Pacherocactus kaufen?

Leider haben wir aktuell keine Pflanzen vorrätig.
Viele weitere Pflanzen, Samen und Zubehör kannst du im Online-Shop auf Amazon kaufen.

Herkunft und Lebensraum: x Pachgerocereus orcuttii ist in der Natur sehr selten und in Baja California, Mexiko, in einem einzigen Gebiet südöstlich von El Rosario endemisch. Es gibt nur eine Art, Pachgerocereus orcuttii, die nur von einem halben Dutzend Pflanzen oder weniger bekannt ist.
Die Höhe: Etwa 20 Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Er wächst auf überwiegend sandigen Böden des Küstenkaparral und an Hängen, die nur wenige Kilometer vom Meer entfernt sind, zusammen mit Idria columnaris und Echinocereus engelmannii.

Beschreibung: x Pacherocactus orcuttii (x Pachgerocereus orcuttii) ist eine natürlich vorkommende intergenerische Hybride zwischen dem massiven baumartigen Pachycereus pringlei und dem strauchartigen Bergerocactus emoryi. Diese „Eltern“-Arten sind sehr unterschiedlich, wobei erstere riesig und robust sind, während letztere typischerweise weniger als 1,2 m hoch und 5 cm im Durchmesser sind. Diese Arten wachsen in Baja California südlich der Stadt El Rosario in unmittelbarer Nähe zueinander. Es handelt sich um einen strauchartigen Säulenkaktus, der bis zu 2-3,5 m hohe und 4 m breite Büschel mit bis zu 30 Zweigen und kurzen Stämmen bildet. Er neigt dazu, von der Basis aus zu verklumpen, und hat lange goldene Stacheln, die gerade nach außen und einige nach unten zeigen. Die Blüten sind typischerweise gelb und 6-7 cm breit. In einem Bericht wird jedoch von grünlich-braunen Blüten berichtet. Die Blüten können lebensfähige Samen in stark bedornten Früchten produzieren, die zu Nachkommen führen, die der Mutterpflanze sehr ähnlich sehen.
Ableitung von spezifischen: Die Art, benannt nach Charles Russell Orcutt, einem amerikanischen Pflanzensammler aus dem frühen 20. Jahrhundert in den westlichen Wüsten.
Stämme: Gelbgrün, (5-)7-10(-12) cm im Durchmesser, am Ende jedes Jahres eingeschnürt.
Rippen: 14-18, stumpf gezähnt.
Areolen: Gewöhnlich deutlich ausgeprägt, 2-9 mm voneinander entfernt.
Dornen: Nicht klar als Zentral- und Radialdornen unterschieden, hellgelb, mit zunehmendem Alter dunkler werdend.
Mitteldornen: 5-10 mit 1-2 wesentlich länger als die anderen, 1,5-7 cm lang.
Radiale Stacheln: Bis zu 20 oder mehr, 0,5-1,5 cm lang.
Blüten: Trichterförmig, hellgelb, 6-7 cm lang, 6 cm Durchmesser; Perikarpel und Blütenröhren mit Schuppen und zahlreichen Areolen, die weiße Wolle und borstige Stacheln tragen.
Blütezeit: Die Pflanzen blühen im Frühling tagsüber. (am Standort von April bis Juni)
Früchte: Kugelförmig, 5 cm Durchmesser, unregelmäßig aufspreizend, mit dichter Wolle und Stacheln.
Samen: Glänzend schwarz, leicht entkernt.
Chromosomenzahl: 2n = 44, Mexiko.
Geschichte: Cereus orcuttii Brand, wurde 1900 an einer einzigen Pflanze benannt, die 1886 von Orcutt gesammelt und in seinem Garten angebaut wurde. Viele Jahre lang wusste niemand den tatsächlichen Standort dieses charakteristischen Kaktus, aber 1950 wurde er von Charles Harbison wiederentdeckt. Eine umfangreiche Suche ergab jedoch nur drei Individuen. Seine Herkunft blieb ein Rätsel, bis Moran die Idee der Hybridität verfolgte. Nachfolgende Studien haben gezeigt, dass der Orcutt-Kaktus tatsächlich eine natürlich vorkommende Hybride zwischen Pachycereus pringlei und Bergerocactus emoryi ist. Reid Moran beschrieb die Hybridgattung X Pachgerocereus, wobei er die Namen der elterlichen Gattungen kombinierte. Nomenklatorische Formsachen machen diesen Namen jedoch ungültig, und ein neuer Name, x Pacherocactus, wurde 1982 von Gordon Rowley geprägt, um den nichthogenerischen Namen buchstabengetreu mit Artikel H.6.2 des aktuellen I.C.B.N. (1988) in Einklang zu bringen. Später zeigte sich, dass beide elterlichen Arten tetraploid sind, was die Fruchtbarkeit der Hybride erklären könnte.

Kultivierung und Vermehrung: In der Kultur wurde berichtet, dass x Pacherocactus orcuttii – auch bekannt als Pachycereus orcuttii oder x Pachgerocereus orcuttii – bis – 2° C winterhart ist und im Frühjahr blüht.