Operculicarya kaufen?

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Herkunft und Lebensraum: Operculicarya decaryi ist in S- und SW-Madagaskar endemisch, wo sie in den Provinzen Toliara und Fianarantsoa wächst. Es ist eine weit verbreitete und relativ häufige Art (geschätzte Belegungsfläche km2: 351). Es sind 37 Subpopulationen bekannt.
Höhenunterschied: 0-999 Meter über dem Meeresspiegel.
*Habitat und Ökologie: Dieser Strauch oder Baum wächst in Xerophytendickichten und Wäldern. Auch wenn es einen kontinuierlichen Rückgang gibt, betrifft dies nur einen Teil seines Verbreitungsgebietes. Die Überernte von Setzlingen von O. decaryi stellt eine erhebliche Bedrohung für den Fortpflanzungserfolg der Art dar. Während der Trockenzeit im Süden stellt die Rinde und das Kambium von Operculicarya decaryi einen wichtigen Bestandteil der Ernährung der Tiere dar. Sie enthält einen hohen Gewichtsanteil an Wasser und kann für das Überleben der Tiere in der Trockenzeit entscheidend sein.

Beschreibung: Der Jabily oder “Elefantenbaum” (Operculicarya decaryi) ist ein natürlicher sukkulenter Bonsai-Baum oder Strauch aus Madagscar mit verdickten Wurzeln. Es ist ein sehr langsam wachsender, sommergrüner, zweihäusiger Pachycaul, der etwas wie ein Zwergbaobab aussieht, selten mehr als 5 Meter hoch, aber manchmal höher (bis zu 15 Meter in sehr alten, spektakulären Exemplaren?). Sie hat kleine (weniger als 2 mm) rote Blüten im Winter. Der Blütenstand befindet sich am Ende von kurzen Zweigen und besteht oft aus etwa fünf Blüten.
Ableitung des spezifischen Namens: Diese Art ist nach dem Sammler Raymond Decary benannt.
Stängel: Stängel, parallel-seitlich, flaschenförmig, , tonnenförmig, kugel- oder kegelförmig, 1-6 m hoch, 30-100 cm Durchmesser, Rinde unregelmäßig knotig (warzig-höckrig), rissig dunkelgrau. Zweige schirmartig, dünn, spreizend, zickzackförmig. Zweige kahl oder behaart und kahl, gerade. Jungpflanzen von Operculicarya decaryi haben einen runden, fußballartigen Caudex und sind sehr attraktiv.
Die Wurzeln: Dick, fleischig, wasserspeichernd.
Die Blätter: Paripinale, 2,5-6 cm lang, mit (4-)5-7(-9) Fiederblättchenpaaren, kahl oder mit verstreuten Haaren, Rachis oft auffallend geflügelt. Fiederblättchen kreisförmig bis eiförmig, 4-7 x 3-4 mm, sich nicht berührend, Spitze abgerundet, Oberseite dunkelgrün und glänzend, Unterseite heller, mit 3-4 Adernpaaren.
Blüten: Unisexuell, unscheinbar, dunkelrot. Die Blütenstiele sind gegliedert und haben mehrzellige Drüsenhaare, die auch auf den Deckblättern, Vorblättern und der Blütenhülle vorkommen.
Früchte: Gestielt. Die Frucht ist eine typische Steinfrucht, 5-6 mm lang, kugel- bis tropfenförmig, mit einem meist einäugigen, verholzten Kern (harter Samen), der operkular (mit einem Oberteil, einer kleinen Hülle oder einem Deckel) ist.

Anbau und Vermehrung: Operculicarya decaryi lässt sich sowohl im Innen- als auch im Außenbereich relativ leicht anbauen. Im Winter ist sie sommergrün, außer in sehr tropischen Gebieten. Sie verträgt keine Frostbedingungen. Die Vermehrung aus dem Samen ist sehr langsam und die Pflanzen in bescheidener Größe benötigen mehrere Jahre Wachstum.
Wachstumsrate: Es ist eine ziemlich langsam wachsende Pflanze.
Boden: Sie bevorzugt einen porösen, kiesigen oder sandigen Boden mit mindestens 50% anorganischen Bestandteilen und benötigt eine ausgezeichnete Drainage.
Die Düngung: Regelmäßig düngen für gutes Wachstum und Gesundheit.
Umtopfen: Die Pflanze alle 3 Jahre umtopfen; dies ist angesichts der Stacheln ziemlich schwierig.
Gießen: Sie braucht regelmäßig Wasser, wenn die Pflanze Blätter hat, da sie ein Baum ist, entgegen der weit verbreiteten Meinung mag sie in den warmen Sommern viel Wasser, solange sie in eine sehr gut entwässernde Erde gepflanzt wird. In Innenräumen ist es am besten, auf der trockenen Seite zu bleiben, da sie sonst zu Fäulnis neigt. Während des Winters können sie schlafen, deshalb gießt sie in dieser Zeit weniger.
Belichtung: Sie mögen volle Sonne bis hin zu leichtem Schatten bei warmen Temperaturen.
Die Temperaturen: Temperatur von Frühling bis Herbst: nachts 15°C oder mehr und täglich 25-45°C. Überwinterung: Nachts 10°C oder mehr und täglich 18°C oder mehr.
Kulturelle Praktiken: Operculicaryas brauchen eine trockene / kühle Jahreszeit, um zu blühen.
Traditionelle Verwendung: Es wird medizinisch zur Unterstützung der menschlichen Geburt verwendet, aus der Rinde werden Seile hergestellt, und das Stamminnere wird traditionell zur Mumifizierung verwendet. Diese Art dient auch zu Zierzwecken und die Früchte werden vom Menschen verzehrt.
Die Vermehrung: Die Vermehrung erfolgt angeblich durch Samen und Stecklinge… Frisches Saatgut führt zu einem bemerkenswerten Ertrag an neuen Pflanzen. Die Samen werden vor der Aussaat 24 Stunden lang in warmem Wasser eingeweicht und in feuchten Sand gesät. Das Saatgut keimt noch etwa 6 Monate unregelmäßig. Sie werden auch mit Stücken der Knollenwurzeln vermehrt. Stängelstecklinge brauchen eine gleichmäßig feucht gehaltene Bodenmischung, auch im Wasser wurzeln. Mit Saatgut gezogene Pflanzen produzieren besser aussehende Wurzeln, die im Laufe des Wachstums Ihrer Pflanze freigelegt werden können. Auch durch die Auswahl von Elternpflanzen mit bestimmten Eigenschaften werden die Sämlinge diese Eigenschaften tragen, wie z.B. die extremen “holprigen” Stämme.