Blossfeldia kaufen?

Leider haben wir aktuell keine Pflanzen vorrätig.
Viele weitere Pflanzen, Samen und Zubehör kannst du im Online-Shop auf Amazon kaufen.

Herkunft und Lebensraum: Blossfeldia liliputana ist in einem weiten geografischen Gebiet angesiedelt, das von Südbolivien (Departement Potosí) bis zum Nordwesten Argentiniens (Provinzen Jujuy, Salta, La Rioja, Mendoza, San Juan und Catamarca) reicht.
Höhe: 1100 bis 2500(-3600?) Meter über dem Meeresspiegel. Die Art wächst fleckenweise und ist nicht häufig, aber lokal sehr reichlich vorhanden.
Lebensraum: Die Art wächst in Monte, Chaco und Prepuna. Die Pflanzen wachsen an sonnigen, trockenen Orten zwischen Felsblöcken an felsigen Hängen und oft zwischen Rissen in Flussnähe an den Seiten von senkrechten Steinklippen mit etwas feiner Erde, hauptsächlich auf schieferartigen Felsformationen, die oft in der Nähe von Wasserfällen liegen, wo sie von einem fast kontinuierlichen Wasserfluss überflossen werden, aber sie können starke Austrocknung vertragen und (im Habitat) bis zur fast vollständigen Austrocknung überleben, wobei sie sich erholen, wenn Nebel, Nebel oder Regen in ihre natürliche Umgebung zurückkehren. Ihre Farbe und Form ist kaum von einem Stein zu unterscheiden und ist nicht wesentlich durch menschliche Einflüsse bedroht. Die Art ist jedoch bei Sammlern sehr begehrt, denn wenn eine neue Population entdeckt wird, ist sie schnell erschöpft. Der Handel ist hauptsächlich national, aber es gibt auch internationalen Handel.

Beschreibung: Blossfeldia liliputana, ist ein einsamer oder verklumpender Miniaturkaktus, ohne Rippen und ohne Stacheln. Die kleinste aller Kakteen und eine der preiswertesten von leidenschaftlichen, aber selten an ihren eigenen Wurzeln in der Kultivierung für eine längere Zeit gesehen. Obwohl mehrere Blossfeldia-Arten mit minimalen Unterschieden beschrieben wurden (bis zu sechs), sind sich die meisten Botaniker darin einig, dass alle bisher beschriebenen Arten in die Blossfeldia liliputana aufgenommen werden sollten.
Habitat: Es handelt sich um eine hochspezialisierte Art mit einem einzigartigen Wuchsverhalten. Ihre winzigen Stängel verlieren während der Trockenzeit fast ihr gesamtes Wasser und schrumpfen, werden fast vollständig trocken und auf den Felsen, wo sie lebt, abgeflacht.
Stängel: abgeflacht scheibenförmig, graugrün, meist bis zu 1,2 cm Durchmesser (selten mehr als 2, aber in der Kultur können veredelte Pflanzen eine größere Größe erreichen.
Rippen: Der Körper hat keine Rippen oder Knollen.
Areolen: Spiralförmig, mit Wollbüscheln und ohne Stacheln.
Wurzel: Knollenförmig.
Blüte: Blüte: Tagaktiv, weiß oder rosa (gelb), 6-15 mm lang und 5-7 mm Durchmesser, selbstbefruchtend.
Blütezeit: Die Hauptblütezeit ist vom späten Frühjahr bis zum frühen Sommer.
Samen: Die Samen sind winzig (wie Staub), kugelförmig (weniger als 0,5 mm) mit einer großen Schwellung des oberen Funiculus, die gleich groß wie der Samen ist; diese korkartige Struktur (Strophiole oder Aril) kommt auch bei anderen Arten des Stammes Notocacteae vor, von denen man annimmt, dass sie eng mit Blossfeldia (d.h. Frailea) verwandt sind. Diese Art hat auch markante Trichome (winzige Haare) auf der Samenschale, eines pro Zelle. Die Samen stellen eine besondere Anpassung an die Ausbreitung von Ameisen dar. Die Ameisen, die, nachdem sie von den Ameisenhaaren angelockt wurden, die Samen auf ihrer behaarten Oberfläche greifen und zu ihren Nestern tragen.
Chromosomenzahl: Blossfeldia scheint exaploid zu sein.
Anmerkungen: Die Schreibweise wird oft als “Blossfeldia liliputana” zitiert, aber nach den Bestimmungen des Internationalen Kodex der Botanischen Nomenklatur ist dies ein Rechtschreibfehler, der in “Blossfeldia liliputiana” zu korrigieren ist.

Anmerkungen: Bloosfeldia ist eine poikilohydratische und fast astomatische Sukkulente: Diese bemerkenswerte Miniatur ist die rätselhafteste aller Kakteen und verwirrt uns mit ihren physiologischen, anatomischen, morphologischen, ökologischen und evolutionären Besonderheiten. Sie sind offenbar die einzigen Kakteen, die in der Lage sind, ihre Zellen vollständig auszutrocknen und dann zu rehydrieren, wenn sie gegossen werden (im Volksmund “poikilohydratisiert” oder “Auferstehungspflanzen” genannt). Es wurde festgestellt, dass sie in einem Jahr bis zu 80% ihrer Feuchtigkeit verlieren und dann ein weiteres Jahr lang Trockenheit überleben, was sie in ihrer Anpassung an Moose und Flechten sehr ähnlich macht, um einen fast vollständigen Feuchtigkeitsverlust zu verkraften! Es könnte sein, dass das, was wie ein paar ausgetrocknete und tote Sämlinge aussieht, durch ein gründliches Einweichen wiederbelebt werden könnte. Abgesehen von bestimmten Parasiten und Wassertieren besitzt diese Art die geringste Spaltöffnungsdichte aller blühenden Landpflanzen.

