Frailea kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Diese Pflanze ist eine ausgewählte Form, die nur im Anbau vorkommt. Sie stammt von der Standard Frailea pumila ab, die in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay natürlich vorkommt.

Beschreibung: Frailea pumila f. rubrispina ist eine morphologische Form von Frailea pumila, die sich von letzterer durch die rot gefärbten jungen Stacheln unterscheidet. Die Unterschiede zu anderen Frailea pumila sind in Wirklichkeit sehr gering und die beiden Pflanzen sind nicht leicht zu unterscheiden, wenn nicht wegen der Farbe der neuen Stacheln.
Wuchsform: Cespitose-Pflanze, die am Grund zu Büscheln auskeimt.
Wurzeln: Sie hat ein gut entwickeltes, kontraktiles, knollenförmiges Wurzelsystem. Diese Tuberosewurzeln haben die Funktion, genügend Nährstoffe zu speichern, damit die Pflanzen die Trockenperioden, die sie zu ertragen haben, überleben können. Die Knollenwurzeln haben auch die Funktion, die Pflanzen im Boden zu verankern.
Stängel: Subglobulär, abgeflacht und an der Spitze nabelartig, 2-5 cm im Durchmesser und 2 cm hoch, tiefgrün, manchmal rötlich werdend.
Rippen: 13 bis 20, flach, ausgeprägter als bei den verwandten Arten, mehr oder weniger knollenförmig.
Areolen: Klein, fast kreisförmig.
Dornen: Alle behaart, 1-5 mm lang, bräunlich (rot an der neu wachsenden Spitze), nicht leicht als Zentral- und Radialdornen zu unterscheiden.
Radiale Stacheln: 9 bis 14, borstig, mehr oder weniger gestaucht.
Zentrale Stacheln: 1-2(-3), aufrecht.
Blüte: 2 cm lang, gelb; Schuppenachsen am Fruchtknoten und an der Blütenröhre wollig und gesetzt.
Früchte: Grün.
Samen: Samen: Glatt, braun, verkehrt eiförmig, 1,5 mm lang, auf dem Rücken gewinkelt; das eingedrückte Hilum ist viel kleiner als bei Frailea cataphracta.

Kultivierung und Vermehrung: Frailea pumila f. rubrispina ist eine relativ einfach zu kultivierende Sommerpflanzensorte. Sie wird manchmal als veredelte Pflanze angesehen, wächst aber auch sehr gut an ihren eigenen Wurzeln. Charakteristisch ist, dass sich die Pflanzen während der Trockenzeit sowohl in der Natur als auch in der Kultur vollständig unter die Erde zurückziehen.
Wachstumsrate: Fraileas sind relativ kurzlebige Pflanzen, die nur wenige Jahre (selten mehr als 10-15 Jahre in der Kultur) und eventuell einjährig am Standort wachsen! Tatsächlich säen sie leicht um die Basis der Mutterpflanze herum aus selbst gesetzten Samen, wenn sie bei warmem Wetter einigermaßen feucht gehalten werden. Es ist ein
gute Idee, sie immer wieder von neuem zu starten; was wie eine gesunde große Pflanze aussieht, kann plötzlich und ohne Vorwarnung an Altersschwäche sterben.
Boden: Verwenden Sie mineralisches, gut durchlässiges Substrat mit wenig organischer Substanz (Torf, Humus), die Pflanzen können sich bei zu reichhaltigem Kompost zu sehr dehnen.
Umtopfen: Alle 2 Jahre umtopfen. Topf mit guter Drainage verwenden.
Düngung: Mit einem Dünger mit niedrigem Stickstoffgehalt wächst er im Frühjahr und Sommer viel schneller. Kalium hilft, die Pflanzen kompakt und gesund zu halten.
Gießen: Erfordert sorgfältiges Gießen, um die Pflanze kompakt zu halten. Sparsam gießen von März bis Oktober, die dünnen, faserigen Wurzeln leiden unter der Feuchtigkeit, deshalb sollte die Pflanze nur gegossen werden, wenn das umliegende Gelände trocken ist. Halten Sie die Pflanze trocken, sobald die Temperatur im Oktober zu sinken beginnt, und halten Sie sie im Winter bei Temperaturen von 5 bis 15 Grad Celsius vollkommen trocken.
Widerstandsfähigkeit: Sie brauchen eine Mindesttemperatur von 5-10° C (aber gelegentlich sind Temperaturen von einigen Grad unter 0° C nicht gefährlich, wenn sie vor und während der Kälte auf der trockenen Seite gehalten werden). Sie neigen im Winter während der Ruhephase zur Fäulnis, wenn sie nass gehalten werden. In der Ruhephase keine hohe Luftfeuchtigkeit!!
Sonnenexposition: Leichter Schatten bis volle Sonne, seine Farbe neigt dazu, bei hellem Schatten reicher und dunkler zu werden. In einer schattigen Position wachsen die Pflanzen schneller, sind aber nicht flach und dunkel gefärbt.
Verwendung: Sie ist eine ausgezeichnete Pflanze für den Anbau im Container. Sie sieht immer gut aus und bleibt klein.
Schädlinge und Krankheiten: Sie mag für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, insbesondere wenn sie in einer mineralischen Topfmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Dennoch gibt es mehrere Schädlinge, auf die man achten muss:
– Rote Spinnen: Rote Spinnen können durch Bewässerung der befallenen Pflanzen von oben effektiv aufgerieben werden.
– Mehlige Wanzen: Mehlige Wanzen entwickeln sich gelegentlich aus der Luft in den neuen Wollwuchs mit entstellenden Ergebnissen, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Schuppen: Schuppen sind selten ein Problem.
– Fäulnis: Fäulnis ist bei Kakteen nur ein geringes Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Ist dies nicht der Fall, helfen Fungizide nicht viel. Um Fäulnis zu verhindern, ist es auch ratsam, den Wurzelhals mit sehr grobem Sand oder Kies zu umgeben, dies hilft bei einer schnellen Wasserableitung.
Vermehrung: Mit frisch geernteten Samen oder (selten) durch Veredelung. Fraileas setzen Samen (wenn sie gut gewachsen sind) und wachsen leicht aus Samen. Es wird berichtet, dass sie auch dann Samen setzen, wenn sich die Blüte nicht öffnet. Diese Selbstbefruchtung wird als Cleistogamie bezeichnet. Sämlinge mögen keine starken Licht- und Trockenbedingungen und müssen in den ersten Jahren häufig umgetopft werden. Alte Pflanzen werden jedoch senil und neigen dazu, Krankheiten und einem schwachen Wurzelsystem zu erliegen. In diesem Stadium sterben sie bekanntlich plötzlich ab. Nachdem sie also einen Durchmesser von etwa 4-5 cm erreicht haben, wachsen sie langsam und nehmen eine neue Umtopfungsperiode ein, wobei sie alle 3-4 Jahre umgetopft werden. Zusätzlich wachsen sie unter trockeneren Bedingungen oder bei stärkerem Sonnenlicht. Aber die Pflanzen werden zur Beschleunigung des Wachstums veredelt, aber die veredelten Pflanzen sind typischerweise eher hochwüchsig, im Vergleich zu Pflanzen mit eigenen Wurzeln, die normalerweise flacher zum Boden stehen.