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Rhipsalis – Allgemeine Informationen

Die blattähnlichen oder rutenförmigen Triebe dieser variablen Rutenkakteen hängen anmutig herab und bieten sich somit für eine Ampelbepflanzung an. In der Regel blühen diese Epiphyten im späten Winter oder zeitigen Frühjahr; die kleinen Blüten von weiß bis hellrosa sitzen an den Sprossen und sind mehrere Tage offen. Die Frucht varriert von weiß oder rosa bis schwarz. In Mittel- und Südamerika sind die ca. 40 mittelgroßen oder großen, langsam bis schnell wachsenden und Schatten bevorzugenden Arten weit verbreitet.

Rhipsalis – Pflege und Vermehrung

Rhipsalis gehört zu den am einfachsten zu kultivierenden epiphytischen Kakteen und toleriert Vernachlässigung. Diese Waldkakteen sind in der Regel langlebig.
Standort: Alle Rhipsalis bevorzugen Halbschatten.
Gießen: Es benötigt reichlich Sommerwasser (mehr als andere Kakteen), lässt aber den Boden zwischen dem Gießen leicht trocknen.
Boden: Diese Kakteen wollen keinen normalen Kakteenboden, sondern lieber einen Boden, der weitgehend aus organischem Material besteht, wie z.B. Torf oder Torfmoos. Diese Art von Boden wird normalerweise für Orchideen, Bromelien oder andere epiphytische Pflanzen verwendet.
Widerstandsfähigkeit: Frostanfällig. Es braucht nächtliche Temperaturen nicht kühler als 5° C, besonders im Winter.
Besondere Anforderungen: Diese Pflanzen blühen reichlich, wenn sie bei einer gleichmäßigen, hohen Temperatur wachsen, aber deutlich weniger, wenn die Temperatur zwischen 4°C und 18°C schwankt. Sie lassen ihre Knospen leicht fallen, wenn sie bewegt werden. Sobald sich Blütenknospen gebildet haben, darf die Pflanze nicht mehr bewegt werden, da leichte Veränderungen in der Umgebung dazu führen können, dass die Knospen fallen.
Vermehrung: Stecklinge

Rhipsalis pilocarpa

Als eine der auffallendsten Arten ist der dunkelgrüne Kaktus leicht violett getönt und mit silbrigen Dornen übersät. Die herabhängenden Sprosse verzweigen sich ab 15 cm Länge wirtelartig. Von Herbst bis Frühjahr erscheinen rosa- weiße bis cremefarbene Blüten nahe den Sproßenden. Früchte sind hellgrün mit gelben Borsten.
Länge: 90 cm
Breite unbegrenzt
Temperatur: mind. 10 °C

Rhipsalis crispata

Der Rand der dornenlosen, blattähnlichen Triebe ist oft unterschiedlich stark gewellt. Langsam wachsend, ist der Kaktus später niederliegend oder überhängend strauchig. Von Frühjahr bis Frühsommer cremefarbene Blüten; die Früchte sind grünlich-weiß. Weniger blühwillig als die meisten Rhipsalis.
Höhe: 90 cm
Breite unbegrenzt
Temperatur: mind. 10 °C

Rhipsalis cereuscula

Ausgewachsen bringt diese farnartige Spezies eine Fülle hängender, rutenförmiger Sprosse hervor. Diese sind bis zu 30 cm lang und verzweigen sich an der Spitze zu quirlartigen Kurztrieben, häufig mit Luftwurzeln. Im Winter und Frühjahr kleine, grünlich-weiße Blüten.
Länge: 1,2 m
Breite unbegrenzt
Temperatur: mind. 7 °C

Rhipsalis teres

Der variable Kaktus hat oft etwas dickere, steifere Triebe als viele andere farnartige Rhipsalis und wächst mäßig schnell. Rutige Triebe normalerweise strauchig überhängend, manchmal mit kurzen, hellen Dornen. Im Frühjahr entstehen kleine, weiße bis grün-weiße Blüten; die Frucht ist gleichfarbig.
Länge: 3 m
Breite unbegrenzt
Temperatur: mind. 7 °C