Rhytidocaulon kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Weit verbreitet in Saudi-Arabien (südliches Hijaz-Gebirge, entlang des Arabischen Golfs und der Küste des Roten Meeres), Jemen und Somalia.
Lebensraum: Sie wächst in trockenen, felsigen Landschaften, flachen Senken und trockenen Seebetten mit hohem Gehalt an gelösten Mineralien, an nach Westen gerichteten Hängen und Talböden in Grasbüscheln oder im Schatten niedriger Sträucher oder Felsen, begleitet von anderen Stapelien wie Caralluma sinaica, Caralluma quadrangula, Caralluma subulata, Caralluma adenensis und anderen Sukkulenten wie Aloe niebuhriana. Diese kritisch gefährdeten und ökologisch geschützten Sukkulenten sind vor allem in den ariden und semi-ariden Gebieten Saudi-Arabiens oder der arabischen Halbinsel im Allgemeinen von großer ökologischer Bedeutung.

Beschreibung: Rhytidocaulon macrolobum ist ein kleiner bis mittelgroßer Asclepiaden, der sich zu einem Miniaturbaum verzweigt. Es ist eine Sukkulente, die in ihren Stämmen, Blättern oder Wurzeln Wasser konserviert, um hohe Temperaturen und geringe Niederschläge zu verkraften. Die Blüten sind klein, aber farbenfroh, auffällig und besonders attraktiv für den Gewächshausanbau. Sie ist eng mit Rhytidocaulon piliferum aus Somalia verwandt.
Stängel: Hell- bis dunkelbraun, mit zunehmendem Alter graubraun, zylindrisch, 4- (bis 5-) rippenförmig, mit rauer, faltiger, gealterter Textur. Die Epidermis ist mosaikartig und eher zerstreut-papillös. Hauptstamm 15-30 lang, 1 – 2 cm im Durchmesser. Äste kürzer und schlanker. Tubuli in der Nähe der Stielspitzen halbkugelförmig, an älteren Stammteilen weniger erhaben und abgerundet.
Blätter: Vergänglich, rudimentär, lanzettlich bis schmal dreieckig, 2-3 mm lang bis 1 mm breit.
Blütenstände: An den jungen Zweigen gestreut 1- bis 2- (bis 3-) blühend.
Blüht: Zahlreiche, sternförmige, ca. 1,5 cm breite, samtige, in der Farbe variable Blumenkrone, meist schwarz oder dunkelbraun, aber auch dunkelviolett, dunkelgrünbraun oder grün, innen basal-cremefarben mit rotbrauner Querbänderung und in der Mitte oft rötliche Töne mit purpurroten, rüschenförmigen, vibrierenden Haaren am Rand, die im Wind wehen, um ihre Bestäuber (Fliegen) anzuziehen. Die Blüten haben einen besonderen Duft, der vage an Zitrusfrüchte erinnert.
**Früchte: Graugrün, hornförmig, gerade, aufrecht, ca. 5-7 cm lang und 5-6 mm breit.
Samen:*** Bräunlich 5-6 mm lang und ca. 3 mm breit.

Pflege und Vermehrung: Es handelt sich um eine im Sommer wachsende Art, die wie viele Pflanzen dieser Familie, die aus Arabien und Ostafrika stammt, nicht einfach zu kultivieren ist. Diese Pflanze ist extrem xerophytisch, an sehr trockene Böden angepasst und ziemlich anfällig für Überwässerung, wenn sie an einem nicht belüfteten Ort gehalten wird.
Wachstumsrate: Relativ schnell wachsend, die sich frei ausbreitet und schnell kleine Cluster bildet.
Boden: In offenem mineralischem, sandig-grießigem Kaktuskompost wachsen und eine sehr gute Drainage bieten.
Belichtung: Teilweise im vollen Schatten halten. Sie hat eine gute Hitzetoleranz.
Bewässerung: Während der Wachstumsperiode gießen und in der Ruhephase austrocknen lassen. Reife Individuen verrotten und sterben leicht, vor allem nach dem Verpflanzen, also seien Sie extrem vorsichtig mit dem Gießen. Im Winter oder bei Nachttemperaturen unter 10° C trocken halten. In größeren Töpfen weniger als durchschnittlich gießen.
Düngung: Füttern Sie sie einmal während der Wachstumssaison mit einem speziell für Kakteen und Sukkulenten formulierten Dünger (kalireicher Dünger mit einem verdünnten niedrigen Stickstoffgehalt), einschließlich aller Mikronährstoffe und Spurenelemente, die auf ½ in der auf dem Etikett empfohlenen Stärke verdünnt sind. Sie gedeihen auf schlechten Böden und benötigen einen begrenzten Vorrat an Dünger, um zu verhindern, dass die Pflanzen eine übermäßige Vegetation entwickeln, die leicht von Pilzkrankheiten befallen werden kann.
Besonderer Bedarf: Sie ist für luftige Expositionen geeignet. Sorgen Sie für eine sehr gute Belüftung. Nahezu alle Probleme entstehen durch Überwässerung und schlechte Belüftung, insbesondere bei trüben und kühlen oder sehr feuchten Wetterbedingungen. Sie müssen eine sehr trockene Atmosphäre haben.
Widerstandsfähigkeit: Sie verträgt keine niedrigen Temperaturen (empfohlene Mindesttemperatur im Winter 5° bis 10° C)
Schädlinge und Krankheiten: Diese Sukkulenten können für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, insbesondere wenn sie in einer mineralischen Topfmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Dennoch gibt es mehrere Schädlinge, auf die man achten muss:
– Mehlige Wanzen: Mehlige Wanzen entwickeln sich gelegentlich aus der Luft in die neuen Blätter und Blüten mit entstellenden Ergebnissen, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Fäulnis: Diese Art verträgt keine hohe Luftfeuchtigkeit und erliegt häufig Pilzbefall, wenn sie unter suboptimalen Bedingungen gehalten wird. Wenn sie nicht richtig bewässert und “gelüftet” werden, helfen Fungizide nicht sehr viel.
Vermehrung: Saatgut oder Stecklinge.