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Gymnocalycium – Allgemeine Informationen

Das Farbspektrum dieser kleinen kugeligen Kakteen reicht von Blaugrün über Grau bis Braun. Oft tragen sie metallisch wirkende Knospen und sind bereits jung sehr blühwillig. Die äußerst variable Gattung umfasst rund 80 Arten. In südamerikanischen Ländern gedeihen sie, wild vorkommend, im Schatten; man sollte sie also vor Vollsonne schützen, um Brandflecken und Verwachsungen zu vermeiden. Vom späten Frühjahr bis in den Sommer bringen die meisten Arten am Scheitel wiederholt trichterförmige Blüten hervor, die sich nur am hellen Platz voll öffnen. Die eiförmigen Früchte sind grün, blau oder rot.

Gymnocalycium – Pflege und Vermehrung

Gymnocalycium bruchii ist eine leicht zu kultivierende Sommerpflanzensorte. Es ist eine der kälteverträglichsten südamerikanischen Arten. Sie kann im Freien wachsen und ist bis -15° C oder sogar weniger winterhart.
Wachstumsrate: Es handelt sich um eine relativ schnell wachsende und leicht blühende Art, die unter den besten Bedingungen Büschel bildet.
Böden: Sie mag sehr poröse Standard-Kaktusmischungsböden. Bevorzugen Sie einen Kompost mit niedrigem pH-Wert, vermeiden Sie kalkhaltige Substrate, da sonst das Wachstum ganz zum Stillstand kommt.
Umtopfen: Topf mit guter Drainage verwenden.
Gießen: Braucht im Sommer mäßige bis reichliche Bewässerung, aber nicht überwässern (fäulnisanfällig), im Winter trocken halten.
Düngung: Im Sommer mit einem kaliumreichen Dünger füttern.
Widerstandsfähigkeit: Angeblich sehr frostbeständig, wenn sie vor und während der Kälte auf der trockenen Seite aufbewahrt werden (winterhart bis -15 C ° C, oder kurzzeitig weniger).
Exposition: Die Pflanze verträgt extrem helle Situationen, genießt aber gefiltertes Sonnenlicht oder Nachmittagsschatten, im Inneren braucht sie helles Licht und etwas direkte Sonne. Neigt bei starkem Licht zu Bronze, was die Blüte und die Produktion von schweren Stacheln fördert.
Verwendung: Hervorragende Pflanze für die Kübelzucht. Sie sieht immer gut aus und bleibt klein. Sie sieht in einem kalten Gewächshaus und Rahmen oder im Freiland in einem Steingarten gut aus.
Schädlinge und Krankheiten: Sie kann für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, insbesondere wenn sie in einer Mineralvergussmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Dennoch gibt es mehrere Schädlinge, auf die man achten muss:
– Rote Spinnen: Rote Spinnen können durch Gießen der Pflanzen von oben effektiv aufgerieben werden.
– Mehlige Wanzen: Mehlige Wanzen entwickeln sich gelegentlich aus der Luft in den neuen Wollwuchs mit entstellenden Ergebnissen, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Schuppen: Schuppen sind selten ein Problem.
– Fäulnis: Fäulnis: Bei Kakteen ist es nur ein geringes Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Wenn dies nicht der Fall ist, werden Fungizide nicht viel helfen.
Vermehrung: Teilung, direkte Aussaat nach dem letzten Frost. Die Samen keimen im Frühjahr in 7-14 Tagen bei 21-27° C, entfernen Sie allmählich die Glasabdeckung, sobald die Pflanzen gut durchwurzelt sind (ca. 1-2 Wochen), und halten Sie die Belüftung aufrecht, keine volle Sonne für junge Pflanzen! Um einen Schnitt zu machen, drehen Sie einen Ast ab und lassen Sie ihn einige Wochen austrocknen, legen Sie ihn auf die Erde und stecken Sie das Stielende teilweise in die Erde. Versuchen Sie, den Schnitt etwas aufrecht zu halten, damit die Wurzeln nach unten wachsen können.

Gymnocalycium – Arten

Gymnocalycium bruchii

Herkunft und Lebensraum: Argentinien. Endemisch in den Provinzen Córdoba und San Luis.
Lebensraum: Bewohnt eine Vielzahl von Umgebungen und Höhenlagen.

Beschreibung: Gymnocalycium bruchii ist eine Miniatursukkulente, die sich in kleinen Gruppen zusammenballen kann. Diese Art ist sehr variabel und hat viele Namen erhalten.
Stämme: Abgeflacht, blaugrün, dick, bis zu 4 cm Durchmesser, 6 cm lang.
Dornen: Weißborstig, gerade oder gekrümmt
Blumen: Glocken- bis trichterförmig, 6 cm breit, mit einem ungewöhnlichen lavendelweißen Farbton im zeitigen Frühjahr, gefolgt von grünen Früchten.
Anmerkungen: Diese langsam wachsende Pflanze bildet schließlich Trauben von bis zu 15 cm Durchmesser.

