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Espostoa – Allgemeine Informationen

Die großen säuligen Spezies dieser Gruppe mit vielen Varietäten stammen aus den Anden Sudequadors und Nordperus. Die meisten sind in eine weiße, wollige Behaarung gehüllt, aus der nadelartige Dornen herausragen. Jungtriebe sind in der Regel wollig. Nach 10-30 Jahren bildet sich einseitig auf dem Scheitel das Pseudocephalium, eine behaarte Zone. Darauf erscheinen im Frühjahr und Sommer nachtblühende, trichterförmige, meist weiße und zuweilen unangenehm riechende, nur kurz offene Blüten – wenngleich in Kultur seltener. Die Frucht ist rot, gelb oder grün. Meist langsam wachsend, entwickeln manche der 16 Arten nach vielen Jahren baumartig verzweigte Kronen. Sie gedeihen am besten in sehr durchlässigem Substrat bei voller Sonne; zu starkes Gießen wegen Fäulnisgefahr vermeiden.

Espostoa – Pflege und Vermehrung

Espostoa ist ein im Sommer wachsender und leicht zu pflegender Kaktus. Er eignet sich hervorragend als Topfpflanze.
Wachstumsrate: Espostoa produziert jedes Jahr bemerkenswerte Mengen an Wachstum, wenn sie während der wärmsten Monate gut gefüttert und bewässert wird, insbesondere wenn sie akklimatisiert wurde, um die volle Sonne zu akzeptieren. Sobald sich dieser Kaktus einmal etabliert hat, kann er leicht 20 cm Wachstum pro Jahr produzieren. Die meisten Pflanzen werden sich leicht ausgleichen, und es können in einigen Jahren Klumpen entstehen. Er wird jedoch mit der Zeit einen großen Topf füllen, so dass er Platz braucht, wenn er sich von seiner besten Seite zeigen soll.
Böden: Sie mag sehr poröse Standard-Kaktusmischböden mit wenig organischer Substanz (Torf, Humus).
Umtopfen: Umtopfen alle 2-3 Jahre. Braucht viel, viel Platz zum Wachsen, verwenden Sie einen großen Behälter, der mit sehr porösem Kompost gefüllt ist. Verwenden Sie einen Topf mit guter Drainage.
Gießen: Gießen Sie die Pflanzen gut und lassen Sie sie vor dem erneuten Gießen trocknen. Diese Art scheint besser mit etwas mehr Wasser auszukommen als die meisten Kakteen.
Düngung: Düngen Sie die Pflanzen während der Wachstumssaison monatlich mit einem ausgewogenen Dünger.
Sonnenexposition: Draußen volle Sonne, drinnen brauchen sie helles Licht und etwas direkte Sonne. Stellen Sie sie während der Wintermonate an einen kühlen, hellen Ort und ermutigen Sie sie, in die Winterruhe zu gehen, indem Sie Wasser und Dünger über den Winter zurückhalten, da sie aufgrund der geringeren Lichtmenge etiolieren oder dünner werden.
Widerstandsfähigkeit: Sie ist leicht zu züchten und bis zu -12°C (oder weniger) kältebeständig.
Schädlinge und Krankheiten: Sie sind anfällig für Pilzkrankheiten, wenn sie überwässert werden, aber sie sind nicht annähernd so empfindlich wie viele andere Kakteen, besonders bei warmem Wetter. Wenn sie in kalten Perioden feucht gehalten werden, leiden sie unweigerlich darunter.
Vermehrung: Schneiden oder aus Samen. Die Samen sind recht leicht zu keimen und zu wachsen. Ihre Hauptforderungen sind hohe Luftfeuchtigkeit, eine gut dränierende Bodenmischung und genügend Wasser, Licht und Nährstoffe.
Verwendung: Wollhaare der Cephalia wurden in Peru zur Kissenfüllung verwendet.

