Mammillaria kaufen? Der Warzenkaktus

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Mammillaria – Allgemeine Informationen

Die meisten Arten der Gattung sind enorm blühwillig und deshalb sehr beliebt. Manche haben fingerartige Triebe, die meisten Arten aber sind klein, kugelig und dicht mit Dornen besetzt. Bereits im zarten Alter tragen die meisten Spezies im Frühjahr oder Frühsommer auf dem Scheitel Kränze schöner Blüten und blühen später ein zweites oder gar drittes Mal. Die Samenkapseln sind rot. Heimat der rund 250 Arten sind Mexiko, Kolumbien, Guatemala, Honduras, die südlichen USA, Venezuela und die karibische Inselwelt.

Mammillaria – Die richtige Pflege

Mammillaria ist eine frei gruppierende Art, die sich durch Schneiden leicht vermehren lässt. Sie ist eine großartige Ausgangspflanze für den Kaktuszüchter, die sich leicht zu einer dichten, von weißen Haaren erstickten Traube von Stängeln entwickelt, die weiter durch cremefarbene oder hellrosa Blüten verziert wird.
Wachstumsrate: Es ist eine schnell wachsende Art. Sie ist vom Boden abgesetzt und kann bei besten Bedingungen in wenigen Jahren einen 25 cm Topf füllen.
Böden: Sie mag sehr poröse Standard-Kaktusmischungserde mit wenig organischer Substanz (Torf, Humus).
Umtopfen: Umtopfen alle 2-3 Jahre. Da sie dazu neigt, unter dem Topf in einem kleineren, mit sehr porösem Kompost gefüllten Behälter zu verrotten. Topf mit guter Drainage verwenden.
Gießen: Im Sommer regelmäßig gießen, aber nicht überwässern (sehr nässeempfindlich, besonders im Hinblick auf das sukkulente Wurzelsystem). Seine Wurzeln gehen in Töpfen, die beliebig lange feucht bleiben, leicht verloren. Im Winter mit reichlich Luftstrom trocken halten. In der Ruhezeit keine hohe Luftfeuchtigkeit!! Beim Gießen ist Vorsicht geboten, da sie bei zu viel Wasser und Schatten zum Anschwellen und zur Unordnung der Wuchsform neigen.
Düngung: Während der Vegetationsperiode den Boden mit einem kalium- und phosphorreichen, aber stickstoffarmen Dünger anreichern, da dieses chemische Element die Entwicklung der Sukkulenten nicht fördert und sie zu weich und wasserreich macht.
Widerstandsfähigkeit: Sie ist ziemlich frostbeständig, wenn sie trocken gehalten wird, und bis zu -5° C winterhart (einige Berichte geben ihr eine Härte von bis zu -12°C). Etwas Wärme während des ganzen Jahres wird jedoch den Erfolg des Züchters erhöhen (mindestens 5° bis 8°C in der Ruhezeit).
Ausstellung: Draußen helle Sonne, gefiltertes Sonnenlicht oder Nachmittagsschatten, drinnen braucht er helles Licht und etwas direkte Sonne. Bei zu langer direkter Sonneneinstrahlung kann er einen Sonnenbrand bekommen. Neigt bei starkem Licht zu Bronze, was die Blüte und schwere Woll- und Stachelproduktion fördert.
Wird verwendet: Hervorragende Pflanze für den Anbau im Container. Sie sieht immer gut aus und bleibt klein. Sie sieht in einem kalten Gewächshaus und Rahmen gut aus.
Traditionelle Verwendung: Die weißen, hakenförmigen Stacheln dieses kugelförmigen Kaktus wurden in seiner Heimat Mexiko als Fischhaken verwendet.
Schädlinge und Krankheiten: Er mag für eine Vielzahl von Insekten attraktiv sein, aber Pflanzen in gutem Zustand sollten nahezu schädlingsfrei sein, insbesondere wenn sie in einer Mineralvergussmischung mit guter Belichtung und Belüftung angebaut werden. Dennoch gibt es mehrere Schädlinge, auf die man achten muss:
– Rote Spinnen: Empfindlich gegen Rote Spinne. Eine Überkopfbewässerung ist bei der Milbenbekämpfung hilfreich.
– Mehlige Wanzen: Gelegentlich entwickeln sich mehlige Wanzen aus der Luft in den neuen Wollwuchs mit entstellenden Ergebnissen, aber die schlimmsten Arten entwickeln sich unterirdisch an den Wurzeln und sind außer durch ihre Wirkung unsichtbar.
– Schuppen: Schuppen sind selten ein Problem.
– Fäulnis: Fäulnis: Bei Kakteen ist es nur ein geringes Problem, wenn die Pflanzen richtig gegossen und „gelüftet“ werden. Wenn dies nicht der Fall ist, werden Fungizide nicht viel helfen.

