Geohintonia kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Mexiko (Nuevo León: Sierra Madre). Diese Art hat ein extrem geringes Verbreitungsgebiet (Ausdehnung des Vorkommens und Besiedlungsfläche ca. 25 km²). Das Gebiet ist im Wesentlichen ein einziger Standort. Die Schätzungen der Populationsgröße variieren erheblich, wobei 100.000 eine vereinbarte Untergrenze und vielleicht über eine Million die Obergrenze darstellen.
Der Höhenbereich: Sie tritt in Höhenlagen von 1.200 m auf.
Habitat und Ökologie: Diese Pflanze wächst auf Gipshügeln auf einem senkrechten Felsen in der Nachbarschaft von Rayones, sie ist ein Bodenspezialist – ein Gipsphile. Jetzt ist diese Pflanze gefährdet, die Wildpopulation von Gehintonia mexicana wurde teilweise von “Sammlern” ausgerottet. Die Population ist jedoch extrem groß, und das Sammeln scheint keinen ausreichenden Rückgang der Population zu verursachen, um in eine Bedrohungskategorie zu fallen. Das illegale Sammeln ist die Hauptbedrohung, doch wird es nun von der lokalen Bevölkerung geschützt. Die lokale Bevölkerung schützt die Art, um sie selbst zu verkaufen.

Beschreibung: Geohintonia ist eine monospezifische Gattung, die 1992 entdeckt wurde. Es handelt sich um einen stark gerippten Kaktus von einzigartigem Aussehen.
Stämme: Gewöhnlich einsam, dunkelgrün/braun, bedeckt von einer blaugrünen/grauen Pruina, kugelförmig, langsam säulenförmig werdend, bis zu 10 cm oder mehr, 10 cm im Durchmesser mit wolliger Spitze.
Rippen: Zahlreiche (18-20) und gut ausgeprägte Rippen.
Areolen: Groß, diskret, zunächst mit langer Wolle, später fast nackt.
Dornen: Wenig, sehr kurz (3 bis 15 mm), dreieckig, gekrümmt, flach und korkig, bald papierartig und brüchig laubabwerfend. Leicht von der Basis zu lösen.
Blüten: 2 x2-4 cm, kräftig rosa bis magentafarben und tagsüber geöffnet; sie werden oben auf der Pflanze geboren. Perikarpel und unterer Teil der Röhre nackt, weiß. Oberer Teil der Röhre mit kleiner spitzer Schuppe, mit dicht behaarter Achselhöhle, die 1 cm lange weiße Borsten trägt. Narbe 5-6 mm lang, gelblich-weiß.
Blütezeit: Blüht in den warmen Monaten von Frühjahr bis Herbst unregelmäßig.
Früchte: Versteckt in der Scheitelwolle, eiförmig (ca. 9×4-5 mm), dünnwandig, blass, trocknet und bricht unterhalb der Mitte ab.
Samen: Samen: Oval, 1,2×0,7 mm, schwarzbraun, glänzend, Relief flach bis tief gewölbt. Das Hilum ist groß, basal und oberflächlich.

Anmerkungen: Die Aztekium Clade (bestehend aus Aztekium und Geohintonia) stellt eine reliktische, aber hochspezialisierte Linie dar, die eine Schwestergruppe zu den übrigen Taxa des Stammes der Cacteae bildet. Es wird vermutet, dass Geohintonia eine intergenerische Kreuzung aus Aztekium (wahrscheinlich A. hintonii, die mit Geohintonia sympathisiert) und möglicherweise Echinocactus horizonthalonius darstellt.

Kultivierung und Vermehrung: Obwohl sie als eine ausgesuchte und schwierige Kulturpflanze angesehen wird, ist sie relativ leicht anzubauen, wächst aber sehr langsam. Sie wird oft als veredelte Pflanze angesehen, wächst aber auch sehr gut an ihren eigenen Wurzeln. Sie benötigt ein sehr gut drainiertes mineralisches Substrat mit wenig organischer Substanz (Torf, Humus). Benötigt starke bis teilweise Sonne, um ein gutes kompaktes Wachstum zu entwickeln, und sollte eher selten gegossen werden, um die Pflanze flach zu halten und nicht übermäßig lang und unnatürlich zu werden. Gießen Sie von März bis Oktober sparsam und halten Sie die Pflanze im Winter oder bei Nachttemperaturen unter 10° C vollkommen trocken (einige Leute gießen diese Pflanze jedoch monatlich leicht, um das Austrocknen und Abstoßen der unteren Knollen zu verhindern). Sie ist für kurze Zeit bis -4°C (oder weniger) winterhart. In der Ruhezeit keine hohe Luftfeuchtigkeit!! Sorgen Sie für eine gute Belüftung.
Vermehrung: : Fast ausschließlich durch Samen. Aber die Sämlinge sind winzig klein und sehr langsam wachsend (erreichen 2 cm Durchmesser in 6/8 Jahren) und erfordern sehr sorgfältiges Gießen, die Pflanzen brauchen 10 bis 15 Jahre, um die Blütengröße zu erreichen.
Manchmal schießen ältere Exemplare aus den Knospen unter den Knospen aus, so dass sie im Frühjahr durch Stecklinge vermehrt werden können (aber die Bewurzelung kann eine Herausforderung darstellen). Die Pflanzen werden manchmal auf säulenförmige Kakteen veredelt, was eine viel einfachere Art der Vermehrung darstellt als die Aussaat.