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Matucana – Allgemeine Informationen

Die in Peru heimische Gattung umfasst kugelige und kurzsäulige Kakteen, deren Dornen in Länge, Farbe und Dichte variieren. Die kugeligen Arten blühen bereits, wenn sie noch recht klein und erst 3-5 Jahre alt sind. Die größeren Spezies müssen erst 15 cm Höhe erreichen. Sie blühen im Frühjahr oder Sommer, manchmal beide Blütezeiten hindurch. Die langröhrigen Blüten sind oft schiefsaumig und gelb bis scharlachrot gefärbt. Die kleine, grüne, runde Frucht gibt bei Reife den Samen frei. Die meisten der rund zwanzig Arten bevorzugen Sonne. Die Temperatur nicht unter 10°C sinken lassen, um unansehnliche Kälteschäden und Fäule zu vermeiden. Die früheren Gattungen Submatucana und verschiedene Borzicactus sind nun als Matucana klassifiziert.

Matucana – Pflege und Vermehrung

Kultivierung und Vermehrung: Matucana ist eine relativ leicht zu kultivierende Sommerpflanze. Diese Pflanze ist an trockene Böden angepasst und ist ziemlich anfällig für Überwässerung, wenn sie an einem nicht belüfteten Ort gehalten wird.
Wachstumsrate: Matucanas wachsen in ihren natürlichen Lebensräumen langsam, in Gewächshäusern jedoch schneller.
Boden: Sie wachsen in einem reichhaltigen, offenen, sandig-grießigen Kaktuskompost. Sie braucht eine gute Drainage und einen tiefen Topf, um ihre Pfahlwurzel aufzunehmen.
Umtopfen: Umtopfen im Frühjahr, wenn die Wurzeln verkrampft sind. Im Allgemeinen sollten diese Pflanzen alle zwei Jahre umgetopft werden, um frische Erde zu erhalten. Dies bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass sie größere Gefäße benötigen. Nach dem Umtopfen sollten Sie eine Woche oder länger nicht gießen.
Belichtung: Sie eignet sich für eine sonnig-helle Belichtung, verträgt aber auch leichten Schatten. Sie wird jedoch nur bei viel Sonne ihr Bestes geben und bei unzureichender Beleuchtung gestresst werden, was zu schlechtem Wachstum und unnatürlicher Form führen kann. Direkte Sonne ist auch vorteilhaft, um eine gute Färbung der Wirbelsäule zu erhalten.
Gießen: Gießen Sie sparsam und halten Sie ihn im Winter völlig trocken. Reife Individuen verrotten und sterben leicht, besonders nach der Verpflanzung, also seien Sie äußerst vorsichtig mit dem Gießen. Im Winter oder bei Nachttemperaturen unter 10° C trocken halten. In größeren Töpfen weniger als durchschnittlich gießen.
Düngung: Füttern Sie sie einmal während der Wachstumssaison mit einem speziell für Kakteen und Sukkulenten formulierten Dünger (kalireicher Dünger mit einem verdünnten niedrigen Stickstoffgehalt), einschließlich aller Mikronährstoffe und Spurenelemente, die auf ½ in der auf dem Etikett empfohlenen Stärke verdünnt sind. Sie gedeihen auf schlechten Böden und benötigen einen begrenzten Vorrat an Dünger, um zu verhindern, dass die Pflanzen eine übermäßige Vegetation entwickeln, die leicht von Pilzkrankheiten befallen werden kann.
Besonderer Bedarf: Sie ist für luftige Expositionen geeignet. Sorgen Sie für eine sehr gute Belüftung. Nahezu alle Probleme entstehen durch Überwässerung und schlechte Belüftung, insbesondere bei trüben und kühlen oder sehr feuchten Wetterbedingungen. Sie müssen eine sehr trockene Atmosphäre haben.
Widerstandsfähigkeit: Sie liebt Wärme (empfohlene Mindesttemperatur im Winter 5° C). Die Pflanzen werden jedoch vollkommen trocken gehalten, können aber einen leichten Frost überstehen.
Schädlinge und Krankheiten: Diese Kakteen mögen für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, insbesondere wenn sie in einer mineralischen Topfmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Dennoch gibt es mehrere Schädlinge, auf die man achten muss:
– Rote Spinnen: Rote Spinnen können durch Beschlagen der Pflanzen von oben effektiv aufgerieben werden.
– Mehlige Wanzen: Mehlige Wanzen entwickeln sich gelegentlich aus der Luft in die neuen Blätter und Blüten mit entstellenden Ergebnissen, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Schildläuse, Thripse und Blattläuse: Diese Insekten stellen selten ein Problem dar.
– Fäulnis: Fäulnis ist nur ein geringes Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Ist dies nicht der Fall, helfen Fungizide nicht so viel.
Vermehrung: Wird normalerweise aus Samen vermehrt (erzeugt selten einen Ausgleich). Die Samen können in Töpfe mit feinem, gut dräniertem Sandboden gesät werden, jederzeit im Frühling, wenn die Temperaturen warm sind. Bedecken Sie die Samen mit einer feinen Schicht von Splitt und Wasser von unten mit einem Fungizid, um eine Dämpfung zu verhindern. Bedecken Sie die Töpfe für die Dauer von 1-2 Wochen mit einer Folie aus Glas/Klarsichtplexiglas, um die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten. Entfernen Sie das Glas und ersetzen Sie es ein- oder zweimal täglich durch ein leichtes Schattentuch und Nebel für die nächsten zwei Wochen, nach denen die meisten Samen gekeimt haben sollten. Von da an können die Nebel auf jeden zweiten und dann jeden dritten Tag reduziert werden, wenn die kleinen Pflanzen wachsen. Die Sämlinge sollten nicht gestört werden, bis sie gut bewurzelt sind, danach können sie separat in kleine Töpfe gepflanzt werden.