Mammillaria – Die richtige Vermehrung

Direktsaat nach dem letzten Frost oder (normalerweise) oder Teilung . Die Samen keimen im Frühjahr in 7-14 Tagen bei 21-27° C, entfernen Sie die Glasabdeckung allmählich, wenn sich die Pflanzen entwickeln, und halten Sie die Belüftung aufrecht, keine volle Sonne für junge Pflanzen! Die Sämlinge sollten nicht gestört werden, bis sie gut bewurzelt sind, danach können sie separat in kleine Töpfe gepflanzt werden. Stecklinge: Warten Sie, bis die Versätze, die an der Basis der alten gehäuften Exemplare erscheinen, 1/3 der Größe des Elternteils betragen, dann lösen Sie sie ab und pflanzen sie ein. Die Stecklinge wurzeln bei einer Mindesttemperatur von 20° C (aber besser bei heißem Wetter). Stecklinge von gesunden Trieben können im Frühjahr und Sommer entnommen werden. Schneiden Sie den Stamm mit einem scharfen, sterilen Messer ab, lassen Sie den Schnitt an einem warmen, trockenen Ort für eine Woche oder Wochen (je nachdem, wie dick der Schnitt ist), bis sich eine Schwiele über der Wunde bildet. Sobald sich die Hornhaut gebildet hat, kann der Schnitt in einen Behälter gelegt werden, der mit einer festen Kaktus-Topfmischung gefüllt ist, die mit einer Oberflächenschicht aus grobem Korn bedeckt ist. Sie sollten nur in die grobe Körnung gelegt werden; dadurch wird verhindert, dass das Schnittende zu nass wird und die Wurzeln in die darunter liegende reichhaltige Komposterde eindringen können. Die Stecklinge sollten in 2 bis 6 Wochen wurzeln.

Beliebte Mammillaria Arten im Detail

Mammillaria hahniana

Auf kirschrote Blüten folgen im Früjhar gedrungene rote Kapseln, die ringförmig konzentrisch auf dem Scheitel stehen. Dornen mitunter lang, gedreht, haarähnlich und weiß. Zunächst einzeln stehend, später Ableger oder Verzweigungen an der Triebspitze.
Höhe: 20 cm
Breite: 60 cm
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria longiflora

Seiner farbenprächtigen, manchmal gebänderten rosafarbenen, mehr als 2,5 cm großen Blüten wegen lohnt es sich, diesen Kaktus zu ziehen. Er ist im Frühjahr meist der erste Blüher. Die langen, hakenförmigen Dornen sind rötlich braun oder gelb. In der Winterruhe braucht er Trockenheit; bei zu starkem Gießen besteht Fäulnisgefahr.
Höhe: 15 cm
Breite: 30 cm
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria zeilmanniana

Mit nur 6 mm Durchmesser trägt diese Art bereits kräftig-rosa Frühjahrsblüten. Der violett-schwarze Körper entwickelt sich rasch zur vielköpfigen Pflanze. Sie verträgt im Winter keine Feuchtigkeit.
Höhe: 15 cm
Breite: 60 cm
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria longimamma

Im späten Frühjahr trägt dieser kleine Kaktus in Scheitelnähe große buttergelbe Blüten mit recht breiten Kronblättern. Die grüne, noch unreife Frucht ähnelt den langen fleischigen Warzen. Wie viele andere Mammillaria-Spezies hat auch diese Art eine große Rübenwurzel, die bei zu starkem Gießen leicht fault.
Höhe: 15 cm
Breite: 60 cm
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria sempervivi

