Neolloydia kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Weit verbreitet, im Westen von Texas entlang des Rio Grande von der Nähe von Del Rio westlich bis Boquillas und im Süden durch Nordmexiko bis Queretaro.
Höhe: 550-2400 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum: Er wächst in Kalksteingebieten an felsigen Hängen, mehr oder weniger im Freien. Er ist nie sehr häufig und wird oft mit Echinocereus delaetii, Lophophora williamsii, Mammillaria pottsii, Mammillaria lasiacantha, Encephalocarpus strobiliformis, Echinocactus platyacanthus, Ferocactus stainesii, Echinofossulocactus lamellosus, Myrtillocactus geometrizans gefunden, Thelocactus hexaedrophorus, Coryphantha erecta, Coryphantha gregeri, Coryphantha clava, Stenocereus dumortieri, Opuntia tunicata, Opuntia imbricata, Opuntia streptacantha, Agave salmiana, Agave lechuguilla, Agave stricta, Euphorbia antisyphilitica, Hechtia glomerata und Yucca filifera.

Beschreibung: Neolloydia conoidea, alias „Kegelkaktus“, ist eine kleine, niedrig wachsende Kaktusart, deren Stängel dicht mit weißen, radialen Stacheln und längeren, schwarzen, zentralen Stacheln bedeckt ist. Bären trichterförmige, violett-violette Blüten im späten Frühjahr. Der allgemeine Name dieser Pflanze kommt von der Ähnlichkeit mit einem ungeöffneten Kiefernzapfen, die kleinen grünen Knollen, die die Oberfläche der Pflanze bilden, reihen sich nicht ganz zu Rippen auf.
Wuchsform: Manchmal einfach oder locker in der Nähe des Grundes sprießend, um 2-3 Zweige zu bilden, manchmal aber auch große Büschel bildend, oft verzweigend oder oben knospend.
Stängel: Zuerst kugelförmig bis eiförmig, dann kegelförmig oder kurzzylindrisch, gelbgrün, stumpf-grau-grün oder blau-grün, 5-24 cm hoch, 3-6 cm im Durchmesser. Die Wollligkeit lässt die Spitze der Pflanze weiß erscheinen.
Rippen: Schlecht entwickelt, fast vollständig in Knollen gespalten, die durch tiefe Täler getrennt sind, die die Kontinuität der Rippen unterbrechen.
Knollen: In 5-8 (oder 8-13) spiraligen Reihen, 3-10 mm lang, 6-10 mm breit, 5-9 mm hoch, gut entwickelt, konisch, stumpf, aber durch die gedrängte, fast überlappende Stellung horizontal etwas zusammengedrückt, ihre Achsen sehr wollig. Entlang dieser Rillen bildet sich viel weiße Wolle, die jedoch im Alter nachlässt.
Areolen: Dimorph, 3-5 mm im Durchmesser, 8-12 mm voneinander entfernt, kreisförmig mit weißer Wolle, wenn sie sich im Neuzustand vergrößern, mit einer areolaren Rille, die sich nach oben und innen zur Tuberkelachse erstreckt und sich zu einem größeren Filzbereich ausdehnt, aus dem die Blüte stammt. Nach der Blüte verbleibt der ursprüngliche kreisförmige Teil als stacheliger Teil, der normalerweise Wolle verliert.
Dornen: Sehr zahlreich, die sich auffallend vom Grün der Stängel abheben, aber oft die Pflanze vollständig bedecken.
Radiale Stacheln: Gewöhnlich 15-16 oder mehr, gleichmäßig, weit ausladend und flach am Stängel anliegend, starr, gerade, weiß oder weißlich mit dunkler Spitze, verblasst zu grau, 5 bis 10 mm lang.
Zentrale Stacheln: Gewöhnlich einer, manchmal bis zu 4 oder fehlend, nach außen abstehend, gerade, starr, stämmiger und länger als die Radialen, bis zu 3 cm lang, in der Jugend hellbraun bis schwarz, verblassend bis grau, der unterste ist am längsten und am schwersten.
Blüten: Tagaktiv, breit trichterförmig, aus dem Grund der Areolarrinne der jungen Warzen, leuchtend magenta, violett oder violett-rosa, 2-3 cm lang, 4-6 cm Durchmesser, ziemlich weit geöffnet. Die Perikarpel sind schuppenlos, haben aber gelegentlich 1-2 kleine, abgerundete, weißkantige Schuppen. Äußere Perianthsegmente stumpfes Violett, zu den Rändern hin heller. Die inneren Perianthsegmente sind purpurrot oder rosa-violett, lanzettlich, mit spitzen Spitzen und ganzen Rändern. Andere leuchtend orange, Filamente blassgelb, am Grund violett. Stil und Narbenlappen weiß oder blassgelb, letztere 5 oder 6.
Blütezeit: Frühjahr bis Frühsommer, (Höhepunkt von April bis Juni)
Obst: Komprimiert – kugelförmig, 4-5 mm Durchmesser, nackt, aber manchmal mit 1-2 winzigen Schuppen, grün wird stumpfgelb oder grünlich-braun, rot gesprenkelt, zuerst fleischig, aber trocken und papierartig, dann braun, nicht mehr sichtbar.
Die Samen: Schwarz, birnenförmig, tuberkulös, 1-1,5 mm breit, mit einem großen Basalhilum mit einer ungleichmäßigen Lippe über einem Teil des Hilums.