Matucana – Arten

Matucana madisoniorum

Herkunft und Lebensraum: Matucana madisoniorum kommt in einem extrem begrenzten Gebiet von nicht mehr als 16 km2 im Amazonasgebiet von Peru vor.
Höhe: Es wächst in einer Höhe von etwa 400 Metern über dem Meeresspiegel.
Habitat: Lebensraum: Es wächst in Trockenwäldern. Diese Art war einst relativ häufig, gilt aber heute am ursprünglichen Standort der Art als selten, da sie gesammelt wird und Ziegen den steilen Hang beim Weiden und Trampeln degradieren. Die Art ist daher kritisch gefährdet.

Beschreibung: Matucana madisoniorum, abwechselnd Submatucana madisoniorum oder Borzicactus madisoniorum genannt, ist eine attraktive kleine kugelförmige Pflanze mit Rippen, die Lophophora ähneln. Diejenigen, die keine Stacheln haben, sehen so sehr nach Peyote aus, dass die Unwissenden denken könnten, sie seien es tatsächlich.
Gewohnheit: Normalerweise einsamer, kugeliger Kaktus, der mit dem Alter verklumpen kann.
Stängel: Flach-globulär bis länglich mit zunehmendem Alter bis zu 15 cm hoch und 10 cm im Durchmesser. Eines der liebenswertesten Merkmale dieser Pflanze ist ihre ungewöhnlich raue, blaue oder graugrüne Epidermis.
Dornen: Manchmal können einzelne Pflanzen fast völlig stachellos sein, während andere Exemplare mit Stacheln bedeckt sind oder an Teilen der Pflanze Stacheln fehlen. Sämlinge dieser Art sind alle dicht mit langen, gekrümmten Stacheln bedeckt; Sämlinge von Pflanzen, die in niedrigeren Höhen wachsen, verlieren jedoch normalerweise ihre Stacheln bei der Reife, während diejenigen aus höheren Lagen ihre behalten, aber es ist in dieser Hinsicht sehr variabel, und stachellose Pflanzen können einen Stachelversatz wachsen lassen oder nur gelegentlich einen Stachel bekommen.
Blüten: Bilden sich an der Spitze aus neuen Areolen, zygomorph tendenziell einseitig geneigt, leuchtend orangerot mit einem fast fluoreszierenden Glanz, der sie recht attraktiv macht, 3,5 cm im Durchmesser und etwas länger, 5-7 (10) cm lang. Die Knospen beginnen als kleine weiß/graue Fellknäuel.
Blütezeit: Blüht mehr als einmal in mehreren Blühungen während des Sommers und kann fast das ganze Jahr über blühen, was die richtigen Bedingungen schafft.
Früchte: Trocken und sehr zerbrechlich. Die Ränder brechen schließlich auf und bilden einen Käfig, so dass die Samen an der Seite der Pflanze heruntertropfen können.
Anmerkungen: Paul Hutchinson vom Botanischen Garten der Universität von Kalifornien entdeckte Matucana madisoniorum etwa 1963 in einem Tal in Peru. Sie wurde zunächst als eine Art von Borzicactus, dann von Submatucana beschrieben. Gordon Rowley brachte diese Pflanze 1971 nach Matucana, bevor sie kurzzeitig in Loxanthocereus und Eomatucana eingeordnet wurde.

Matucana intertexta

Herkunft und Lebensraum: Matucana intertexta ist in Peru endemisch. Sie kommt nur in der Region Cajamarca vor (Ausdehnung des Vorkommens: 800 km2).
Höhenbereich: 2.000 bis 2.600 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Diese einsame Art kommt in den Tälern der Anden vor. Illegales Sammeln und Handeln stellt eine Bedrohung dar, aber sie wird auch zur Verwendung als Zierpflanze angebaut.

