Acanthocalycium kaufen?

Herkunft und Lebensraum: Argentinien (Catamarca, Córdoba, La Rioja, San Luis, Santiago del Estero). Diese Gattung hat ein breites Verbreitungsgebiet und ist in den Regionen häufig anzutreffen.
Höhenunterschied: (450-)1.000 bis 1.500(-2.400) Meter über dem Meeresspiegel.
Lebensraum und Ökologie: Acanthocalycium wächst im Buschland und im Chaco, immer auf hügeligen Böden in Gebieten, die im Winter Kälteperioden haben. Es sind keine größeren natürlichen Bedrohungen für diese Kakteen-Gattung bekannt. Auch gibt es keinen besonderen Verwendungszweck, etwa für die Medizin oder den (illegalen) Handel, für diesen Kaktus.

Beschreibung: Acanthocalycium ist normalerweise einzeln oder langsam durch basale Triebe verzweigt, sie kann zu einem aufrechten Kaktus mit Stängeln werden, die eine Höhe von etwa 15 cm erreichen können. Die Stacheln sind ordentlich in Reihen entlang des Stiels angeordnet. Die auffälligen Blüten reichen von weiß bis rosa-lila und sind etwa 4 cm breit. Es ist eine ziemlich variable Art.
Ableitung des spezifischen Namens: Acanthocalycium spiniflorum – sowohl die Gattungs- als auch die Artennamen beziehen sich auf die charakteristische stachelige Blütenröhre.
Stängel: Gewöhnlich einfach kugelförmig, apikal eingedrückt, wird mit der Zeit leicht zylindrisch, wächst am Standort bis zu einer Höhe von 12-15 cm und einem Durchmesser von 6 bis 10 cm, kann aber in einem beheizten Gewächshaus oder im Freien, wo die Winter warm sind, eine Höhe von fast 60 cm und einen Durchmesser von über 15 cm erreichen. Die Epidermis ist hell- bis dunkelgrün.
Rippen: Etwa 16-20, spitz, etwas tuberkulös, bis 10 mm hoch.
Areolen: An der Spitze der Warzen im Abstand von 1,5-2 cm, zunächst mit gelblich-braunem Filz bedeckt. Der untere Teil des Warzenhofes ist länglich, während der obere Teil sich um die Seiten der Rippe wölbt, mehr oder weniger in der Form eines kleinen Schildes. Wenn sich die Warzen im Laufe des Wachstums verbreitern, werden die Areolen elliptisch und fast unbehaart.
Dornen: 10-20, gerade, nadelförmig, biegsam, gelblich bis braun, mit dunklen Spitzen, die mit zunehmendem Alter grau werden, alle mehr oder weniger gleich lang bei einer bestimmten Pflanze (0,5-4 cm), aber diese Art scheint sehr variabel zu sein, was die Farbe der Länge und die Anzahl der Stacheln in verschiedenen Populationen betrifft. Sie sind anfangs meist schwarz oder hellbraun, werden aber mit zunehmendem Alter grau oder weißlich-gelb.
Die Blüten: Glocken- bis trichterförmig, aufrecht, 4-5 cm lang, 4 cm im Durchmesser, an den seitlichen Areolen nahe der Stängelspitze, und die Segmente der Perianth sind blass mauve, rosa oder weiß. Perikarpel und Blütenröhre grün, mit dichten, schmalen, bräunlichen Schuppen mit Dornenspitze, etwa 1 cm lang, in den Achseln spärlich behaart. Staubblätter in mehreren Reihen, entstanden, ohne separaten Kehlkopfkreis. Narben 6 mm lang, blassgrün. Blütenknospen sehr behaart.
Frucht: Kugelförmig, ca. 1 cm Durchmesser, fest, mit hartnäckigen Schuppen, bei der Reife senkrecht gespalten.
Samen: Eiförmig, braun bis schwarz.
Chromosomenzahl: 2n = 22

Anmerkungen: Das Merkmal, das Acanthocalycium von seinen Verwandten unterscheidet, ist die stachelige Knospe, die ihm seinen Namen gibt.

Kultivierung und Vermehrung: Acanthocalycium spiniflorum ist eine leicht anzubauende Sukkulente, kälteverträglicher als die meisten und weniger pingelig in Bezug auf die Bodenbedingungen.
Wachstumsrate: Es ist eine relativ schnell wachsende und leicht blühende Art. Je größer diese Pflanzen sind, wenn sie in den Garten gestellt werden, desto wahrscheinlicher ist ihr Überleben. Sie sind im Garten viel kräftiger, wenn sie während der Wachstumssaison nicht lange trocken bleiben dürfen.
Böden: Sie mag sehr poröse Standard-Kaktusmischböden.
Umtopfen: Topf mit guter Drainage verwenden.
Gießen: Im Sommer regelmäßig gießen, aber nicht überwässern (fäulnisanfällig), im Winter trocken halten.
Düngung: Im Sommer mit einem kaliumreichen Dünger füttern.
Widerstandsfähigkeit: Angeblich etwas resistent gegen Frost, wenn sie vor und während der Kälte auf der trockenen Seite gehalten werden (winterhart bis -12 C ° C, oder kurzzeitig weniger).
Exposition: Draußen helles Sonnenlicht oder Nachmittagsschatten, drinnen braucht sie helles Licht und etwas direkte Sonne, volle Sonne ist unerlässlich, um die Pflanze kompakt mit starken Stacheln zu halten.
Verwendung: Hervorragende Pflanze für die Kübelzucht. Sie sieht immer gut aus und bleibt klein. Sie sieht in einem kalten Gewächshaus und Rahmen oder im Steingarten im Freien gut aus.
Schädlinge und Krankheiten: Sie kann für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, insbesondere wenn sie in einer Mineralvergussmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Dennoch gibt es mehrere Schädlinge, auf die man achten muss:
– Rote Spinnen: Empfindlich gegen Rote Spinne. Eine Überkopfbewässerung ist bei der Milbenbekämpfung hilfreich.
– Mehlige Wanzen: Gelegentlich entwickeln sich mehlige Wanzen aus der Luft in den neuen Wollwuchs mit entstellenden Ergebnissen, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Schuppen: Schuppen sind selten ein Problem.
– Fäulnis: Fäulnis ist bei Kakteen nur ein geringes Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und “gelüftet” werden. Ist dies nicht der Fall, helfen Fungizide nicht viel.
Vermehrung: Direktsaat nach dem letzten Frost. Die Samen keimen im Frühling in 7-14 Tagen bei 21-27° C, entfernen Sie allmählich die Glasabdeckung, sobald die Pflanzen gut bewurzelt sind (ca. 1-2 Wochen) und halten Sie die Belüftung aufrecht, keine volle Sonne für die Jungen Pflanzen.

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