahr stimuliert den Austrieb.
Boden: Epiphyllums sind normalerweise nicht allzu wählerisch, was den Bodentyp betrifft, aber wegen ihrer epiphytischen Natur wird empfohlen, sie in einer gut entwässerten Bodenmischung anzubauen, die größtenteils aus organischem Material besteht, wie Torf oder Torfmoos. Dieser Bodentyp würde normalerweise für Orchideen, Bromelien oder andere epiphytische Pflanzen verwendet werden.
Umtopfen: Wie bei den meisten stark blühenden Pflanzen wird empfohlen, unmittelbar nach der Blüte umzutopfen.
Gießen: Während der Wachstumsperiode (März-August) werden die Pflanzen regelmäßig gegossen, wobei darauf zu achten ist, dass sie nie ganz austrocknen. Sie werden in dieser Zeit monatlich mit einem ausgewogenen Dünger gedüngt. Ende August wird bis Januar nur noch etwa einmal wöchentlich gegossen. Die Nachttemperatur sollte zu dieser Zeit etwa 10° C betragen. Im Januar oder Februar wird die Bewässerung für einen Zeitraum von 4 Wochen unterbrochen, um die Blütenbildung zu unterstützen. Im März wird das regelmäßige Gießen wieder aufgenommen, und die Pflanze blüht in 6 bis 8 Wochen.
Anmerkungen: Diese Pflanzen lassen ihre Knospen leicht fallen, wenn sie bewegt werden. Sobald sich die Blütenknospen gebildet haben, darf die Pflanze NICHT mehr bewegt werden, da geringfügige Veränderungen in der Umgebung dazu führen können, dass die Knospen abfallen.
Winterhärte: Bevorzugt nächtliche Temperaturen nicht kühler als 12° C, besonders im Winter. Verträgt Temperaturen bis 45° C und kurze Frostperioden, aber anhaltende Kälte schädigt oder tötet die Pflanze. Vor Frost schützen. USDA Zone 9b bis 11
Schädlinge und Krankheiten: Bleibt in der Regel bemerkenswert frei von Krankheiten.
Vermehrung: Vermehrt sich durch Stammschnitt im Frühjahr.

Epiphyllum oxypetalum

Herkunft und Lebensraum: Epiphyllum oxypetalum ist in Mexiko, in den Bundesstaaten Chiapas, Tabasco und Veracruz sowie in Guatemala in den Departements Izabal, Alta Vera Paz und Quiché heimisch, wird aber heute in den meisten Teilen Zentralamerikas und des nördlichen Südamerikas gefunden. Sie ist von Mexiko, Guatemala bis Venezuela sowie in Brasilien zu finden. Man findet sie auch in Teilen Amerikas mit wärmeren Temperaturen wie Texas oder Kalifornien, wo sie angebaut wird. Sie ist auch in verschiedenen Teilen Indiens wie Mumbai, Bangalore, Chennai, Ranchi, Uttrakhand usw. zu finden. Sie wird anderswo in tropischen und subtropischen Gebieten weit verbreitet angebaut und ist dem Anbau entkommen und an vielen Orten eingebürgert worden.
Höhenunterschied. (75-)200-600(-2000) Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Epiphyllum oxypetalum ist eine warme Klimaspezies, die in tropischen Feuchtwäldern vorkommt. Landnutzungsänderungen für Landwirtschaft, Viehzucht und Holzeinschlag sind die Hauptbedrohungen, aber die Art ist weit verbreitet, weit verbreitet und es gibt keine größeren Bedrohungen für sie. Die Art wird als Zierpflanze verwendet, was jedoch keine Auswirkungen auf Wildpopulationen hat.