Espostoa – Arten

Espostoa lanata

Herkunft und Lebensraum: Südliches Ecuador, nördliches Peru
Lebensraum: Hauptsächlich an den Westabhängen der Anden
Beschreibung: Espostoa lanata (auch bekannt als peruanischer Altmann-Kaktus) ist ein langsam wachsender baumförmiger Kaktus, der sich mit zunehmendem Alter an der Spitze verzweigt und 1,5 bis 7 m hoch ist. Wie Cephalocereus senilis (der Alte Mann von Mexiko) ist er eine dicht behaarte Art, die von einem warmen wolligen Mantel bedeckt und gut an große Höhen angepasst ist. Der Hauptunterschied ist das Vorhandensein von scharfen Stacheln auf Espostoa. Sie ist im Lebensraum weit verbreitet und recht variabel in Größe und Stacheln, weshalb sie mehrere Namen erhalten hat.
Stämme: Zylindrisch, aufrecht oder spreizend, 6-10 cm im Durchmesser aus einem kurzen Stamm (ca. 1 m hoch bis 20 cm Durchmesser).
Rippen: 18-25, niedrig gerundet, durch lineare Furchen getrennt, ca. 5-8 mm hoch.
Areolen: Elliptisch, eng aneinanderliegend, 7-10 mm voneinander entfernt, fast verdeckt durch weiße oder gelbliche Haare und Dornen. Die Haare sind ordentlich gebürstet, wobei die scharfen Stacheln, die eine Falle für die Unaufmerksamen sind, geschickt verborgen werden.
Zentrale Stacheln: Fehlende oder irgendwann1, 1-2,5 cm lang.
Radiale Stacheln: 30-40 nadelförmig, sich ausbreitend, rötlich oder gelbbraun, mit zunehmendem Alter grau werdend, 3-8 mm lang.
Blüten: Die Blüten entspringen aus einem bis zu 1 m langen, 4-5 Rippen breiten, seitlichen Pseudozephalium, mit braunen oder grauen Dornen und Wolle, die mit den schneeweißen Dornen auf dem übrigen Körper kontrastieren. Die Blüten sind nachtaktiv, trichterförmig, fast von der Wolle verdeckt, bis zu 5,5 cm lang und 3,5 cm im Durchmesser, weiß bis violett. Kleine Schuppen auf dem Fruchtknoten und der Blütenröhre, haben lange, seidige, kaduckelige Haare.
Blütezeit: Später Frühling, früher Sommer.
Früchte: Kopfförmig, fast kugelförmig, ca. 2,5 cm lang und im Durchmesser, purpurrot, sehr saftig, süß und essbar. Die farbenprächtigen Früchte ragen aus der wolligen Masse des seitlichen Cephaliums hervor und sind ein erstaunlicher Anblick.
Die Samen: Sehr klein, schwarz und glänzend.
Anmerkungen: Espostoa wird von einigen Autoren als eine monotypische Gattung angesehen, von anderen umfasst sie 4 Arten.

Espostoa melanostele

Herkunft und Lebensraum: Huallanca, Ancash (Peru, westliches Südamerika, Südamerika)
Beschreibung: Espostoa nana (= Espostoa melanostele subsp. nana) ist ein dicht mit weißen Haaren bedeckter Säulenkaktus, der sich vom Standard-Espostoa melanostele durch seine kleineren Stängel unterscheidet und dessen Wolle am Kephallum weiß bis hellgelb (bei Espostoa melanostele meist gelb-braun) ist.
Habitus: Es handelt sich um einen attraktiven großen, graugrünen Säulenkaktus mit viel Scheitelpotpotis und Behaarung.
Wuchsform: Strauchartig, 1,5 m hoch werdend, sich basal verzweigend.
Stängel: Zylindrisch, grün, 5-8 cm im Durchmesser.
Rippen: Etwa 16-2 niedrig, stumpf.
Areolen: Sehr zahlreich eiförmig, weiß bis gelb, ziemlich eng aneinanderliegend, mit weißen bis grauen feinen Borsten oder Wolle.
Dornen: Zuerst zahlreich blassgelb.
Mitteldornen: Einer.
Radiale Stacheln: 30 nadelförmig, kürzer als der zentrale bis 8 mm lang, gerade, spreizend.
Kephalium: Seitlich, weiß oder blassgelb.
Blüten: Glockenförmig, 5-6 cm lang.
Früchte: Früchte: Winzig-hart größer als eine Traube (2,5-4 cm Durchmesser), leuchtend grün.

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