Gymnocalycium horstii

Herkunft und Lebensraum: Uruguay, Ostparaguay, Südbrasilien und Nordostargentinien (Ausdehnung des Vorkommens: 40.000 km2)
Höhe: Sie wächst in Höhen bis zu 300 m ü.d.M.
Lebensraum und Ökologie: Gymnocalycium horstii wächst auf felsigen Aufschlüssen in Pampa-Grasland. Es hat ein relativ großes Verbreitungsgebiet, aber die Art ist selten und die Population stark zersplittert. Das Gebiet, in dem es vorkommt, ist verschiedenen Belastungen ausgesetzt, wie z.B. Weidevieh, Landwirtschaft, Feuer und illegales Sammeln.

Beschreibung: Gymnocalycium horstii ist ein ausgeprägter großer Kaktus, minimal bedornt mit einem grünen kugelförmigen Körper. Gewöhnlich sind sie einzeln oder gruppieren sich mit zunehmendem Alter langsam. Zwei Unterarten sind anerkannt, die Nominatform und die Subspezies buenekeri (Swales) P.J.Braun & Hofacker. Letztere wurde früher als eine gute Art angesehen, genetische Studien sind erforderlich, um zu sehen, ob sie wieder auf Artniveau angehoben werden sollte.
Stängel: Glatt, kugelförmig, glänzend grün, bis zu 20(-25) cm Durchmesser.
Rippen: 5-6 cm breit, abgerundet, etwas spitz, tief gefurcht.
Dornen: Wenig (gewöhnlich 5, von denen einer nach unten und der andere zu den Seiten zeigt), gelblichweiß, spärlich, gerade bis leicht gebogen, deutlich und sehr unregelmäßig, bis zu 3 cm lang.
Blüten: Blüten: Weiß, blassrosa, rosa oder hellviolett bis zu 11 cm Länge und Durchmesser.
Früchte: Eiförmig, blaugrün.
Anmerkungen: Gymnocalycium buenekeri und G. horstii sind sich sehr ähnlich, wenn nicht identisch, beide haben sehr ähnliche große rosa Blüten und das gleiche (gewöhnlich) fünfrippige Aussehen und gute gelbe Stacheln.

Gymnocalycium baldianum

Herkunft und Lebensraum: Argentinien, Provinz Catamarca (Sierra Ancasti, Sierra Graciana, Sierra de Narvaes, Sierra de Guayamba, Sierra de Manchao und auf den Bergen östlich von Andalgalá)
Höhe: Sie wächst in Höhen von 500 bis 2000 Metern über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Diese Hochgebirgspflanze ist oft unter Gräsern zu finden. Gymnocalycium baldianum hat ein relativ begrenztes Verbreitungsgebiet, hat eine kontinuierliche Verbreitung und ist nicht fragmentiert. Die Ansammlung ist eine große Bedrohung für die Art in Teilen ihres Verbreitungsgebietes, in einigen Gebieten wird sie auch durch Feuer beeinträchtigt.

Beschreibung: Gymnocalycium baldianum klein, meist unverzweigt.
Stängel: flach bis kugelförmig eingedrückt, bis zu 13 cm breit, graubraun bis blaugrün (in der Kultur eher variabel in der Farbe, bei einigen Exemplaren fast blauschwarz). Die 9 bis 10 breiten Rippen sind durch tiefe Rillen in Knollen unterteilt.
Areolen: Tief angesetzt
Stacheln: 5 bis 7 dünne radiale Stacheln, die gerade oder zum Stiel hin gebogen sind, kurz, gebogen, hellbraun oder grau, an der Basis rot gefärbt.
Blüten: an der Krone, 3 bis 4 cm lang und gleich breit, im Sonnenlicht weit geöffnet, meist von einer sehr kräftigen violett-roten Farbe, manchmal rosa-violett (aber auch weiß, rosa oder orange). Die Staubblätter sind violett, die Staubbeutel und die 6-lappige Narbe weißlich-gelb. Diese Pflanze blüht im Frühsommer, wenn sie nur 2,5 cm groß ist. Sie ist schnell wachsend und kann ein Jahr nach der Aussaat blühen.
Die Früchte: Der reife Fruchtknoten ist grün, lang und dehisziert (gespalten) in der Länge.
Anmerkungen: Der Synonymname Gymnocalycium venturianum ist in Sammlungen und sogar in Kaktusschulen sehr verbreitet. Es ist eine sehr variable Art in ihrem allgemeinen Erscheinungsbild. Es gibt auch viele Hybriden mit einer breiten Palette von Blütenfarben.

