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Cleistocactus – Allgemeine Informationen

Ein weiß, beige oder goldgelb getöntes Stachelkleid umhüllt diesen verzweigten Säulenkaktus. Die 49 Arten sind in großen Teilen Südamerikas weit verbreitet, von Argentinien bis Uruguay. Manche tragen röhrenförmige Blüten, andere, früher als Borzicactus klassifiziert, offenere, schiefsaumige Blüten. Sie haben meist schlankere, sich abwärts biegende Sprosse, die regelrechte Nester bilden. Die meisten Arten sind wärmeliebend, schnell wachsend und bringen von Frühjahr bis Herbst eine Fülle von roten, orange, grünen oder goldgelben Blüten hervor. Die runden Beeren sind grün, gelb oder rot.

Cleistocactus – Pflege und Vermehrung

Cleistocactus ist von einfacher Kultur, was ihn zu einem guten Kaktus für Anfänger macht. Er eignet sich sowohl für Hängekörbe als auch für Töpfe.
Boden: Verwenden Sie eine lockere, gut dränierte Kakteenmischung.
Umtopfen: Da sie schnellwüchsig sind und viel Platz für ihre Wurzeln brauchen, sollte man sie alle zwei Jahre oder wenn die Pflanze aus dem Topf gewachsen ist, mit frischer Topfmischung umtopfen. Das Umtopfen bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass sie größere Gefäße benötigen.
Sonneneinstrahlung: Erfordert gefiltertes helles Licht, partielle Sonne oder leichten Schatten, aber nicht in voller Sonne, die die Pflanze verbrüht.
Gießen: Sie müssen während der gesamten Vegetationsperiode mäßig bewässert werden. Dies kann wöchentlich oder während des Sommers häufiger erfolgen, wenn das Wetter sonnig genug ist, aber lassen Sie sie vor dem erneuten Gießen vollständig trocknen. Auf diese Weise erhalten die Pflanzen ein gesundes Wachstum. Halten Sie die Pflanzen eher trocken, sobald die Temperatur im Oktober zu sinken beginnt, und halten Sie sie im Winter trocken. Die Pflanze überlebt im Freien ohne Schutz im Winter (kältefest bis -2° ), ist dann aber auch etwas anfällig für Fäulnis.
Düngung: Geben Sie während der aktiven Wachstumsperiode gelegentlich eine kaliumreiche Flüssignahrung.
Widerstandsfähigkeit: Die Winterpflege ist bei Temperaturen von 5 bis 15 Grad Celsius mit viel Licht unproblematisch, aber bei sehr trockener Witterung kurzzeitig frosthart bis -2°C. Diese Pflanze braucht im Winter eine kühle Ruhezeit, um reichlich Blüten zu produzieren. Sie blüht auch in Innenräumen frei, wenn die Bedingungen dafür geeignet sind.
Schädlinge und Krankheiten: Sie sind im Allgemeinen ziemlich einfach zu züchten, besonders wenn sie schädlingsfrei gehalten werden. Sie sind anfällig für Schildläuse und Spinnmilben. Achten Sie sorgfältig auf den Befall von Stamm- und Wurzelmehlwanzen, und Schäden durch diese können durchaus einen Pilzbefall auslösen.
Vermehrung: Leicht aus Stecklingen oder Samen zu vermehren. Nehmen Sie Stecklinge im Frühjahr oder Sommer, lassen Sie sie gut trocknen, bis sie an den Enden schwielig sind. Dann pflanzt man sie in frische, leicht feuchte Kakteenerde um und hält sie so lange, bis sie Wurzeln schlagen. Am besten ist die Oberflächenaussaat; die Samen keimen in 14-28 Tagen bei 20° C, wobei zu bedenken ist, dass Sämlinge starke Licht- und Trockenheitsbedingungen nicht mögen.

Cleistocactus – Arten

Cleistocactus strausii (Silberkerzenkaktus)

Dieser rasch wachsende Kaktus hat auffallende silbrige Dornen. Als Jungpflanze solitär, verzweigen sich die blütentragenden Sprosse und bilden Gruppen. Die Früchte sind grün; die Wurzeln brauchen viel Platz.
Höhe: 3 m
Breite: 2 m
Temperatur: mind. 5°C

Cleistocactus ritteri

Herkunft und Lebensraum: Yungas-Region und Inquisivi-Provinzen, auf beiden Seiten des Río La Paz in La Paz, Bolivien.
Es wächst: Sie wächst in Höhen von 1.000 bis 1.100 Metern über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Sie wächst in den Yungas-Wäldern in der Nähe des Flusses La Paz. Diese Art ist in ihrem begrenzten Verbreitungsgebiet weit verbreitet.