Beschreibung: Epiphyllum oxypetalum ist ein stämmiger epiphytischer oder lithophytischer, stachelloser Kaktus von 3 Metern Länge oder mehr, stark verzweigt mit Luftwurzeln. Diese Art wird seit langem kultiviert und war schon immer ein großer Favorit wegen der Leichtigkeit, mit der sie angebaut wird, und wegen der Fülle von großen weißen Blüten, die sie liefert. Diese beginnen sich am frühen Abend zu öffnen und sind gegen Mitternacht perfekt. Sie ist die am häufigsten angebaute der Epiphyllum-Arten. E. oxypetalum ist eng verwandt mit Epiphyllum thomasianum und Epiphyllum pumilum, aber recht unterschiedlich.
Ableitung des spezifischen Namens: Oxypetalum (lat.) = mit akuten Blütenblättern, bezieht sich auf die akuten Blütenblätter dieser Art.
Stängel: Aufrecht, aufsteigend, abstehend oder ausladend, reich verzweigt, Primärstängel terete, bis 2-6 m lang, seitlich abgeflacht, am Grund verholzt, Blütenzweige gegliedert, flach, blattähnlich, elliptisch-akkuminat, 15-40 cm lang, 5-6(-12) cm breit, dünn; Ränder schwach bis tief gekerbt und mehr oder weniger gewellt mit leicht verdickter senkrechter Mittelachse.
Areolen: Klein, rückgratlos.
Blüten: Abends nächtliche Öffnung, einzeln, ungestielt, nach der Anthesis hängend und schlaff, sehr duftend, aus subapikalen Rand Areolen in abgeflachten Partien gebildet, trichterförmig (20-)25-30 cm lang, (10-)12-17(-20) cm breit. Perikarpelakt, leicht gewinkelt, Basis grün, 4-10 mm quer, Brakteolen (Schuppen) kurz. Aufnahmerohr (12-)13-18(-20) cm lang, bräunlich, gewölbt, mit entfernt liegenden schmalen dreieckigen bis lanzettlichen Schuppen, um 90° nach vorn gebogen, ca. 3-10 mm lang. Segmente zahlreich Äußere Perianthsegmente (oder Sepaloide) linear bis oblanzolat, spitz, oft 8-10 cm lang, oft zurückgebogen, nach innen allmählich breiter werdend, blassgrün, rosa-rot, rötlich oder bernsteinfarben. Innere Perianthsegmente (oder Petaloide) länglich bis länglich, spitz zulaufend, (6-)7-8(-10) cm lang und (2,5-)2-3(-4,5) cm breit, weißlich. Zahlreiche, an der Kehle eingesetzte Staubblätter, grünlich-weiß oder weiß, schlanke und schwache Filamente, 2,5-5 mm und helle Staubbeutel, 3-3,5 mm. Stil grünlich-weiß oder weiß (oder orangefarben, rot), 20-22 cm lang und gebogen, 4 mm dick, so lang wie die inneren Tepalen, Narbenlappen 15-2, cremefarben oder weiß, schmal linealisch, ganz 1,6-1,8 mm lang. Unterer Eierstock, einäugig, Eizellen an der parietalen Plazenta. Im Allgemeinen nach Anthese abgefallen.
Blütezeit: Blüht im späten Frühjahr oder frühen Sommer; große Exemplare können mehrere Blütenstände in einer Saison hervorbringen.
Frucht: Selten gesehen, länglich, 12-16 x 6-8 cm, purpurrot, gewinkelt.
Samen: 2-2,5 x 1,5 mm.