Gestalt und Farbe dieses Kaktus sind veränderlich. Die Frühjahrsblüten sind meist kirschrot, die kurzen Dornen werden mit der Zeit weiß. Der gedrückt-kugelige Körper steht bis zum Alter von 20-30 Jahren meist einzeln und bildet dann Ableger. Ältere Exemplare können so wollig behaart sein, dass sie wie Puderquasten aussehen.
Höhe und Breite: 20 cm
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria pringlei

Die Art ist meist dicht goldgelb bedornt. Sie trägt im Frühjahr – oft auch im Herbst – Kränze kirschroter Blüten. Nach vielen Jahren wird der Körper leicht säulig und schließlich niederliegend; ausgewachsen oft mit verzweigten Sproßenden.
Höhe: 30 cm
Breite: 1,2 m
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria magnimamma

Als eine der unkompliziertesten Mammillarien bevorzugt diese Spezies Sonne; sie trägt Dornen unterschiedlicher Länge, Form und Farbe sowie ausgeprägte, manchmal kantige Warzen. Ein Kranz hellrosa bis violetter Blüten erscheint im Frühjahr. Bildet zahlreiche Ableger. Wegen vieler Varietäten auch mit anderen Namen belegt.
Höhe: 30 cm
Breite: 90 cm
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria bombycina

Zierliche rosa bis kirschrote Blüten und rote, braune oder gelbe hakenförmige Dornen, die durch eine weiche weiße Behaarung dringen, machen den Reiz dieser Pflanze aus. Sie blüht erst, wenn sie rund 8 cm Durchmesser erreicht hat. Meist kugelig, bildet sie reichlich Ableger.
Höhe: 30 cm
Breite: unbegrenzt
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria candida (Reinweiße Mammillaria)

In dichte weiße Dornen – oft mit rosa Spitzen – gehüllt, treten am Scheitel meist nacheinander ringförmig angeordnete Frühjahrsblüten auf. Sie sind zunächst cremefarben und werden mit zunehmendem Alter erst rosa und dann braun. Die zunächst einzeln wachsenden Kakteen bilden langsam Ableger und schließlich Kolonien. Zur Blüte sind zusätzliche Calciumgaben nötig; einen Teelöffel Gartenkalk unter das Substrat mischen.
Höhe: 25 cm
Breite: 60 cm
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria parkinsonii

Diese Art bildet viele Formen, hat im allgemeinen aber weiße, schwarzspitzige Dornen. Der meist kugelige Körper entwickelt sich langsam zur großen Pflanze, indem er an den Sproßspitzen je zwei neue Triebe bildet. Die Anordnung der dunkel-spitzigen Dornen um den Scheitel der Jungtriebe lässt an Eulenaugen denken. Im Frühjahr erscheinen um den Vegetationspunkt rosa- oder cremefarbene Blüten.
Höhe: 15 cm
Breite unbegrenzt
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria matudae

Ausgewachsene Exemplare entwickeln sich oft zu einer Kolonie langer, sich schlängelnder Triebe, die den stärksten Eindruck draußen im Bett erzielen. Die Sprosse können auch kurz und dick sein. Jung ist die Pflanze säulenförmig und einzeln stehend. Länge und Dichte der Dornen variieren, meist ist die Färbung braun. Erst vierjährige und 8-10 cm hohe Exemplare blühen im Frühjahr reich.
Höhe: 15 cm
Breite: 2,1 m
Temperatur: mind. 5°C

Mammillaria saboae f. haudeana

Relativ neu in Kultur, bringt diese winzige Art große, dunkelrosa bis violette und bis zu 4 cm große Sommerblüten hervor. Die Frucht entwickelt sich im Trieb und erscheint, wenn die alten Warzen an der Basis verkümmern. Der langsam wachsende Kaktus bildet mit der Zeit niedrige, dichte Gruppen. Er gedeiht als Pfröpfling und kann bei Winterfeuchtigkeit faulen.
Höhe: 5 cm
Breite: 30 cm
Temperatur: mind. 5°C

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