Sulcorebutia kaufen

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Sulcorebutia – Allgemeine Informationen

Herkunft und Lebensraum: Bolivien (Cochabamba in Höhenlagen zwischen 2100-2900 m)
Lebensraum: Er wächst an felsigen Hängen und in Felsspalten.

Beschreibung: Sulcorebutia albissima (auch bekannt als S. albata oder S. albida) ist eine der unzähligen lokalen Formen der sehr variablen Rebutia mentosa mit gedrungenen, büschelartig angeordneten Stängeln und herausragenden violetten Blüten. Andere Formen sind ähnlich und Pflanzen aus anderen Lokalitäten sehen eher so aus.
Habitus: Ursprünglich wurde sie als Einzelgängerpflanze beschrieben, aber in der Kultivierung bildet sie oft Cluster, die im Laufe der Zeit einen schönen Fleck ergeben.
Stängel: Kugelförmig, abgeflacht oder etwas länglich-zylindrisch in der Kultur, bis zu 6 cm Durchmesser.
Radiale Stacheln: Gebräunlich-weiß, gräulich, bis hellbraun, pectinat angeordnet, an der Oberfläche anliegend und verschlungen, steif, nadelartig, leicht gebogen, und die Bedornung gut gewachsener Exemplare ist gefällig.
Mitteldornen: Meist fehlend.
Blüten: Mehrere vom Grund her, groß, intensiv gefärbt, glänzend dunkelrosa bis purpurrot.
Blütezeit: Die Blütezeit ist bei dieser Art (wie bei allen Sulcorebutias) frei im Frühjahr.

Sulcorebutia – Pflege & Vermehrung

Kultivierung und Vermehrung: Sulcorebutias sind leicht zu kultivierende Sommeranbauarten, die kältetoleranter sind als die meisten anderen. Diese Gebirgspflanzen haben dicke Pfahlwurzeln und sind anfällig für Überwässerung. Sie benötigen auch eine angemessene Luftzirkulation und werden manchmal veredelt, um Wurzelprobleme zu vermeiden.
Wachstumsrate: Es handelt sich um eine relativ schnell wachsende und leicht blühende Art, die unter den besten Bedingungen Büschel bildet.
Böden: Sie mag sehr grobe mineralische Kaktusmischungserde, kann aber zu länglich werden, wenn der Kompost zu reichhaltig ist.
Umtopfen: Topf mit guter Drainage verwenden.
Gießen: Von Frühling bis Herbst mässig giessen, aber nicht übergiessen (fäulnisanfällig), sie muss während der Winterruhezeit strikt trocken gehalten werden, da sie sehr empfindlich auf Feuchtigkeitsüberschüsse reagiert, im Winter trocken halten.
Düngung: Füttern Sie im Sommer mit einem kaliumreichen Dünger.
Winterhärte: Sie müssen während der Winterruhe an einem kühlen Ort aufbewahrt werden und sind einigermaßen frostbeständig, wenn sie vor und während der Kälte auf der trockenen Seite aufbewahrt werden (aufgrund der Höhenlage sind sie bis -7 C ° C oder weniger für kurze Zeiträume winterhart). Die Kälte ist sowohl für die Blumen als auch für ihre Gesundheit wichtig. Ohne diese kühle Winterperiode bekommen sie normalerweise keine Knospen.
Exposition: Erfordert volle Sonne oder hellen Schatten und vorsichtiges Gießen, um die Pflanze kompakt mit kräftig gefärbten Dornen zu halten. Neigt bei starkem Licht zu Bronze, was die Blüte und eine starke Stachelbildung fördert. Leichter Schatten kann in den heißesten Sommertagen nützlich sein.
Verwendung: Eine ausgezeichnete Pflanze für die Kübelzucht. Sie sieht immer gut aus und bleibt klein. Sie sieht in einem kalten Gewächshaus und Rahmen oder im Freien in einem Steingarten gut aus.
Schädlinge und Krankheiten: Sie kann für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, insbesondere wenn sie in einer mineralischen Topfmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Dennoch gibt es mehrere Schädlinge, auf die man achten muss:
– Rote Spinnen: Rote Spinnen können durch Gießen der befallenen Pflanzen von oben wirksam aufgerieben werden.
– Mehlige Wanzen: Mehlige Wanzen entwickeln sich gelegentlich aus der Luft in den Neubewuchs unter der Wolle mit entstellendem Ergebnis, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Die Sciara fliegt: Sciara-Fliegen sind eines der Hauptprobleme für Sämlinge. Es ist eine gute Praxis, die Sämlinge mit einer Schicht von Splitt zu mulchen, was die Fliegen stark abschreckt.
– Schildläuse: Schildläuse sind selten ein Problem.
Es ist ratsam, Ihre gesamte Sammlung zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst mit einem systemischen Insektizid zu behandeln.
– Fäulnis: Fäulnis ist bei Kakteen nur ein geringes Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Wenn dies nicht der Fall ist, helfen Fungizide nicht sehr viel. Um der Fäulnis vorzubeugen, ist es auch ratsam, den Wurzelhals mit sehr grobem Sand oder Kies zu umgeben, dies hilft bei einer schnellen Wasserableitung.
Vermehrung: Saatgut, Schnitt, Veredelung. Die Samen keimen im Frühjahr in 7-14 Tagen bei 21-27° C, entfernen Sie nach und nach die Glasabdeckung, sobald die Pflanzen gut durchwurzelt sind (ca 1-2 Wochen) und halten Sie die Pflanzen belüftet, keine volle Sonne für junge Pflanzen!

Sulcorebutia – Arten

S. albissima

Die meisten Arten und Sorten der Gattung Sulcorebutia werden heute der Gattung Rebutia zugeordnet.

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