Kultivierung und Vermehrung: Epiphyllum oxypetalum ist leicht zu züchten und toleriert Vernachlässigung. Diese Pflanze (wie alle Epiphyllum-Pflanzen) bevorzugt Halbschatten und benötigt im Sommer reichlich Wasser (mehr als andere Kakteen), lässt aber die Erde zwischen den Bewässerungen leicht austrocknen.
Wachstumsrate: Diese Waldkakteen sind schnell wachsend und neigen dazu, langlebig zu sein.
Exposition: Sie wachsen gut in voller Sonne oder im hellen Nachmittagsschatten. In heißen Klimazonen wird manchmal Schatten geboten. Extra Licht im zeitigen Frühjahr stimuliert den Austrieb.
Boden: Epiphyllum sind normalerweise nicht allzu wählerisch, was den Bodentyp betrifft, aber wegen ihrer epiphytischen Natur wird empfohlen, sie in gut drainierten Bodenmischungen anzubauen, die größtenteils aus organischem Material bestehen, wie Torf oder Torfmoos. Dieser Bodentyp würde normalerweise für Orchideen, Bromelien oder andere epiphytische Pflanzen verwendet werden.
Bewässerungen: Während der Vegetationsperiode (März-August) werden die Pflanzen regelmäßig bewässert, wobei darauf geachtet wird, dass sie nie ganz austrocknen. Sie werden in dieser Zeit monatlich mit einem ausgewogenen Dünger gedüngt. Ende August wird bis Januar nur noch etwa einmal wöchentlich gegossen. Die Nachttemperatur sollte zu dieser Zeit etwa 10° C betragen. Im Januar oder Februar wird die Bewässerung für einen Zeitraum von 4 Wochen unterbrochen, um die Blütenbildung zu unterstützen. Im März wird das regelmäßige Gießen wieder aufgenommen, und die Pflanze blüht in 6 bis 8 Wochen.
Anmerkungen: Diese Pflanzen lassen ihre Knospen leicht fallen, wenn sie bewegt werden. Sobald sich die Blütenknospen gebildet haben, darf die Pflanze NICHT mehr bewegt werden, da geringfügige Veränderungen der Umgebung dazu führen können, dass die Knospen abfallen.
Winterhärte: Bevorzugt nächtliche Temperaturen nicht kühler als 12° C, besonders im Winter. Verträgt Temperaturen bis 45° C und kurze Frostperioden, aber anhaltende Kälte schädigt oder tötet die Pflanze. Vor Frost schützen.
Traditionelle medizinische Verwendung Epiphyllum oxypetalum wird in der Homöopathie verwendet und empfohlen bei Harnwegsinfektionen, bei Herzerkrankungen wie dem erdrückenden Schmerz bei Angina pectoris und bei krampfartigen Schmerzen und Blutungen. In der Volksmedizin wurde die Pflanze auch zur Behandlung von Blutspucken und starken oder schmerzhaften Monatsblutungen eingesetzt. Der Saft der Pflanze wurde bei Blasenentzündungen, Kurzatmigkeit und Wasseransammlungen verwendet. Äusserlich angewendet wurde er auch bei Rheuma eingesetzt. Es wird auch angenommen, dass er ein Aphrodisiakum ist.
Essbare Pflanzenteile und Verwendungen: Blüte; am Tag nach der Blüte gesammelt, getrocknet, zur Suppenherstellung verwendet. Die weißen schleimigen Blüten färben sich beim Trocknen gelb. Sie sind essbar und säuerlich im Geschmack. Sie werden in chinesischen Lebensmittelgeschäften in Packungen verkauft und sollten vor dem Kochen in der Suppe eingeweicht werden. Traditionell werden sie zur Reinigung von Schleim und zur Stärkung der Lunge verwendet. Die frischen Blüten können auch in Gemüsesuppen verwendet werden.
Schädlinge und Krankheiten: Bleibt in der Regel bemerkenswert frei von Krankheiten.
Vermehrung: Die Pflanze lässt sich leicht aus den blattartigen Stengelstecklingen oder (selten) durch Samen im Frühjahr vermehren. Das Saatgut sollte in gut entwässerten Kompost gesät werden und in 14 bis 28 Tagen bei 18 bis 21° C keimen.