Anmerkungen: Neolloydia conoidea ist als Art am engsten mit zwei anderen Neolloydia-Arten mit begrenzterem Verbreitungsgebiet verwandt, die auf den Nordosten Mexikos beschränkt sind: Neolloydia matehualensis Backeb., die in Nuevo Leon und San Luis Potosi, Mexiko, vorkommt, und Neolloydia gautii L. D. Benson, die als seltene Art im Hardin County in Osttexas beschrieben wird, basiert auf einer Kulturpflanze einer verbreiteten mexikanischen Art.

Pflege und Vermehrung: Neolloydia conoidea ist relativ einfach zu züchten und wird nicht so stark von Feuchtigkeit beeinträchtigt wie die meisten anderen Mitglieder der Gruppe. Sie eignet sich hervorragend als Topfpflanze.
Boden: Verwenden Sie einen mineralischen, gut durchlässigen Boden mit wenig organischer Substanz (Torf, Humus). Sie wächst in Kalksteingebieten von Texas (Big Bend-Gebiet) und angrenzenden Gebieten von Mexiko, so dass sie wahrscheinlich von zusätzlichem Kalzium in ihrem Boden profitieren wird.
Wachstumsrate: Sie wächst gut, wenn auch langsam, aber es ist möglich, die Wachstumsgeschwindigkeit bis zu einem gewissen Grad zu erhöhen, indem man ihr während der aktiven Wachstumssaison eine ausreichende Menge Wasser, Wärme und einen flüssigen Dünger in halber Stärke verdünnt zur Verfügung stellt, aber sie ist anfällig für Fäulnis, wenn sie zu nass ist. Die meisten Pflanzen werden sich leicht ausgleichen, und es können in einigen Jahren Klumpen entstehen.
Boden: Er benötigt ein sehr poröses, leicht saures Topfsubstrat (Bimsstein, Vulkanit und Perlit hinzufügen). Im Freien gedeiht sie gut auf armen, felsigen Böden.
Belichtung: Er mag einen sonnigen Standort, der auch im Sommer die Sonne ausstrahlt. Wenn sie in Innenräumen angebaut wird, sollte sie 4 bis 6 Stunden oder mehr in der direkten Morgen- oder Nachmittagssonne stehen.
Bewässerung: Sie sollte im Sommer regelmäßig gegossen werden, damit sie vor dem erneuten Gießen trocknen kann, und im Winter trockener gehalten werden. Sie ist sehr trockenheitstolerant.
Widerstandsfähigkeit: Sie kann bei frostfreiem Klima im Freien angebaut werden, muss aber trotzdem über 5 °C gehalten und im Winter trocken gehalten werden. Aber sie kann für sehr kurze Zeiträume Temperaturen bis zu -5° C (oder sogar weniger) vertragen, wenn sie sehr trocken und belüftet ist. Stellen Sie sie während der Wintermonate an einen kühlen, hellen Ort und ermutigen Sie sie, in die Winterruhe zu gehen, indem Sie Wasser und Dünger über den Winter zurückhalten, da sie aufgrund der geringeren Lichtmenge etiolieren oder dünner werden.
Wartung: Alle zwei Jahre umtopfen. Benötigt viel, viel Platz zum Wachsen, verwenden Sie einen großen, flachen Behälter oder eine Schale, die mit sehr porösem Kompost gefüllt ist. Er ist wie Töpfe mit großzügigen Abflusslöchern.
Schädlinge und Krankheiten: Sie sind anfällig für Pilzkrankheiten, wenn sie überwässert werden, aber sie sind nicht annähernd so empfindlich wie viele andere Kakteen, besonders bei warmem Wetter. Wenn sie in kalten Perioden feucht gehalten werden, leiden sie unweigerlich darunter.
Vermehrung: Saatgut oder Stecklinge. Die Samen können gekeimt und in Containern angebaut werden. Ihre Hauptforderungen sind hohe Luftfeuchtigkeit, eine gut dränierende Bodenmischung und genügend Wasser, Licht und Nährstoffe.