Pfeiffera kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Pfeiffera monacantha ist in Salta, Nordwestargentinien, und in Cochabamba, Santa Cruz und Tarija, Südostbolivien, verbreitet. Diese Art ist sehr weit verbreitet. Sie kommt in geeigneten Lebensräumen häufig vor, aber die Populationen sind nicht sehr groß und verstreut.
Typuslokalität: Argentinien, Salta, San Andrés (westlich von San Ramón de la Nueva).
Höhenunterschied: Diese Art wächst in einer Höhe von 300 bis 2.000 Metern über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Es handelt sich um einen epiphytischen oder saxikolischen Kaktus, der in den saisonal trockenen Tälern der Ostanden oder in den argentinischen Yungas wächst, hauptsächlich an Klippen. Die Hauptbedrohung für diese Art ist die Änderung der Landnutzung durch die Viehzucht.

Beschreibung: Pfeiffera monacantha ist ein langsam wachsender und kompakter epiphytischer Strauch, der sich frei verzweigt. Der stachelige Wuchs ist anfangs aufrecht und dreieckig, später flach und hängend. Diese Art produziert winzige wachsig-orangefarbene Blüten an jeder Areole, gefolgt von kleinen, runden, wachsigen Früchten, die die Pflanze monatelang schmücken. Zwei Unterarten sind anerkannt, die Nominatform und die Unterart kimnachii (Doweld) Ralf Bauer.
Ableitung des spezifischen Namens: Der Beiname monacanthum (lateinisch ‚monacanthus,-a,-um‘), „mit einem Stachel“, bezieht sich auf die Areolen, die oft nur einen Stachel tragen.
Stängel: Äste flach bis dreiwinklig und dünn, linear-länglich, 2-3 cm breit, manchmal 45 cm lang, stumpf, am Grund keilförmig. Rand gesägt. Spitze spitz oder stumpf. Adventivwurzeln fehlen.
Areolen: Weiß oder gelblich filzig und stachelig, oberflächlich, ca. 12 mm voneinander entfernt, zusammengesetzte Endareole fehlen.
Dornen: 1 bis 6, meist aber nur 1 oder 2, kräftig, spitz, schwarz, 5 bis 10 mm lang, auch einige Borsten.
Blüten: An den Areolen vereinzelt, seitlich an den oberen Segmenten in der Nähe der Triebspitzen getragen, wachsorange, 1-1-5 cm lang und bis 2 cm im Durchmesser. Perikarpel schalenförmig (± konisch). Staubblätter zahlreich, ca. 40-100, Filamente und Staubbeutel weiß oder weißlich/cremefarben. Perikarpel gewinkelt, scharf von der Perianth unterschieden, tuberkulös, mit kleinen Schuppen, nackt, aber Borsten und Filz sind gelegentlich entwickelt. Hypanthium (Gefäßröhre) nicht entwickelt.
Frucht: Kugelförmig, mehr oder weniger durchscheinend, geädert, orange oder blassrosa, schuppig.
Samen: Samen: Dunkelbraun bis schwärzlich, entsteint, obovoid.

Pflege und Vermehrung: Pfeiffera monacantha gehört zu den am einfachsten zu kultivierenden epiphytischen Kakteen und verträgt Vernachlässigung. Da dieser Kaktus aus den Wäldern Westbrasiliens stammt, muss er natürlich anders behandelt werden als die Wüstenkakteen. Er kann bis zu 180 cm lang werden, wenn er mit Pfählen versehen wird; er kann auch in einem Hängekorb wachsen, was natürlicher ist, da er ein Epiphyt ist. Dieser Kaktus ist unter idealen Wachstumsbedingungen grün, wird aber rot, wenn er unter Stress steht. Geben Sie ihm mehr Wärme oder Kälte, weniger Wasser oder weniger Nährstoffe, und Sie erhalten diesen schönen Farbton.
Belichtung: Diese Pflanze bevorzugt gefleckten Schatten.
Gießen: Sie benötigt im Frühjahr und Herbst reichlich Wasser (mehr als andere Kakteen), aber lassen Sie die Erde zwischen den Bewässerungen etwas austrocknen. Dann stressen Sie die Pflanze im Winter und Sommer, um sie zur Rötung anzuregen. Beschlagen Sie sie gelegentlich, das ganze Jahr über, es sei denn, Sie leben an Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Boden: Diese Kakteen werden keinen normalen Kaktusboden wünschen, sondern lieber in einem Boden leben, der weitgehend aus organischem Material besteht, wie Torf, Torfmoos oder Blatterde, die durch viel scharfen Sand oder Bimssteinsplitt offen gehalten wird. Dieser Bodentyp wird normalerweise für Orchideen, Bromelien oder andere epiphytische Pflanzen verwendet. Normale Blumenerde ist auch gut, solange sie gut entwässert. PH, vorzugsweise etwa 5,5 bis 6,0.
Düngung: Gelegentliche Dosen von verdünntem Dünger sind erwünscht. Im Allgemeinen wird die Verwendung von Dung für Kakteen nicht empfohlen, aber in diesem Fall ist die Zugabe einer Menge alten Kuhmist vorteilhaft und erzeugt ein üppiges Wachstum.
Widerstandsfähigkeit: Pfeiffera monacantha ist nicht frosthart und verträgt keine Wüstenhitze, aber sie gedeiht in Küstengärten. Sie braucht nachts keine kühleren Temperaturen als 5° C, besonders im Winter. Im Sommer braucht sie warme, aber nicht heiße Temperaturen, vorzugsweise unter 27° C. Da sie im Winter blüht, sollte sie nicht wie die Wüstenkakteen abgetrocknet werden, sondern muss während der gesamten Saison gegossen werden. Eine Ruhezeit ist nicht erforderlich.
Verwendung: Pfeiffera in einem flachen Topf gegen eine helle Wand wachsen lassen, um die auffällige Farbe der Pflanze und die spinnenartige Explosion der gezähnten Blätter zur Geltung zu bringen. Oder verwenden Sie sie als Kaskadenelement einer Topfkomposition mit anderen Sukkulenten. Diese Waldkakteen sind in der Regel langlebig.
Besondere Anforderungen: Diese Pflanzen blühen reichlich, wenn sie bei einer gleichmäßigen, hohen Temperatur angebaut werden, aber deutlich weniger, wenn die Temperatur zwischen 4°C und 18°C schwankt. Sie lassen ihre Knospen leicht fallen, wenn sie bewegt werden. Sobald sich die Blütenknospen gebildet haben, darf die Pflanze nicht mehr bewegt werden, da die Knospen bei leichten Veränderungen der Umgebung abfallen können.
Vermehrung: Stängelstecklinge. Diese Pflanze kann auch aus Samen vermehrt werden.