Haageocereus kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Nördlich von Pativilca, Grenze zwischen Lima und Ancash, Peru (Südamerika)
Habitat und Ökologie:
Lebensraum: Haageocereus lanugispinus wächst in den Hügeln in Küstennähe (lomas de la costa.), wurde aber nach der Entdeckung durch Ritter 1957 nie mehr beobachtet.

Beschreibung: Haageocereus lanugispinus ist ein sehr seltener und wenig bekannter Kaktus, der fingergroße, ausladende Stängel produziert, die von der Basis abgesetzt sind. Die Besonderheit dieser Pflanze ist die schöne feine Bedornung. Es scheint, dass es weltweit nur EINEN Klon gibt, der in Sammlungen vermehrt wird!
Anmerkung zur Taxonomie: Nach dem “The New Cactus Lexicon” ist Haageocereus lanugispinus ein Synonym für Haageocereus tenuis. In der Tat sind die Samen von Tenuis denen von Lanugispinus sehr ähnlich, aber in der Kultur gibt es viele Unterschiede, insbesondere ist die Spination in Tenuis viel weniger dicht. Beide sind trotzdem schön.
Habitat: Es handelt sich um eine niedrig wachsende zylindrische Kaktusart, die sich von der Basis aus ausbreitet und halb auf dem Boden liegt.
Stängel: Zylindrisch, 10-20 cm lang, 1,2 2 cm Durchmesser, entweder aufrecht oder liegend, eventuell in der Nähe des Pflanzenfußes verklumpend, grün, etwas versteckt unter einer dichten Hülle aus glasig-weißen Stacheln.
Rippen: 13-14, 1,5-2 mm hoch.
Dornen: 30-40, höchst ungewöhnlich dicht, kurz, ungleichmäßig, nadelartig, glasig weiß, 3-5 mm lang, die sich sehr leicht ablösen. Wie bei Haageocereus tenuis sind die Stacheln winzig plumper.
Blüte: Weiß, 5 cm lang.
Anmerkungen: Diese Pflanze scheint sehr selten in ihrer “normalen” Form gesehen zu werden, da sie fast immer in der Kistenform gesehen wird. Allerdings wirft die Kamm-Form manchmal die normalen Stängel ab, aber sie erwies sich als besonders schwierig zu verwurzeln, weshalb die wenigen Pflanzen, die man in spezialisierten Kaktussammlungen findet, – in der Regel – veredelt sind.

Anmerkungen: Diese Pflanze, nach P. Ritters Beschreibung und Bildern in seinem 4-bändigen Buch ‘Kakteen in Südamerika’, ist sicherlich Haageocereus lanugispinus. Lange Zeit wurde dieses Taxon fälschlicherweise als Pygmaeocereus densiaculeatus bezeichnet, weil Backeberg 1966 die Gattungsbezeichnung verlegte.
Ritter fand dieses Taxon bereits 1957 in einem winzigen Gebiet nördlich von Pativilca in der flachen Küstenzone nahe oder an der Grenze zu Depto. Lima und Ancash. In seinem Buch beschrieb er es schließlich mit dem Namen, der zuvor als nomen nudum in der Kinderstube seiner Schwester H. Winter verwendet worden war.

Kultivierung und Vermehrung: Dieser Bergkaktus benötigt tiefe Töpfe und eine gut entwässerte Mineralien-Topfmischung.
Er benötigt eine ausreichende Menge an Luft. Sie sind anfällig für Überwässerung, brauchen aber während der Vegetation genügend Wasser.
Frost-Toleranz: Sie vertragen leichten Frost -5 °C und müssen während der Winterruhe an einem kühlen Ort gehalten werden, was sowohl für die Blumen als auch für ihre Gesundheit wichtig ist. Ohne diese kühle Winterperiode bekommen sie normalerweise nicht viele Knospen.
Sonnenexposition: Diese Art braucht eine gute Sonnenexposition.
Vermehrung: Die Art braucht eine gute Sonneneinstrahlung: Die Vermehrung erfolgt in der Regel durch Stecklinge und Veredelung. Veredelte Pflanzen in Kultur sind am häufigsten und treiben stark aus. Es ist aber auch möglich, sie zu verwurzeln, aber sie wachsen auf ihren eigenen Wurzeln viel langsamer und brauchen verschiedene Jahre, bevor sie blühen.