Epiphyllum phyllanthus

Herkunft und Lebensraum: Epiphyllum phyllanthus ist eine weit verbreitete Art, die in ganz Lateinamerika von Kolumbien im Norden über den Süden bis nach Argentinien wächst. Länder: Argentinien; Bolivien, Brasilien (Alagoas, Bahia, Ceará, Espírito Santo, Minas Gerais, Pernambuco, Rio de Janeiro); Kolumbien; Ecuador; Französisch-Guayana; Guyana; Paraguay; Peru; Surinam; Venezuela. In Mesoamerika und in der Karibik (Kuba) ist sie nicht vertreten.
Höhenunterschied: Diese Art wächst in der Nähe des Meeresspiegels bis auf mindestens 1.300 m ü.d.M.
Lebensraum und Ökologie: Epiphyllum phyllanthus ist eine sehr häufige, wenn nicht sogar die häufigste Kaktusart, die in einer Vielzahl von Lebensräumen zu finden ist. Er wächst als Epiphyt in mata atlântica, caatinga-agreste, mata do planalto, mata ciliar und cerrado, sowie in Mangrovenhabitaten). Er kommt in Feuchtwäldern vor. Die Blüten öffnen sich nachts und haben einen starken Duft, der während der Nacht verströmt wird. Diese beiden Merkmale sind mit der Bestäubung durch Falkenschwärmer oder andere Motten korreliert. Da sich der Nektar an der Basis einer sehr langen, schlanken Blütenröhre befindet, ist der Schwärmer wahrscheinlich der einzige Bestäuber, der ihn erreichen kann. Die Früchte werden von Vögeln aufgepickt und von anderen baumbewohnenden Tieren gefressen, die die kleinen klebrigen Samen zerstreuen. Die Samen, die auf den Ästen der Bäume keimen müssen, eignen sich am besten für die Verbreitung durch Vögel. Die Häufigkeit von Epiphyllum phyllanthus ist aufgrund der Abholzung in Teilen Brasiliens zurückgegangen. Dennoch ist es immer noch sehr weit verbreitet, extrem häufig und ziemlich tolerant gegenüber Störungen, da es auf Bäumen mitten in den Städten wächst.

Beschreibung: Epiphyllum phyllanthus ist ein stark verzweigter epiphytischer Kaktus mit dünnen und blattähnlichen Stängelabschnitten, manchmal 3-flügelig. Die Blüten sind schlank und duftend, bis zu 30 cm lang, weiß in der Farbe, nachtaktiv und süß duftend, die Blütenröhre ist stark länglich (viel länger als der Stiel). Der epiphytische, blattlose Aspekt dieser Pflanzen macht es schwer, sie mit anderen Kakteenarten zu verwechseln. Zwei Unterarten sind anerkannt, die Nominatform und die Subspezies rubrocoronatum (Kimnach) Bauer.
Stängel-Segmente: Primärstiele rund länglich, im Querschnitt terete oder unten 3-winklig für 50-100 cm oder mehr, oft verzweigt, dann abgeflacht für 100 cm. Aus dem abgeflachten Teil der Primärstämme entspringende Gelenke (Sekundärstämme), im Querschnitt rund bis basal dreieckig für nur 2 cm, dann abgeflacht und linear, für 25-50 cm lang, 3-10 cm breit, hell- bis mittelgrün mit sehr deutlichem violetten Rand, steif bis biegsam, mit hervorstehenden Mittelrippen, marginal gelappt und gezähnt, die Zähne stumpf.
Areolen: Klein, an den Rändern der abgeflachten Äste manchmal behaart, meist nur mit cremefarbener Wolle.
Dornen: Wollend bei reifen Pflanzen, aber bei Sämlingen und juvenilen Formen durch schlanke Borsten vertreten.
Blüte schlank: 7,5 bis 30 cm lang, 4,5-23 cm im Durchmesser, an abgeflachten Abschnitten des Stängels getragen. Das schlanke Perianthrohr ist viel länger als der Stiel (2- bis 9-mal länger), gerade an aufrechten Stielen und stark gebogen an hängenden Stielen. Äußere Perianthsegmente grünlich-gelb mit roter Färbung, innere Perianthsegmente schmal 2,5-10 mm breit, weiß bis cremefarben. Schuppen an der Blütenröhre wenige, winzig klein, sich ausbreitend. Fäden kurz. Griffel lang, schlank, rosa-rosa oder weiß. Narbenlappen etwa 10 kurz, weiß.
Frucht: Ellipsoid bis eiförmig, 3 bis 9 cm lang, glatt, etwas 8-rippig, leuchtend rot bis purpurrot; Fruchtfleisch weiß, süß und klebrig.
Samen: Groß, schwarz, zahlreich.
Chromosomenzahl: 2n = 22
Anmerkungen: Der Name „Epiphyllum“ bezieht sich auf Blüten, die auf den Blättern wachsen. Eigentlich wachsen die Blüten an den Stielen und Zweigen, die als Blätter fungieren. Ursprüngliche Epiphyllums haben keine aufregenden Farben, aber sie wurden weitgehend mit anderen Kakteen gekreuzt, um moderne Sorten mit farbenfrohen, tagblühenden und langlebigen Blüten hervorzubringen. Es gibt über 13.000 registrierte Hybriden in allen Farben außer blau. Die Größe der Blumen reicht von wenigen cm breiten Miniaturen bis zu 25 cm (oder größer) großen Riesen. Wegen der vielen Kreuzungen von Arten und Gattungen für den Epiphyllum-Markt gibt es Verwirrung bei der Benennung der Pflanzen. Wissenschaftliche Namen werden immer kursiv gesetzt, während die Hybriden als Epiphyllum hort., gefolgt vom Sortennamen, bezeichnet werden. Die meisten Züchter und Sammler nennen alle ihre Pflanzen einfach „epis“. Es ist einfach, Hybridsamen zu erzeugen, indem man Pollen von den Staubbeuteln (männlich) einer Blüte nimmt und ihn zur Narbe (weiblich) einer anderen Art transportiert. Neue Pflanzen aus diesen Samen können sich überraschend von beiden Elternteilen unterscheiden (Barbara J. Euser 2005).