Beschreibung: Cleistocactus ritteri ist ein strauchartiger, säulenförmiger Kaktus, basal verzweigt mit mehr oder weniger aufrechten Zweigen, über 1 Meter hoch. Er hat attraktive, borstig weiche Stacheln und zitronengelben Blüten.
Stängel: Schlank, aufrecht oder bogenförmig, hellgrün, bis 1 Meter hoch, 2-3 cm Durchmesser.
Rippen: 12-16.
Areolen: Dicht aneinanderliegend, zunächst dunkelbraun bis grauweiß.
Mitteldornen: 5, gelblich, bis 1 cm lang.
Radiale Stacheln: Bis zu 30, feines, haarähnliches Weiß, bis zu 3 cm lang (meist weniger als 1,5 cm lang). Die dichten Stacheln, die er besitzt und die ihn vor der harten Sonne schützen, die in seiner Heimat üblich ist. Genauer gesagt kommen die Stacheln der Pflanze zugute, indem sie die Sonneneinstrahlung reduzieren und eine Luftschicht neben dem Kakteenkörper einschließen. Dies hilft, die Pflanze im Sommer zu kühlen und im Winter warm zu halten.
Die Blumen: Seitlich oder leicht nach unten gerichtet, leicht gebogen, grünlich- bis zitronengelb, bis 4 cm lang mit grünen Narbenlappen.
Früchte: Früchte: Kugelförmig, gelb, bis 1,5 cm Durchmesser.

Cleistocactus winteri

Herkunft und Lebensraum: Diese Art ist in Bolivien endemisch, wo sie in der Provinz Florida vorkommt. Sie hat ein sehr begrenztes Verbreitungsgebiet (die Ausdehnung des Vorkommens beträgt 250 km2) und ist von zwei isolierten Standorten aus bekannt, und das Sammeln ist eine große Bedrohung für diese Art. Die nördliche Subpopulation ist von einer einzigen Klippe bekannt, während die südliche Subpopulation auf einer Strecke von etwa 10 km Klippe vorkommt.
Höhenunterschied: Cleistocactus winteri wächst in einer Höhe von 1.300 bis 1.400 Metern über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Die Art kommt auf Klippen innerhalb von Wäldern, in saisonal trockenen Tälern der Andenregion vor. Die südliche Subpopulation wird von lokalen Sammlern negativ beeinflusst, die sie als Zierpflanze verwenden.

Beschreibung: Cleistocactus winteri, oft als Hildewintera aureispina bezeichnet, ist ein sich verzweigender Säulenkaktus von ziemlich schnellem Wachstum, der einer sehr robusten Version des beliebten Erdnusskaktus (Lobivia chamaecereus) ähnelt. Er bildet bald verworrene Sträucher mit langen goldfarbenen, hängenden Stängeln und produziert lebhafte orange bis lachsrosa Blüten. Sie werden an reifen Pflanzen vom Frühling bis zum Frost wiederholt und frei produziert und können mehrere Tage lang halten.
Stängel: Zylindrisch, sich ausbreitend, bogenförmig, hängend oder schleppend, die bis zu 1,5 Meter lang und 2,5-6 cm breit werden können und viele Äste haben.
Rippen: 16-17.
Areolen: Braun dicht gesetzt.
Dornen: Etwa 50 borstig, biegsam, gerade, goldgelb bis bräunlich, die die Oberfläche der Stängel buchstäblich bedecken. Die 20 oder mehr, kräftigen Mitteldornen sind 5 bis 10 mm lang. Die 30 strahlenden Stacheln sind 4 bis 10 mm lang.
Die Blüten: Trichterförmig, röhrenförmig, nach oben gekehrt, leuchtend orange bis lachsrosa, 4 bis 6 cm lang, 5 cm breit und sehr auffällig. Schuppen auf dem Rohr orange. Äußere Tepalen strahlenförmig und nach hinten gebogen, innere kürzer und aufrecht stehend. Staubgefäße und Stil ausgeübt.
Früchte: Faßförmig, 7-10 mm lang und breit, grün bis rötlichgrün.
Anmerkungen: Hildewintera-Hybriden: Hildewimtera aureispina (jetzt in Cleistocactus winterii umbenannt) ist eine alte Art, die intensiv mit anderen Kakteen (besonders Echinopsis und Lobivia sp., aber auch Matucana, Akersia, ecc) gekreuzt wurde, wodurch einige interessante intergenerische Hybriden entstanden sind.
Die Hildewintera-Hybride entwickelt auf dem ursprünglich hängenden “hildewintera”-Körper wirklich erstaunliche Blüten in verschiedenen Farben, und viele dieser Hybriden haben Kultivar-Namen. Diese Pflanzen bilden bald spektakuläre Büschel mit mehreren Blüten auf einmal und sind ein ziemlicher Anblick. Sie sind oft dicker, stärker, größer wachsend als Hildewintera aureispina und neigen dazu, nicht die typischen dünnstieligen Versätze zu haben. Die entstandenen Kröpfungen sind stärker an den Hauptstämmen befestigt.

