Harrisia kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Unbekannt, vielleicht Argentinien oder Paraguay.
Beschreibung: Harrisia jusbertii ist ein säulenförmiger Kaktus, ohne Luftwurzeln oder -segmente, der sich später verzweigt, der kleine Büsche mit wenigen Zweigen bildet, die meist aufrecht bis unter die Erde stehen und oft einen Pfahl oder Unterstützung aus der Umgebung erfordern.
Stiel: Dunkelgrün, bis zu 6 cm Durchmesser.
Rippen: 4 bis 6 ziemlich akut.
Wirbelsäule: Etwa 7, sehr kurz, mehr oder weniger gleich.
Laufsohlen: 2 cm Abstand
Blumen: Groß bis zu 18 cm lang (oder mehr) weiß, trichterförmig, stark duftend, mit braungelben äußeren Blütenblättern,.
Blütezeit: Diese Art produziert reichlich Blüten, die sich nachts von Frühjahr bis Herbst öffnen. Schuppen filzig und behaart im Axil.
Früchte: Fleischig tanninggrün bis gelblich-rot beim Reifen mit Areolen, Schuppen und kurzen Dornen, Fruchtfleisch weiß. Die Früchte sind im Anbau selten zu sehen, da die Art selbststeril ist und die meisten Pflanzen – auch aus verschiedenen Quellen – vom gleichen Klon stammen können.
Saatgut: Zahlreiche, schwarze.
Anmerkungen: Harrisia jusbertii wird von einigen als ein natürlicher intergener Hybrid zwischen Harrisia sp., wahrscheinlich Harrisia pomanensis und Echinopsis eyriesii und nicht als eine reine Art angesehen.

Kultivierung und Vermehrung: Diese Art ist kulturtechnisch unproblematisch und eignet sich an einem sonnigen Ort in einem Kaktushaus.
Boden: Züchte sie in reichem, porösem, sandigem Boden und lass ihren Boden zwischen den Gießen austrocknen. Wenn sie eingetopft werden, im Frühjahr umtopfen, wenn ihre Wurzeln verkrampft sind. Im Allgemeinen sollten sie alle zwei Jahre umgetopft werden, um frischen Boden zu schaffen. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass sie größere Behälter benötigen. Füllen Sie etwa ein Viertel des Topfes mit zerbrochenen Töpfen, Kies usw., um eine gute Entwässerung zu fördern. Nach dem Umtopfen nicht eine Woche oder länger gießen.
Widerstandsfähigkeit: Diese Pflanzen vertragen keine längeren Frostperioden; sie können bis zu einer Mindesttemperatur von -4°C überleben.
Vermehrung: Harrisia jusbertii kann durch Samen oder Stecklinge erhöht werden. Schneiden Sie den Stiel mit einem scharfen, sterilen Messer direkt über einer Knospe oder einem Spross (eine 7-10 cm lange Spitze oder ein Zweig ist für die Vermehrung am besten geeignet). Lassen Sie den Schnitt eine Woche oder Wochen lang an einem warmen, trockenen Ort (je nachdem, wie dick der Schnitt ist), bis sich eine Hornhaut über der Wunde bildet. Sobald sich der Kallus gebildet hat, kann der Schnitt in einen Behälter mit einer festen Kaktuspflanzmischung mit einer Oberflächenschicht aus grobem Korn eingebracht werden. Sie sollten nur in den Grobkorn eingebracht werden, um zu verhindern, dass das geschnittene Ende zu nass wird und die Wurzeln in den darunter liegenden fetten Kompost eindringen können. Die Stecklinge sollten nach 2 bis 6 Wochen wurzeln.
Verwendung: Harrisia jusbertii bildet lange Säulen, die sich hervorragend zur Veredelung wertvoller Kakteenarten eignen und – anders als andere gängige Veredelungsarten – keine Pflanzen dazu veranlassen, sich außerhalb des Charakters zu verlängern und eine schwache Spinnfähigkeit zu erzeugen. Die Sprossen auf Harrisia wachsen nicht so schnell wie die, die auf andere zarte und stärkere Bestände aufgepfropft sind, aber sie gedeihen sehr leicht und können im Winter an dunklen und kalten Orten gehalten werden. Es kann auch leicht Frost vertragen.