Kultivierung und Vermehrung: Die spezialisierte Umgebung von Blossfeldia liliputana (Bergfelsenrisse) und die extrem trockene Umgebung machen sie sehr empfindlich gegen Wurzelverlust. Wegen ihrer langsamen Wachstumsrate werden Blossfeldias oft veredelt, wodurch sie sehr schnell und stark versetzt wachsen, aber ihre charakteristische scheibenförmige Form verlieren und ziemlich kugelförmig und aufgedunsen werden. In diesem Fall sollten die zulässigen Mindesttemperaturen die Anforderungen an den Wurzelstock berücksichtigen. Wie auch immer diese Miniatur gezüchtet wird, sie ist ein wahres Wunder des Pflanzenreiches.
Wachstumsrate: Extrem langsam wachsend, wenn sie nicht veredelt wird.
Boden: Sie wächst in einem besonders entwässernden Substrat, da sie bei Feuchtigkeit und niedrigen Temperaturen sehr empfindlich auf Fäulnis reagiert und zwischen den Bewässerungen austrocknet.
Umtopfen: Umtopfen im Frühjahr, wenn die Wurzeln verkrampft sind. Im Allgemeinen sollten sie alle 2-4 Jahre umgetopft werden, um frische Erde zu erhalten. Nach dem Umtopfen sollten sie eine Woche oder länger nicht gegossen werden. Verwenden Sie einen Topf mit guter Drainage. Das Umtopfen bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass sie größere Gefäße benötigen.
Düngung: Mit einem Dünger mit niedrigem Stickstoffgehalt wächst er im Frühjahr und Sommer schneller.
Gießen: Gießen Sie während des aestivalischen Wachstumszyklus von März bis Oktober, die dünnen, faserigen Wurzeln leiden unter der Feuchtigkeit, deshalb sollte die Pflanze nur dann gegossen werden, wenn das umliegende Gelände trocken ist. Es muss jedoch vermieden werden, die Körper dieser Pflanzen zu befeuchten, während sie sich im Sonnenlicht befinden. Ein nasser Kaktus im Sonnenlicht kann Sonnenbrand verursachen, der zu Angst oder sogar zu Pilzinfektionen und zum Tod führen kann. Halten Sie ihn trocken, sobald die Temperatur im Oktober zu sinken beginnt, und halten Sie ihn im Winter bei Temperaturen von 5 bis 15 Grad Celsius vollkommen trocken. An bewölkten Tagen, feuchten Tagen oder kalten Wintertagen sollte man nicht gießen.
Widerstandsfähigkeit: Sie müssen während der Winterruhe an einem kühlen Ort aufbewahrt werden und können sporadischen Frost vertragen, wenn sie vor und während der Kälte auf der trockenen Seite aufbewahrt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass sie getötet werden (Frosttoleranz: mindestens -10°C). Beim Anbau ist es jedoch besser, ihn nicht Temperaturen unter 5° C auszusetzen, auch wenn er an einem belüfteten und geschützten Standort steht. Sie neigt im Winter während der Ruhephase zur Fäulnis, wenn sie nass gehalten wird. In der Ruhephase keine hohe Luftfeuchtigkeit!!
Sonnenexposition: Etwas Schatten mit reichlich Luftstrom ist für das beste Aussehen vorzuziehen.
Schädlinge und Krankheiten: Sie kann für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, insbesondere wenn sie in einer mineralischen Topfmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Dennoch gibt es mehrere Schädlinge, auf die man achten muss:
– Rote Spinnen: Rote Spinnen können durch Bewässerung der befallenen Pflanzen von oben effektiv aufgerieben werden.
– Mehlige Wanzen: Mehlige Wanzen entwickeln sich gelegentlich aus der Luft in den neuen Wollwuchs mit entstellenden Ergebnissen, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Schuppen: Schuppen sind selten ein Problem.
– Fäulnis: Fäulnis ist bei Kakteen nur ein geringes Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Ist dies nicht der Fall, helfen Fungizide nicht viel. Um Fäulnis zu verhindern, ist es auch ratsam, den Wurzelhals mit sehr grobem Sand oder Kies zu umgeben, dies hilft bei einer schnellen Wasserableitung.
Vermehrung: Fast ausschließlich durch Samen und Pfropfreiser. Die winzigen Samen sollten auf die Oberfläche eines sehr fein gesiebten Bodengemisches gesät werden. Diese Pflanzen sind sehr langsam wachsend und es ist sehr schwierig, sie in den ersten 4-6 Monaten auf ihren eigenen Wurzeln am Leben zu halten. Sie sollten durch vorsichtiges Nebeln mit einer Handsprühflasche gegossen werden, bis sie groß genug sind, um normal gegossen zu werden (2 bis 5 Jahre!). Aber das Absacken ist die bevorzugte Aussaatmethode für diese Pflanze, wobei natürlich eine maximale Sterilisation bei dieser Methode wichtig ist, da der Beutel bis zu zwei Jahre lang verschlossen bleibt. Wir haben sogar von Leuten gehört, die diese Pflanze erfolgreich auf einem porösen Felsen wachsen lassen. Viele Züchter veredeln winzige, 2-3 Monate alte Sämlinge und wachsen auf diese Weise sehr erfolgreich weiter.