Myrtillocalycium kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Chimärische Zuchtsorte zwischen Myrtillocactus cochal + Gymnocalycium mihanovichii cv. Hibotan. Nicht in freier Wildbahn zu finden.

Beschreibung: Myrtillocalycium ‘Polyp’ ist eine Pfropf-Chimäre (bigener Kaktus-Chimäre) zwischen Myrtillocactus cochal und Gymnocalycium cv. Red Hibotan, es ist ein sehr farbenfroher rot-grüner Säulenkaktus. Diese Pflanze ist ziemlich instabil und neigt dazu, zu gewöhnlichen roten Gymnocalycium-Sprossen zurückzukehren.

Anmerkungen: Chimären aus der Familie der Kaktusgewächse: Chimären von Pflanzen aus der Familie der Kaktusgewächse sind sehr selten und in der Kultur recht ungewöhnlich. Die erste Chimäre + Hylocalycium (Hylocereus undatus + Gymnocalycium mihanovichii forma rubra “cv. Red Hibotan”), wurde in cactus & succ .J. of America 1987 61- 4 2 beschrieben,
In letzter Zeit wurden beispielsweise einige andere chimärische Kakteen im Internet angekündigt:
+ Myrtillocalycium (Myrtillocactus geometrizans + Gymonocalycium cv. Red Hibotan )
+ Myrtillocalycium (Myrtillocactus cochal + Gymonocalycium cv. Red Hibotan )
Gymnocalycium mihanovichii v. fleischerianum + Echinopsis tubiflora.
Gymnocalycium mihanovichii v. fleischerianum + Hylocereus guatamalensis
Ariocarpus retusus + Echinopsis eyriesii
Chimären-Pfropfreiser kommen bei Ariocarpus häufiger vor als bei jeder anderen Gattung auf dem Bestand von Echinopsis sp. oder Myrtillocactus geometrizans).
Bei einigen Zierpflanzen können Chimären das Ergebnis von Längseinpflanzungen und ausgeklügelten Techniken sein. Eine mögliche Methode ist das Schneiden des Stammes in der Mitte und die Kombination der Lappen von Stamm und Schössling. Es wird angenommen, dass die verschiedenen Gewebe im Gelenkpunkt wachsen und einer zufälligen neuen Pflanzen-“Chimäre” Leben einhauchen können. Aber – wie wir wissen – ist es bisher noch niemandem gelungen, Kakteen-Chimären absichtlich herzustellen. Zu den Umständen, die das Entstehen der Chimäre verursachen, gehört eine große Anzahl von Transplantaten.

Kultivierung und Vermehrung: Sie sind halbfest, achten Sie darauf, dass Ihr Myrtillocalycium nicht Temperaturen unter -4°C ausgesetzt wird, sonst können sie absterben, trotzdem ist es ein guter Rat, die nächtlichen Temperaturen nie unter 10°C fallen zu lassen. Gießen Sie im Sommer regelmäßig, aber lassen Sie sie vor dem erneuten Gießen vollständig trocknen. Benötigen Sie eine gut entwässerte Bodenmischung mit einem kleinen Kiesanteil, um die Drainage zu gewährleisten. Während der Wintermonate sollten sie eher trocken gehalten werden, und das Wasser wird nur so weit begrenzt, dass die Stämme und Äste nicht austrocknen. Das Umtopfen sollte alle zwei Jahre erfolgen oder wenn die Pflanze aus dem Topf gewachsen ist.
Belichtung: Leichter Schatten.
Vermehrung: Stecklinge im Sommer (Stecklinge wurzeln nur bei heißem Wetter. Die Stecklinge müssen sehr trocken gehalten werden, um zu wurzeln) oder Veredelung.