Gymnocalycium saglionis

Herkunft und Lebensraum: Gymnocalycium saglionis hat ein breites Verbreitungsgebiet und ist lokal in Argentinien (Jujuy, Catamarca, La Rioja, Salta, San Juan, Tucumán) reichlich vorhanden. Es wurde ursprünglich in der Dept. Trancas, ca. 12 km al norte de Tapia en la ruta 9 a Vipos, 700 m, Tucumán, gefunden.
Höhenunterschied: 240 bis 2.600 m über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Dieser Kaktus wächst auf felsigen Hügeln innerhalb der Lebensräume von Monte und Chaco zusammen mit Echinopsis leucantha und Trichocereus terscheckii. Diese Art ist häufig und reichlich vorhanden. Sie ist in mehreren Schutzgebieten zu finden und es gibt keine größeren oder gar keine Bedrohungen für sie.

Beschreibung: Gymnocalycium saglionis ist ein einsamer Tonnenkaktus, ziemlich abgeflacht, oft sehr groß, mit langen Spreizungen und manchmal zurückgebogenen Stacheln. Sie haben ein sattes Braun und bilden einen angenehmen Kontrast zum graugrünen Körper.
Stängel: abgeflacht kugelig bis kurz zylindrisch mehr oder weniger abgeflacht bis 30 (40) cm Durchmesser, 15-30 cm hoch gelegentlich bis 90 cm hoch, stumpfgrün oder blaugrün. Spitze stachellos.
Rippen: 10-32 je nach Größe der Pflanze, niedrig, sehr breit, manchmal 4 cm. lang, durch wellenförmige Abstände getrennt, in große, niedrige, abgerundete Knollen unterteilt.
Areolen: Etwa 2 bis 4 cm voneinander entfernt, groß, in der Jugend verfilzt.
Dornen: 8 bis 10 bei kleinen Pflanzen, aber bei alten Pflanzen oft 15 oder mehr, 3-4 cm lang, gelblich-braun, rötlich oder schwarz, die mit der Zeit grau werden und sich gut gegen den grünen Körper abheben, zuerst aufsteigend, dann mehr oder weniger nach außen gebogen.
Mitteldornen:1-3 fast gerade
Radiale Stacheln: 10-15 gegen den Stiel gebogen.
Blüten: Breit trichterförmig, weiß oder blassrosa, mit rötlichem Schlund bis 3-4 cm Länge, 2-3 cm Durchmesser, mit sehr kurzer Blütenröhre; innere Perianthsegmente verkehrt eiförmig, spitz; Schuppen des Fruchtknotens fast kugelförmig, abgerundet, narbenförmig berandet. Die Blüten bilden eine Krone an der Pflanzenspitze und haben es schwer, durch die dichte Masse der Stacheln zu kommen.
Blütezeit: Erscheint wiederholt während der Wachstumsperiode.
Frucht: Rot, kugelförmig.

Gymnocalycium quehlianum

Herkunft und Lebensraum: Argentinien (Córdoba)

Beschreibung: Gymnocalycium quehlianum ist eine kompakte, langsam wachsende Pflanze mit attraktiver Bedornung.
Stängel: Bis zu 7 cm breit, normalerweise einzeln, scheint sie die flachste Gymnocalycium zu sein, die kaum über das Niveau des Bodens hinausragt. Ein bemerkenswertes Merkmal dieser Art ist die Farbe des Körpers, die von rötlich bis dunkelbläulichgrün reicht.
Die Blüten: Bis zu 6 cm lang. Die anfänglich braune Hintergrundfarbe der Knospen verblasst beim Öffnen zu blassem Rosa oder Weiß. Die Blüten haben einen rötlichen Schlund.
Blütezeit: Sie blühen in einem frühen Alter und blühen oft während der Wachstumsperiode. Die Pflanze
hat eine ziemliche Show abgezogen, da die Blumen eine Woche dauern und sich nacheinander öffnen.

Gymnocalycium mihanovichii “Red Top”

Beschreibung: Gymnocalycium mihanovichii “NISHIKI” oder “HIBOTAN NISHIKI” umfasst eine große Gruppe populärer Mutanten, die sich durch bunte, nur teilweise entfärbte Stämme auszeichnen. Die mehr oder weniger farbigen Körper haben Teile, Streifen oder Sektoren mit wenig oder gar keinem Chlorophyll, sind rot, aber auch orange, dunkelviolett, gelb oder sogar weiß) mit normal gefärbten Teilen. Einige dieser farbenprächtigen Pflanzen (die mit etwas Chlorophyll) können auf ihren eigenen Wurzeln wachsen und sind von Sammlern sehr schön und preisgünstig.
Rippen: 8-14, sehr ausgeprägt und scharf gebändert, mit starken dunkelbraunen Markierungen, besonders in der Jugend, und diese haben manchmal Kreuzungsbänder von helleren Farben.
Radiale Stacheln: 3-6, nadelförmig, bis pfriemlich, hell- bis dunkelbraun, etwas verdreht, 0,7-1 cm lang.
Mitteldornen: Meist fehlend.
Blüten: Hellrosa bis purpurrosa, 6-7 cm lang.
Früchte: Früchte: Graugrün bis rosa-rot bis 4 cm lang, Durchmesser 1 cm.

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