Beschreibung: Matucana inertexta ist ein niedrig wachsender, kugelförmiger Kaktus aus Peru. Diese Pflanze ist möglicherweise mit Matucana aurantiaca verwandt, unterscheidet sich aber durch 15-25 zackige Rippen, 1-4 braun gekippte Mitteldornen und goldgelbe, rot gekippte Blüten.
Wuchs: Pflanzen meist einzeln stehend oder (selten) nur wenige Versätze um die Basis bildend.
Stängel: eingedrückt bis etwas zylindrisch (besonders in der Kultur), grün bis 18 cm breit, etwa 20 cm hoch, selten bis 30 cm.
Rippen: 15-25, gekerbt.
Mitteldornen: 1-4, braun, dunkelspitzenförmig, 2-3,5 cm lang.
Radiale Stacheln: 8-12, ineinander verschlungen 8-20 mm lang. Morphologische Form mit feineren und dunkleren Stacheln werden ebenfalls berichtet.
Blüten: Etwas radialsymmetrisch (nicht zigomorph), schlank bis 7 cm lang, 3 cm breit. Perianthsegmente goldgelb bis blass-orange (gelegentlich rosa), Scheitel blutrot oder violett.
Blütezeit: Frühjahr bis Frühsommer.
Anmerkungen: Matucana inertexta gehört zusammen mit den verwandten Matucana formosa, Matucana weberbaueri, Matucana huagalensis und Matucana ritteri zur Gruppe der Matucana aurantiaca.

Matucana aureiflora

Herkunft und Lebensraum: Peru (Camajarca in der Nähe der Stadt Cajamarca). Diese Art kommt in einem extrem begrenzten Gebiet von 20 km2 vor, das einen einzigen Standort darstellt.
Höhenbereich: 2.800 bis 2.900 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Matucana aureiflora kommt in den Tälern zwischen den Anden vor, wo sie nicht häufig vorkommt. Der Bevölkerungstrend ist aufgrund der Zersiedelung (Ausdehnung der Stadt Cajamarca) und, in geringerem Maße, aufgrund landwirtschaftlicher Aktivitäten rückläufig. Zudem kommt sie in keinem Schutzgebiet vor und ist kritisch gefährdet.

Beschreibung: Abgeflachter bis kugelförmiger Kaktus.
Stängel: 10 cm hoch, 12 cm oder mehr im Durchmesser.
Wurzeln: Pfahlwurzel.
Stacheln: Nach innen gebogen, pektiniert, glasig gelblich bis bernsteinfarben mit braunem Grund.
Die Blätter: Die Stängelspitze der Matucana aureiflora ist unter den kugelförmigen Kakteen ungewöhnlich, da sie ein sichtbares Schuppenblatt hat, das in der Jugend jede Areole bedeckt.
Blumen: Gelb bis golden, 5 cm lang, 3-4 cm Durchmesser in mehreren Blüten, im Frühjahr und Sommer. Sie bleiben Tag und Nacht geöffnet.

Matucana ritteri

Herkunft und Lebensraum: Otuzco, Abteilung La Libertad, Peru
Höhe: 2500-3600 Meter über dem Meeresspiegel.

Beschreibung: Matucana ritteri (früher bekannt als Submatucana ritteri) ist eine niedrig wachsende, mehrjährige Stammsukkulente, die vage an Matucana madisoniorum erinnert. Diese Pflanze ist eine mögliche Verwandte von Matucana aurantiaca, unterscheidet sich aber dadurch, dass sie weniger Stacheln (8-15) und mehr Rippen (12-22) hat.
Wuchs: Pflanzen meist einzeln oder nur wenige Versätze um die Basis bildend.
Stängel: Besonders in der Kultur abgeflacht kugelförmig bis etwas länglich, glänzend dunkelgrün, 3-5 cm hoch, 5-10 cm im Durchmesser.
Wurzel: Schwache Napiforme.
Rippen: 12-22, nach oben hin stumpf, an der Basis bis zu 1 cm breit stumpf.
Areolen: Oval, 5-10 mm lang, 3-6 mm breit, hellgrau und 1-2 cm voneinander entfernt.
Dornen: 8(-9)-15(-19), zunächst bräunlich, rötlich schwarz oder schwarz, dann grau, gerade bis leicht gebogen.
Mitteldornen: 1-2(-5), 20-40 mm lang.
Radiale Stacheln: 7-10(-14), 10-30 mm lang.
Blüten: Zigomorphisch, schräg, relativ schmal röhrenförmig, zinnoberrot-karminrot mit violettem Rand der Blütenblätter, 7-9 cm lang, 4,5-5 cm Durchmesser. Blütenröhre 4 mm dick, rötlich und mit weißen Flocken bedeckt. Filamente an der Basis violettweiß. Stil violett, mit 5-6 rötlich-grünen Narbenlappen von etwa 2 mm Länge.
Blütezeit: Später Frühling bis früher Sommer.
Früchte: Glänzend rot und grün, mit Schuppen und wolligen Haaren bedeckt, 10-15 mm Durchmesser.
Samen: Samen: Schwarz, 1,2 mm lang und 0,7 mm dick.
Anmerkungen: Matucana ritteri gehört zusammen mit den verwandten Matucana formosa, Matucana inertexta, Matucana huagalensis und Matucana weberbaueri zur Gruppe der Matucana aurantiaca.

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