Tunilla kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Der Ursprung von Tunilla erectoclada ist unbekannt, es ist nicht möglich, das Verbreitungsgebiet der Art zu bestimmen. Vermutlich kommt diese Art in Salta, Argentinien, vor, wo sie an felsigen, mit Gras durchsetzten Hängen wächst.
Altitutde: Etwa 2300-2700 Meter über dem Meeresspiegel.

Beschreibung: Tunilla erectoclada ist ein niedrig wachsender Boden, der mit Mini-Kaktusfeigen bedeckt ist. Sie ist dicht verzweigt, liegt auf dem Boden und bildet große Büschel oder Matten. Sie wächst nur etwa 2 Ballen hoch (weniger als 10 cm hoch), der Wuchs ist meist seitwärts gerichtet.
Taxonomische Anmerkungen: Die Art wird von Hunt et al. (2006) als vorläufiges Taxon anerkannt. Der Experte R. Kiesling erkennt sie nicht als gute Art an, sondern als Teil von Tunilla corrugata und argumentiert, dass T. erectoclada aus Kulturpflanzen beschrieben wurde und ihr Ursprung unbekannt ist und sie die Merkmale von T. corrugata aufweist.
Stängelsegmente: etwa 6 cm lang, abgeflacht, schmal, dreieckig bis zungenförmig, hellgrün oder blaugrün, im jungen Wachstum etwas tuberkulös, dann kriechend.
Areolen: zahlreich, sehr eng gestellt (bis zu 140 pro Segment), stumpf-cremeweiß bis braun.
Dornen: 4-7 weiß nadelartig, zerbrechlich, 4-10 mm lang, nach hinten gebogen und neben der Oberfläche liegend oder spreizend
Blumen: Äußerst lebhaftes Orange bis Karminrot. Perikarpele länglich, tuberkulös, borstig.
Frucht: Fleischig, aber dünnwandig, bei der Reife seitlich aufspringend.

Pflege und Vermehrung: Die Tunilla erectoclada ist eine pflegeleichte Bodendeckerpflanze, die erhebliche Vernachlässigung verträgt und sich einbürgern lässt, sie ist trockenheitstolerant; und sie eignet sich für die Xerokultur.
Wachstumsrate: Es handelt sich um eine relativ schnell wachsende Art; bei Anbau mit großzügiger Bewässerung breitet sie sich aus und bildet in nur wenigen Jahren große niedrige Hügel. Sie eignet sich auch für Hängekörbe.
Böden: Leicht im Freiland auf trockenen, sandigen oder kiesigen, gut dränierten Böden zu kultivieren. Kann auf Lehmböden angebaut werden, solange die Drainage gut ist und die Böden nicht nass bleiben. Sie ist sowohl auf sauren, neutralen als auch auf basischen (alkalischen) Böden sehr anpassungsfähig, bevorzugt aber einen pH-Wert im Bereich von 6 bis 7,5.
Umtopfen: Topf mit guter Drainage verwenden.
Füttern: Während der schönen Jahreszeit ist es gut, den Boden mit einem kalium- und phosphorreichen, aber stickstoffarmen Dünger anzureichern, da dieses chemische Element die Entwicklung der Sukkulenten nicht fördert und sie zu weich und wasserreich macht.
Bewässerungsbedarf: Draußen wenig oder kein Wasser, wenn sich einmal etabliert hat, im Gewächshaus regelmäßig von März bis Oktober bewässern, im Winter ziemlich trocken halten, einen trockenen Zustand tolerieren, aber leiden, wenn sie einer längeren und schweren Dürre ausgesetzt sind. Eine Position am Fuß einer Südwand oder an einem Ort, der vor Winterregen geschützt werden kann, ist für diese Pflanze am besten geeignet, ist aber resistent gegen Feuchtigkeit und Regen.
Sonnenexposition: Volle Sonne, in halbschattiger Position wird nicht viele Blüten produzieren.
Frosthärte: Sie sind ziemlich kältebeständig, tolerieren Temperaturen bis zu -5° bis -15° C (oder sogar weniger), je nach Klon, und sind auch ziemlich tolerant gegenüber Winternässe. (Auf gut entwässerten Böden)
Hitzetoleranz: Ausgezeichnet.
Schädlinge und Krankheiten: Keine ernsthaften Probleme mit Insekten oder Krankheiten. Achten Sie auf mehlige Wanzen.
Vermehrung: Vermehrt sich durch Stecklinge von Blattblättern zu jeder Zeit der Wachstumssaison. (Lassen Sie die Schnittfläche vor der Pflanzung über die Kallusschicht gleiten).