Pendusalpinx – Pflege, Vermehrung & Arten (aus eigener Kultur)

Pendusalpinx – Botanische Illustration des Habitus

Allgemeine Infos über Pendusalpinx

  • Botanischer Name: Pendusalpinx
  • Gattung: Pendusalpinx
  • Familie: Orchidaceae
  • Ordnung: Asparagales
  • Herkunft: Nördliches und westliches Südamerika.
  • Verwendungszwecke: Gewächshaus, Wintergarten
  • Arten: 7
  • Preis: Sehr selten im Handel und fast nur über Spezialisten erhältlich.
  • Seltenheitsgrad: Kaum erhältlich
  • Giftig: Nein

Wie sehen Pendusalpinx aus?

  • Blüte: Die Blüten sind für Pleurothallidinae oft markant geformt, meist relativ klein und erscheinen an kurzen bis feinen Blütentrieben. Die Farben reichen häufig von Gelbgrün bis rötlich oder mehrfarbig gemustert.
  • Blütenfarben: Gelb, Grün, Rot, Mehrfarbig
  • Blütezeit: März, April, Mai, September, Oktober
  • Wuchsform: Hängend, Kriechend
  • Höhe: 18 cm – Die Pflanzen bleiben meist klein, können mit Blütentrieben oder hängenden Segmenten aber etwa 10 bis 18 cm erreichen.
  • Durchmesser: 15 cm – Je nach Art und Aufsitzform entsteht ein lockerer Bestand von ungefähr 10 bis 15 cm Breite.

Die Pendusalpinx-Pflege in Kurzform

    Schattig bis hell indirekt, mild bis warm und mit hoher Luftfeuchte kultivieren. Das Substrat oder die Aufbindung darf leicht antrocknen, aber nie über längere Zeit austrocknen. Regelmäßig, aber vorsichtig gießen und nur schwach düngen.

    Die Pendusalpinx-Pflege im Detail

    Pendusalpinx bevorzugt eine gleichmäßig feuchte, luftige Kultur ohne extreme Ausschläge. Ein Standort mit wenig direkter Sonne, guter Luftbewegung und hoher Luftfeuchte ist ideal. Als Substrat eignen sich feine bis mittlere epiphytische Mischungen mit einem kleinen Feuchtepuffer, etwa etwas Sphagnum zwischen Rindenanteilen. Gegossen wird regelmäßig, sodass die Wurzeln nicht lange trocken bleiben. Gleichzeitig muss überschüssige Feuchte rasch abziehen können. Temperaturen im milden bis warmen Bereich werden gut vertragen, solange keine Hitze staunass kombiniert wird. Gedüngt wird nur schwach und bevorzugt in der Wachstumsphase.

    Vermehrung von Pendusalpinx

    Pendusalpinx wird am ehesten durch vorsichtige Teilung größerer Bestände vermehrt. Da viele Pflanzen klein und empfindlich sind, sollte nur geteilt werden, wenn wirklich ausreichend Material vorhanden ist. Jede Teilung benötigt mehrere gesunde Triebe und funktionierende Wurzeln. Bei sehr kleinen Arten ist Aufteilen oft kontraproduktiv. Die Aussaat ist in der Regel nur unter Laborbedingungen sinnvoll.

    Saison-Kalender

    – = keine Aktivität · + = gering · ++ = aktiv/intensiv

    Monat Gießen Düngen Umtopfen Sonne Blüte Winter Hinweise
    Jan Mäßig Nein Nein Schattig bis hell indirekt Nein Gleichmäßig mild Hohe Luftfeuchte wichtig
    Feb Mäßig Nein Nein Schattig bis hell indirekt Nein Gleichmäßig mild Nicht zu trocken halten
    Mär Regelmäßig Mäßig Ja Schattig bis hell indirekt Ja Normale Kultur Gut für Umsetzen
    Apr Regelmäßig Mäßig Ja Schattig bis hell indirekt Ja Normale Kultur Neuaustrieb schützen
    Mai Regelmäßig Mäßig Nein Schattig bis hell indirekt Ja Normale Kultur Luftbewegung sichern
    Jun Regelmäßig Mäßig Nein Schattig bis hell indirekt Nein Luftfeuchte hoch halten Keine Staunässe
    Jul Regelmäßig Mäßig Nein Schattig bis hell indirekt Nein Luftfeuchte hoch halten Auf Schimmel achten
    Aug Regelmäßig Mäßig Nein Schattig bis hell indirekt Nein Luftfeuchte hoch halten Auf Hitze achten
    Sep Regelmäßig Mäßig Nein Schattig bis hell indirekt Ja Normale Kultur Blütentriebe nicht abbrechen
    Okt Mäßig Nein Nein Schattig bis hell indirekt Ja Etwas weniger düngen Wasser leicht reduzieren
    Nov Mäßig Nein Nein Schattig bis hell indirekt Nein Nicht auskühlen Hell halten
    Dez Mäßig Nein Nein Schattig bis hell indirekt Nein Nicht austrocknen Wurzeln kontrollieren

    Meine Erfahrungen mit Pendusalpinx

    Pleurothalliden wie Pendusalpinx danken vor allem stabile Bedingungen. Schwankungen zwischen sehr trocken und sehr nass führen schnell zu Stress. Gut funktionieren kleine Töpfe mit luftiger, feuchtepuffernder Mischung oder Aufbindungen bei hoher Luftfeuchte. Zu viel Licht hemmt das Wachstum, zu wenig Luftbewegung fördert Pilzprobleme und Fäulnis.

    Beliebte Arten von Pendusalpinx

    Pendusalpinx dependens

    Art aus dem nördlichen und westlichen Südamerika mit pleurothallidentypischem Wuchs.

    Pendusalpinx berlineri

    Sammlerart mit hängender bis feiner Gestalt.

    Pendusalpinx patula

    Kleine epiphytische Art aus südamerikanischen Nebelwaldregionen.

    Pendusalpinx vasquezii

    Seltene Art für spezialisierte Pleurothalliden-Sammlungen.

    Häufige Probleme & Lösungen

    SymptomUrsacheLösung
    Triebe schrumpfen Luft zu trocken oder Wassergaben zu unregelmäßig Luftfeuchte erhöhen und gleichmäßiger gießen Schwarze Stellen an Basis oder Trieben

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    Nützliches Zubehör

    Wird ähnlich gepflegt wie Pendusalpinx

    Häufige Fragen

    Ist Pendusalpinx eine Anfängerorchidee?

    Nein, die Gattung ist eher etwas für Sammler mit Erfahrung bei Pleurothalliden.

    Braucht Pendusalpinx viel Licht?

    Nein, helles indirektes Licht oder leichter Schatten ist meist besser.

    Kann die Gattung aufgebunden werden?

    Ja, bei ausreichend hoher Luftfeuchte funktioniert das oft gut.

    Warum schrumpfen die Triebe?

    Meist wegen zu trockener Luft oder unregelmäßiger Wasserversorgung.

    Ist Umtopfen häufig nötig?

    Nur bei Substratabbau oder Platzmangel, da kleine Pleurothalliden unnötige Störungen nicht mögen.