Kultivierung und Vermehrung: Epiphyllum phyllanthus ist leicht anzubauen und toleriert Vernachlässigung. Diese Pflanze (wie alle Epiphyllum) bevorzugt Halbschatten und benötigt im Sommer reichlich Wasser (mehr als andere Kakteen), lässt aber die Erde zwischen den Bewässerungen leicht austrocknen.
Wachstumsrate: Diese Waldkakteen sind schnell wachsend und neigen dazu, langlebig zu sein.
Exposition: Sie wachsen gut in voller Sonne oder im hellen Nachmittagsschatten. In heißen Klimazonen wird manchmal Schatten geboten. Extra Licht im zeitigen Frühjahr stimuliert den Austrieb.
Boden: Epiphyllum sind normalerweise nicht allzu wählerisch, was den Bodentyp betrifft, aber wegen ihrer epiphytischen Natur wird empfohlen, sie in gut drainierten Bodenmischungen anzubauen, die größtenteils aus organischem Material bestehen, wie Torf oder Torfmoos. Dieser Bodentyp würde normalerweise für Orchideen, Bromelien oder andere epiphytische Pflanzen verwendet werden.
Bewässerungen: Während der Vegetationsperiode (März-August) werden die Pflanzen regelmäßig bewässert, wobei darauf geachtet wird, dass sie nie ganz austrocknen. Sie werden in dieser Zeit monatlich mit einem ausgewogenen Dünger gedüngt. Ende August wird bis Januar nur noch etwa einmal wöchentlich gegossen. Die Nachttemperatur sollte zu dieser Zeit etwa 10° C betragen. Im Januar oder Februar wird die Bewässerung für einen Zeitraum von 4 Wochen unterbrochen, um die Blütenbildung zu unterstützen. Im März wird das regelmäßige Gießen wieder aufgenommen, und die Pflanze blüht in 6 bis 8 Wochen.
Anmerkungen: Diese Pflanzen lassen ihre Knospen leicht fallen, wenn sie bewegt werden. Sobald sich die Blütenknospen gebildet haben, darf die Pflanze NICHT mehr bewegt werden, da geringfügige Veränderungen der Umgebung dazu führen können, dass die Knospen abfallen.
Winterhärte: Bevorzugt nächtliche Temperaturen nicht kühler als 12° C, besonders im Winter. Verträgt Temperaturen bis 45° C und kurze Frostperioden, aber anhaltende Kälte schädigt oder tötet die Pflanze. Vor Frost schützen.
Schädlinge und Krankheiten: Bleibt in der Regel bemerkenswert frei von Krankheiten.
Vermehrung: Vermehrung: Die Pflanze lässt sich leicht aus den blattartigen Stengelstecklingen oder (selten) durch Samen im Frühjahr vermehren. Das Saatgut sollte in gut entwässerten Kompost gesät werden und in 14 bis 28 Tagen bei 18 bis 21° C keimen.

Epiphyllum x buckleyi (Schlumbergera x buckleyi)

Epiphyllum gaertneri (Hatiora gaertneri)

Epiphyllum platycarpum (Rhipsalis platycarpa)

Epiphyllum truncatum (Schlumbergera truncatum)

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