Cleistocactus baumannii

Herkunft und Lebensraum: Cleistocactus baumannii ist im Chaco von Bolivien, Westargentinien, Uruguay und Paraguay weit verbreitet.
Höhenunterschied: Er kommt in Höhen zwischen 10 und 1.000 Metern über dem Meeresspiegel vor.
Lebensraum und Ökologie: Der Kaktus wächst auf sandigen und lehmigen Böden, in Waldrändern sowie in dichten oder offenen Wäldern. Er ist auch in den Büschen des trockenen Chaco und in der östlichen Region Paraguays zu finden. Darüber hinaus wächst er in felsigen Gebieten und auf offenen Standorten. Diese Art ist lokal reichlich vorhanden und wird durch anthropogene Aktivitäten begünstigt, und es gibt keine größeren Bedrohungen, die sie betreffen. Sie kommt auch in vielen geschützten Gebieten vor. Der Chacoan Peccary (Catagonus wagneri) frisst diesen Kaktus hauptsächlich in der Trockenzeit.

Beschreibung: Cleistocactus baumannii ist ein Säulenkaktus mit mehreren dünnen, gerippten Stängeln, die sich an der Basis verzweigen und mit weißlichen, manchmal gelben oder braunen Stacheln bedeckt sind. Die Blüten sind röhrenförmig und orange-scharlachrot, leicht geöffnet und zeigen nur den Stil und die Staubblätter. Sechs Unterarten sind anerkannt, die Nominierte, subsp. horstii (P.J.Braun) N.P.Taylor, subsp. anguinus (Gurke) P.J.Braun&Esteves, subsp. croceiflorus (F. Ritter) P. J. Braun & Esteves, subsp. chacoanus (F. Ritter) P. J. Braun & Esteves und subsp. sanctacruzensis (Backeb.) Mottram.
Stämme: Etwas verzweigt am Grund, ziemlich steif, aufrecht oder bogenförmig, 2 Meter hoch oder mehr, 2,5 bis 3,5 cm. im Durchmesser, dunkelgrün.
Rippen: 12 bis 16, niedrig.
Areolen: Ungefähr, braun oder schwarz gefilzt.
Zentrale Wirbelsäule: Einer, gelblich oder dunkelbraun, 4 cm oder weniger lang.
Radiale Stacheln: Nadelförmig, 8 bis 20, weiß, gelb oder braun bis 1,8 cm lang.
Blüten: Entlang des Stängels über mehrere Monate im Sommer geboren, gelb-orange bis scharlachrot, 5 bis 7 cm lang, schmal, 1 cm Durchmesser, scharf nach oben gebogen, dann schmal S-förmig über die Perikarpel hinaus, mit schräger Blumenkrone; Schuppen am Fruchtknoten und am Blütenrohr eiförmig, spitz; Perianthsegmente kurz und breit, spitz. Zahlreiche rote Staubblätter, die gegen den oberen Teil der Blütenröhre gepresst sind. Staubblätter und Stil ausgeprägt.
Frucht: Kugelförmig, 1 bis 1,5 cm im Durchmesser, rosa bis rot mit weißem Fruchtfleisch, essbar.